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RISE Die Veddel rückt in den Fokus

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Senat beschließt Förderung im Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE)

Der Senat hat am Dienstag die Veddel als Fördergebiet im Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE) festgelegt. Schon bevor das Gebiet von den Entwicklungsplanungen der angrenzenden Gebiete Grasbrook und Stadteingang Elbbrücken profitieren kann, nimmt die Stadt damit die Verbesserung der Lebensbedingungen der Menschen auf der Veddel in den Blick. Öffentliche Grün- und Freiflächen sowie die Wohnumfelder sollen aufgewertet werden, die Versorgungsstrukturen gestärkt und die soziale Infrastruktur an die Bedürfnisse der rund 4.700 Einwohnerinnen und Einwohner angepasst werden.

Die Veddel rückt in den Fokus

​​​​​​​Senatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt: „Mit dem Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung fördern wir lebendige, stabile Quartiere und damit den sozialen Zusammenhalt in der Stadt. Auch auf der Veddel werden wir in diesem Sinne in den kommenden Jahren in Maßnahmen investieren, um die Lebensqualität für die Bewohnerinnen und Bewohner zu steigern. Denn die Veddel soll nicht warten müssen, bis ihr die Einbindung in die übergeordneten Entwicklungsplanungen des Grasbrooks zugutekommt. Stattdessen rückt sie selbst in den Fokus. Unser Ziel ist es, in den kommenden Jahren einen Wohnstandort mit attraktiven Freiräumen, zeitgemäßem Wohnumfeld, guten Nachbarschaften, bedarfsgerechter Infrastruktur und passenden Nahversorgungsangeboten zu schaffen.“

Das Bezirksamt Hamburg-Mitte übernimmt die weitere Koordinierung der Gebietsentwicklung, unterstützt durch externe Auftragnehmer. Zur Beteiligung und Aktivierung der Bewohnerinnen und Bewohner wird der Beirat im Quartier neu aufgestellt, ergänzt durch spezifische Beteiligungsangebote, und ein Verfügungsfonds eingerichtet.

Falko Droßmann, Bezirksamtsleiter Hamburg-Mitte: „Ich freue mich sehr über die Festlegung der Veddel als neues Fördergebiet. Wir werden die Veddel in den nächsten Jahren mit verschiedenen Projekten unmittelbar stärken. Zum Beispiel möchten wir ein soziales Zentrum für Alle schaffen und prüfen als Standort jetzt schon den Bereich der Kirche. Es soll Platz für viele Angebote und Begegnungen unter einem Dach ermöglichen. Hinweise dazu werden aktuell über die Prüfung der sozialen Infrastruktur gebündelt. Auch die Parkanlagen und Spielplätze werden überplant und neu ausgestattet. Im neuen Quartier Hafenbahnpark wird gemeinsam mit den Bewohnerinnen und Bewohnern überlegt, wie die Außenflächen gestaltet werden sollen. Und nicht zuletzt stellen wir jetzt die Weichen, damit die Verbindung zwischen Grasbrook und der Veddel auch wirklich klappt und wichtige Infrastrukturangebote zukünftig auch im Veddeler Norden möglich sind.“

Die Festlegung der Veddel als RISE-Fördergebiet erfolgt auf Grundlage eines Integrierten Entwicklungskonzepts. Hier wurden Handlungsbedarfe insbesondere im Hinblick auf städtebauliche und funktionelle Mängel, die öffentlichen Grün- und Freiflächen, die Versorgungsfunktion und die soziale und freizeitbezogene Infrastruktur festgestellt. Bei den Wohngebäuden bestehen zum Teil energetische Modernisierungsbedarfe.

Bisher stehen zunächst Mittel in Höhe von rund 402.000 Euro bereit, die anteilig in Höhe von rund 373.00 Euro aus RISE-Mitteln finanziert werden. Darin enthalten sind die Kosten für die externe Unterstützungsleistung für die Gebietsentwicklung, das Beteiligungsverfahren für die gesamte Gebietslaufzeit und für eine unter Beteiligung der Bewohnerinnen und Bewohner durchgeführte Bestandsanalyse zur Überprüfung der sozialen Infrastruktur. Wie viel die Gebietsentwicklung kosten wird, zeichnet sich erst in den nächsten Jahren ab. Sobald sich einzelne Projekte konkretisieren, werden die entsprechenden RISE-Mittel bereitgestellt.

Mit dem Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE) soll Hamburg als gerechte und lebenswerte Stadt weiterentwickelt und der soziale Zusammenhalt gefördert werden. RISE fasst die Programme der Städtebauförderung unter einem Dach zusammen, mit dem Ziel, Quartiere mit besonderem Entwicklungsbedarf städtebaulich aufzuwerten und sozial zu stabilisieren.

Die Lebensqualität in den Quartieren wird durch Investitionen in die Bildungsinfrastruktur und soziale Infrastruktur, in das Wohnumfeld, in die Aufwertung öffentlicher Plätze, Freiflächen und Grünanlagen sowie die Stärkung von Versorgungsstrukturen verbessert.

In den RISE-Fördergebieten werden Nachverdichtungspotenziale aktiviert, Neubaupotenziale erschlossen und Wohnungsbestände stabilisiert und damit zur Entlastung des Wohnungsmarkts und zu einer angemessenen Wohnraumversorgung für unterschiedliche Bevölkerungsgruppen beigetragen.

In Hamburg gibt es derzeit 28 RISE-Quartiere, die in den verschiedenen Programmen der Bund-Länder-Städtebauförderung gefördert werden. Insgesamt werden 37 Fördergebiete gezählt, da einige Quartiere in mehreren Programmen der Städtebauförderung festgelegt sind.

Weiterführende Informationen unter www.hamburg.de/rise

Rückfragen der Medien
Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen
Susanne Enz | Pressesprecherin
Telefon: (040) 428 40 - 2051
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