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Umbau der Esplanade beginnt am 1. März Mehr Sicherheit und Komfort für Radfahrende in der Innenstadt durch Protected Bike Lanes

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Mehr Sicherheit und Komfort für Radfahrende in der Innenstadt durch Protected Bike Lanes

  • Ganzheitliche Planung durch den Landesbetrieb Straßen, Brücken, Gewässer
  • Verbesserung der Situation für den Fußverkehr durch breitere Gehwege
  • Historischer Allee-Charakter der Esplanade bleibt erhalten

Der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) beginnt am 01. März mit den Arbeiten zum Umbau der dringend sanierungsbedürftigen Esplanade, des Dammtordamms sowie Teilen des Stephansplatzes. Die Arbeiten sollen bis Ende Oktober abgeschlossen sein. In Zukunft erhalten die Esplanade in beide Richtungen sowie der Dammtordamm auf der westlichen Seite 2,25 Meter bis 2,50 Meter breite, geschützte Radfahrstreifen, sogenannte „Protected Bike Lanes“, die die Sicherheit und den Fahrkomfort für Radfahrerinnen und Radfahrer deutlich erhöhen. Der historische Allee-Charakter der Esplanade mit seiner Mittelinsel, den Baumreihen und den Parkmöglichkeiten bleibt erhalten. Im Zuge des Umbaus werden auch die Gehwegflächen saniert: durch breitere Gehwege und eine klare Verkehrsführung an einer vom Fußverkehr stark frequentierten Stelle in der Innenstadt zwischen Planten un Blomen, Colonnaden, Alster und Gänsemarkt wird dadurch die Sicherheit und Aufenthaltsqualität für Fußgängerinnen und Fußgänger spürbar erhöht.

Die Baukosten für die ganzheitliche Planung, die spürbare Verbesserungen für den Rad- und Fußverkehr umsetzt und trotzdem den Verkehrsfluss auf dem Ring 1 sicherstellen soll, betragen insgesamt rund 4,5 Millionen Euro.

Zur Sicherstellung der Erreichbarkeit des anliegenden Gewerbes werden im Zuge des Umbaus zusätzlich Anlieferzonen auf der Südseite der Esplanade erweitert. Nach Rücksprache mit den Gewerbetreibenden vor Ort und der zuständigen Baufirma beginnt der LSBG bereits im März 2021 mit dem Umbau der Nebenflächen auf der Südseite der Esplanade. Diese Arbeiten, die ursprünglich für den Herbst vorgesehen waren, werden bewusst nach Rücksprache mit den Anliegern vorgezogen, um die Einschränkungen für Hotels und Gastronomiebetriebe im späteren Verlauf des Jahres möglichst zu verringern.

Anjes Tjarks, Senator für Verkehr und Mobilitätswende: „Wir wollen Hamburg zur Fahrradstadt machen. Deshalb haben wir im vergangenen Jahr insgesamt 62 Kilometer Radwege gebaut und saniert. In 2021 machen wir genau da weiter. An der Esplanade bauen wir nun Radwege, wie sie sich die Menschen wünschen: weitgehend geschützte und vom Verkehr getrennte Fahrstreifen. Dadurch erhöhen wir die Sicherheit deutlich und sorgen gleichzeitig dafür, dass sich Radfahrende aller Altersgruppen und egal mit welchem Ziel oder welchem Tempo an diesem belebten und exponierten Ort mitten in der Stadt komfortabel fortbewegen und wohlfühlen können. Darüber hinaus verbessern wir auch für Fußgängerinnen und Fußgänger die Situation an der Esplanade, indem wir die Gehwege verbreitern und die Verkehrsführung optimieren. Somit erhöhen wir die Aufenthaltsqualität an einer zentralen Stelle der Stadt zwischen Alster und Planten un Blomen insgesamt.“

Dr. Stefan Klotz, Geschäftsführer Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG): „Auch an dieser exponierten Lage in der Stadt zwischen Alster und Planten un Blomen hat der LSBG den Auftrag erhalten, die Umbaumaßnahme Esplanade umzusetzen. Wir freuen uns, dass wir diese moderne und zukünftig richtungsweisende Maßnahme planerisch, fachlich und baulich umsetzen dürfen. Die ganzheitliche Planung des LSBG wird deutlich spürbare Verbesserungen für den Radverkehr bringen und stellt trotzdem den Verkehrsfluss auf dem Ring 1 sicher.“

Auf der Nord- und Südseite werden die Gehwege auf der Esplanade auf ca. 3,3 Meter verbreitert, an Engstellen auf mindestens 2,5 Meter und auf Höhe der Flaniermeile Colonnaden sogar auf ca. 9 Meter – mit ca. 3,5 Metern Breite auf beiden Seiten des dortigen U-Bahn-Zugangs.

Bauzeit und Verkehrsführung:

Die Maßnahmen an der Esplanade sind mit  den angrenzenden Baumaßnahmen (DB-Brücken Ferdinandstor, Theodor-Heuss-Platz, U 5 Stephansplatz) zeitlich und baulich abgestimmt. Die Bauarbeiten konzentrieren sich zunächst auf den Dammtordamm, der ab März für den Verkehr in Richtung Dammtor voll gesperrt werden muss. Die Umleitung ist ausgeschildert und führt über Alsterglacis. Für vorbereitende Arbeiten wird auch in der Esplanade bereits ab März der Verkehr auf zwei Fahrspuren in Richtung Neuer Jungfernstieg reduziert. Die Parkplätze in der Mittelinsel der Esplanade entfallen während der gesamten Bauzeit.

Fuß- und Radverkehr werden stets sicher entlang des Baufelds geführt, auch hier kann es zu Einschränkungen kommen.

Bei den Bushaltestellen der Hamburger Hochbahn AG im Umfeld der Maßnahme kann es während der Baumaßnahme zu Verlegungen und bzw. Aufhebungen kommen. Hierüber informiert die HOCHBAHN ihre Fahrgäste. Bitte beachten Sie dazu die Aushänge an den Haltestellen oder informieren Sie sich online unter www.hvv.de.

An insgesamt vier Wochenenden kommt es im Verlauf der Maßnahme zusätzlich zu stärkeren Verkehrseinschränkungen aufgrund von Asphaltierungsarbeiten. Über die genaue Terminierung informiert der LSBG gesondert. Nähere Informationen dazu und zu den einzelnen Bauphasen gibt es unter: www.lsbg.hamburg.de/esplanade

Rückfragen der Medien

Behörde für Verkehr und Mobilitätswende
Pressestelle I Dennis Krämer
Telefon: 040 42841 1685
E-Mail: pressestelle@bvm.hamburg.de

Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer
Henning Grabow
Telefon: 040 42826 2299
Edda Teneyken
Telefon: 040 42826 2205
E-Mail: lsbgkommunikation@lsbg.hamburg.de


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