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Förderrichtline Generationenübergreifendes Zusammenleben im Quartier

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Hamburg unterstützt vielfältige Wohn- und Versorgungsformen

Mit bis zu 1,3 Millionen Euro fördert die Stadt in den nächsten beiden Jahren kleinräumige, quartiersorientierte Wohn- und Versorgungsformen für pflege- und assistenzbedürftige Menschen. Vorrangiges Ziel ist die Schaffung von geeignetem Wohnraum für gegenseitige Unterstützung, bürgerschaftliches Engagement und Selbsthilfe, damit man auch im Alter gut in Hamburg wohnen kann.

Senioren

Generationenübergreifendes Zusammenleben im Quartier

Sozialsenatorin Dr. Melanie Leonhard: „Zur Lebensqualität gehört auch, im Alter selbstbestimmt entscheiden zu können, wo und wie man leben möchte. Viele ältere Hamburgerinnen und Hamburger haben den Wunsch, möglichst lange in ihrer vertrauten Umgebung zu bleiben und den Alltag selbst zu gestalten. Dazu soll die neuaufgelegte Förderrichtlinie beitragen.“ 

Das Förderprogramm ermöglicht Zuschüsse für die Schaffung von Wohnraum für Wohn-Pflege-Gemeinschaften, Wohngruppen sowie Hausgemeinschaften und Pflegewohnungen auf Zeit. Förderungsfähig sind dabei diejenigen Ausgaben, die nicht von dritter Stelle (z. B. der Hamburgischen Investitions- und Förderbank) gefördert werden. Auch die Erstausstattung der dazugehörigen Gemeinschaftsflächen, der Einbau elektronischer Assistenzsysteme, die Schaffung von Gemeinschaftsräumen für das Quartier sowie eine Quartierskoordination werden bezuschusst.

Zielgruppe für die Fördermaßnahmen sind in der Regel Personen ab 65 Jahren, die pflegebedürftig sind und bei denen mindestens der Pflegegrad 1 festgestellt wurde. Mindestens ein Drittel der Bewohnerinnen und Bewohner muss zu diesem Personenkreis gehören, damit eine Förderung möglich ist.

Die Zuwendung kann nur durch juristische Personen, also beispielsweise Vereine, Stiftungen oder Unternehmen beantragt werden. Es muss sich um eine neue Planung handeln: Zuwendungen können grundsätzlich nur für solche Vorhaben bewilligt werden, für die noch keine entsprechenden Lieferungs- oder Leistungsverträge abgeschlossen worden sind. Voraussetzung für die Förderung sind wirtschaftlich geordnete Verhältnisse, eine ordnungsgemäße Geschäftsführung sowie eine gesicherte Gesamtfinanzierung. Die bestimmungsgemäße Verwendung der Zuwendungen ist zu gewährleisten und nachzuweisen.

Vor Antragstellung wird eine persönliche Beratung in der zuständigen Behörde empfohlen. Formulare und Unterlagen sind erhältlich bei der Behörde für Arbeit, Gesundheit, Soziales, Familie und Integration, poststelle@soziales.hamburg.de unter Angabe des Empfängers G134, Referat Pflegeversicherung und Zuwendungssteuerung.

Weiterführende Informationen sind in der Förderrichtlinie abrufbar.



Kontakt

Martin Helfrich

Pressesprecher

Behörde für Arbeit, Gesundheit, Soziales, Familie und Integration
Pressestelle
Hamburger Straße 47
22083 Hamburg
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