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LIG Baustart am Hans-Leip-Ufer: Sperrung aufgrund Sanierung der Uferwand

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Baustart am Hans-Leip-Ufer: Sperrung aufgrund Sanierung der Uferwand

Die Uferwand am Hans-Leip-Ufer wird umfassend saniert. Grund sind die altersbedingten massiven Risse und Verformungen. Der rund 85 Meter lange Sanierungsabschnitt entlang der Zufahrt zum Jachthafen Teufelsbrück wird dabei durch eine neugebaute Uferkonstruktion ersetzt. Als Bauherr beauftragt und koordiniert der Landesbetrieb Immobilienmanagement und Grundvermögen (LIG) die ReGe Hamburg Projekt-Realisierungsgesellschaft mbH, welche die Baumaßnahmen als Projektrealisierungsträger durchführt. Die Sanierung wird voraussichtlich Ende des Jahres abgeschlossen sein. Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 1,8 Mio. Euro.

Finanzsenator und Verwaltungsratsvorsitzender des LIG Dr. Andreas Dressel: „Durch die Sanierungsmaßnahmen bleibt die beliebte Wegeverbindung am Hans-Leip-Ufer langfristig für alle erhalten und ein sicherer Spazier- und Radweg. Unser Landesbetrieb Immobilienmanagement und Grundvermögen (LIG) bringt hier die gesamte Erfahrung und Expertise in Bezug auf Kaimauersanierung ein und kann bei diesem umfangreichen Projekt den Bezirk Altona tatkräftig unterstützen. Umso wichtiger für die zügige Umsetzung sind die aktuellen Verkehrssicherungsmaßnahmen: Leider wurde in den vergangenen Tagen vermehrt beobachtet, dass Passantinnen und Passanten über die Ufermauer ins Hafenbecken klettern, um die Baustelle durch das Hafenbecken über die Böschung zu passieren. Dies birgt erhebliche Gefahren. Wir können daher nur ausdrücklich darum bitten, die nunmehr erweiterten Absperrungen zu beachten und die Baustelle weitläufig über die ausgeschilderten Umleitungen zu umgehen. Ich bin zuversichtlich, dass dieser Abschnitt des Hans-Leip-Ufers ab Ende diesen Jahres wieder für alle zugänglich sein wird.“

Die Uferkonstruktion am Hans-Leip-Ufer besteht aus einer Schwergewichtswand aus Beton mit einer vorgelagerten Böschung. Eine technische Überprüfung hat ergeben, dass die Schäden und Alterungserscheinungen die Tragfähigkeit des Bauwerks stark beeinträchtigen. Deshalb erfolgten 2019 bereits im Vorfeld dringende Notsicherungsmaßnahmen in Form des schonenden Rückbaus der vorhandenen Aussichtsplattform, der sogenannten Bastion, und einer Sicherung von Schadstellen an der Uferwand mittels Stahlplatten gegen Wellenschlag. Die Bastion wird unter Verwendung des ursprünglichen Natursteingeländers im Zuge der Sanierung wieder errichtet.

Aufgrund des Platzmangels vor Ort und der erforderlichen Baustelleneinrichtung sowie dem Baustellenverkehr ist ein regulärer Durchgangsverkehr für Fußgänger/-innen und Radfahrer/-innen während der Baumaßnahme leider nicht möglich. Aus Infektionsschutzgründen können die Abstände auf dem ursprünglich vorgesehenen 1,50 Meter breiten Notweg nicht eingehalten werden, so dass die Polizei Hamburg auch diesen  für die gesamte Bauzeit vollständig sperren musste. Es wurde eine großräumige Umleitung über die Elbchaussee bzw. nördlich des Jenischparks eingerichtet und ausgeschildert. Maßnahmen zur Verkehrssicherheit erfolgen dabei in kontinuierlicher Abstimmung mit den zuständigen Behörden. Mit Abschluss der Baumaßnahmen ist der ursprüngliche Uferwanderweg voraussichtlich ab Ende 2021 wieder vollständig nutzbar.

Weitere Informationen und Bildmaterial zum Projekt finden Sie hier:
Kaimauersanierung am Hans-Leip-Ufer - Landesbetrieb Immobilienmanagement und Grundvermögen (hamburg.de)

Rückfragen der Medien

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Telefon: (040) 428 23-1662, Telefax: (040) 4279 23 - 040
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