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Vorbereitende Untersuchungen Impuls für Neuländer Quarree und New York-Hamburger-Gelände

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Erweiterung der vorbereitenden Untersuchungen Harburg

Das Neuländer Quarree und das Gelände der ehemaligen New-York-Hamburger Gummi-Waaren Compagnie einschließlich nördlich angrenzender Flächen werden in die laufenden vorbereitenden Untersuchungen für eine städtebauliche Entwicklungsmaßnahme in Harburg einbezogen. Das hat der Senat heute beschlossen. Auch die parallele städtebaulich-freiraumplanerische Rahmenplanung wird damit auf weitere wichtige Entwicklungsflächen im Binnenhafen Harburg ausgeweitet. Gleichzeitig wird auch die bestehende Vorkaufsrechtsverordnung deckungsgleich auf diese Flächen ausgedehnt, so dass die Stadt bei einem Verkauf der Grundstücke ein Vorkaufsrecht erhält.

Vorbereitende Untersuchungen Harburg - Nachträglich einbezogene Flächen Vorbereitende Untersuchungen Harburg - Nachträglich einbezogene Flächen

Impuls für Neuländer Quarree und New York-Hamburger-Gelände

Die im Januar 2020 eingeleiteten vorbereitenden Untersuchungen sollen den städtebaulichen Entwicklungsprozess im Bereich des östlichen Binnenhafens und der nördlichen Bereiche der Innenstadt (Schippsee-Quartier) in Harburg steuern. Parallel laufen bereits bezirkliche Bebauungsplanverfahren für die jetzt zusätzlich einbezogenen, städtebaulich bedeutsamen Flächen. Die Einbeziehung soll die grundsätzliche Möglichkeit eröffnen, die Entwicklung auch unabhängig von den Zusagen und Verkaufsentscheidungen privater Investoren voranzubringen. Die Stadt strebt aber weiterhin eine kooperative Lösung mit den Eigentümerinnen und Eigentümern an. 

Dr. Dorothee Stapelfeldt, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen: „Bei der  Stadtentwicklung in Harburg wollen wir alle Chancen der dortigen Flächen ausschöpfen, um die Bereiche rund um den Binnenhafen städtebaulich aufzuwerten und ihre Verknüpfung mit der Harburger Innenstadt zu stärken. Wir streben an, diese Chancen gemeinsam mit den Eigentümerinnen und Eigentümern aller Grundstücke zu nutzen. Mit der Einbeziehung der zusätzlichen Flächen in die vorbereitenden Untersuchungen sichern wir uns weitere Handlungsoptionen. Wir setzen weiterhin darauf, dass der bisher eingeschlagene Weg mit städtebaulichen Verträgen zum Erfolg führt. Das Vorkaufsrecht gibt uns bereits heute Handlungsmöglichkeiten für den Fall, dass die Grundstücke weiterverkauft werden. Solche Weiterverkäufe können die Umsetzung städtebaulicher Ziele erfahrungsgemäß erheblich verzögern.“ 

Bezirksamtsleiterin Harburg, Sophie Fredenhagen: „Durch die Einbeziehung der Flächen in die vorbereitenden Untersuchungen sollen die bereits laufenden Verhandlungen und Verfahren, insbesondere die Bebauungsplanverfahren, unterstützt werden. Die Zuständigkeit des Bezirksamtes für die Bebauungsplanung und das damit verbundene Wettbewerbsverfahren bleibt bestehen, so dass die personelle und inhaltliche Kontinuität der Verfahren gewährleistet wird.“ 

Ziel der vorbereitenden Untersuchungen ist es, im Rahmen eines umfassenden städtebaulichen Gesamtkonzepts die Bereiche Binnenhafen und Innenstadt durch Schaffung städtebaulicher wie auch verkehrlicher Verbindungen enger miteinander zu verknüpfen. Hierbei sollen neue Wegeverbindungen geschaffen und vorhandene gestärkt werden. Die für das Harburger Zentrum besonders nachteilige, trennende Wirkung der Verkehrstrasse von Buxtehuder Straße und Bahngleisen soll überwunden und ein Zusammenwachsen der Bereiche Innenstadt und Binnenhafen erreicht werden. Einen Beitrag dazu soll auch die deutliche städtebauliche Aufwertung der Bereiche leisten, die den Binnenhafen flankieren. Ursprünglich waren das Neuländer Quarree und das New York-Hamburger-Gelände nicht einbezogen, da bereits konkrete Verhandlungen mit den Eigentümerinnen und Eigentümern zu städtebaulichen Maßnahmen eingeleitet waren. 

Scheitern kooperative Lösungen mit den Eigentümerinnen und Eigentümern entgegen aller Erwartungen, hält sich die Stadt durch die vorbereitenden Untersuchungen nun die Möglichkeit offen, die Umsetzung ihrer städtebaulichen Ziele im Wege einer städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme aktiv umzusetzen. Ziel ist, dass städtebaulich bedeutsame Entwicklungsflächen nicht längerfristig brachliegen.


Rückfragen der Medien
Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen
Susanne Enz
Pressesprecherin
Telefon: 040 428 40-2051
E-Mail: pressestelle@bsw.hamburg.de
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