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Senatorin Dr. Stapelfeldt würdigt ganzheitliche Kreativität Architekt Hadi Teherani erhält das Bundesverdienstkreuz am Bande

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Mit dem Verdienstkreuz am Bande ist der Architekt und Designer Hadi Teherani am Mittwoch ausgezeichnet worden. Teherani nahm den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland im Rathaus von Dr. Dorothee Stapelfeldt, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, entgegen.

Teherani bei der Auszeichnung Senatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt und Architekt Hadi Teherani mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande.

Architekt Hadi Teherani erhält das Bundesverdienstkreuz am Bande

Senatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt: „Mit Hadi Teherani wird heute ein international renommierter Gestalter gewürdigt. Mit seiner Architektur hat er einen außerordentlichen kreativen und künstlerischen Beitrag auch zur Attraktivität unserer Stadt geleistet. So wirken zum Beispiel seine Tanzenden Türme, die Rickmers Holding, das Dockland und das Deichtorcenter heute so, als hätten diese Wasserlagen nur auf genau diese Bebauungen gewartet. Die darin spürbare Einfühlung in einen Bauort samt seiner Geschichte sowie die gestalterischen Antizipation der Nutzung eines Gebäudes kennzeichnen Teheranis ganzheitliche Herangehensweise. Was er auf diese Weise entstehen lässt, ist beseelte Architektur. Da er dabei immer auch als kultureller Vermittler agiert und das urbane Publikum einbezieht, kann Hadi Teherani mit Fug und Recht als Gesellschaftsgestalter bezeichnet werden.“

Hadi Teherani wurde 1954 in Teheran geboren und wuchs in Hamburg auf. Nach seinem Architekturstudium in Braunschweig war er von 1989 bis 1991 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an Volkwin Margs Lehrstuhl für Stadtbereichsplanung und Werklehre an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen. 1991 gründete Teherani in Hamburg zusammen mit Jens Bothe und Kai Richter das Architekturbüro BRT Architekten. Seit 1999 ist er Mitglied der Freien Akademie der Künste in Hamburg.

In Hamburg setzte Teherani schon zu Beginn seiner Arbeit zahlreiche stadtbildprägende Akzente. Dazu gehören unter anderem der Berliner Bogen, die Tanzenden Türme, das Dockland oder die Bahnhöfe der neuen U-Bahnlinie 5. In Freiburg, Düsseldorf, Augsburg, Duisburg und München, am Frankfurter Flughafen und dem dortigen Hafenpark finden sich weitere ortsprägende Bauten Teheranis. International realisierte der Architekt unter anderem Projekte in Metropolen wie Abu Dhabi, Dubai, London, Moskau, Mumbai, Rom, Teheran und Tokio.

Ein Merkmal von Teheranis Architektur ist der häufige Einsatz von Glas als Baumaterial, das Verbindungen schafft zwischen Innen und Außen. Passend dazu denkt Hadi Teherani über die Grenzen der Architektur hinweg als Produktdesigner auch die Gestaltung der Innenräume mit: Vom Bodenbelag über Möbel und Leuchten bis hin zu Tür- und Fensterbeschlägen wirkt sein ganzheitlicher Ansatz auch tief in die Gebäude hinein.

 

Rückfragen der Medien
Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen
Susanne Enz
Telefon: 040 42840 2051
E-Mail: pressestelle@bsw.hamburg.de
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Twitter: @fhh_bsw

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