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Großer Schritt zum Kohleausstieg Moorburg endgültig vom Netz

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Am 7. Juli 2021 endet für das Kohlekraftwerk Moorburg der Betrieb. Nachdem es seit Januar nicht mehr ins bundesdeutsche Stromnetz einspeist, läuft damit auch die Betriebsbereitschaft und Netzreserve aus und die Anlage wird endgültig vom Stromnetz getrennt. Aus Sicht der Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft ist damit ein wichtiges Etappenziel auf dem Weg zum Kohleausstieg in Hamburg und Norddeutschland erreicht.

Kraftwerk Moorburg

Moorburg endgültig vom Netz

Jens Kerstan, Senator für Umwelt und Energie: „Das Kraftwerk Moorburg war von Anfang an zu groß geplant und es lief niemals wirtschaftlich. Ich bin erleichtert, dass hier nun endgültig und deutlich früher als geplant der Netzstecker gezogen wird. Für den Klimaschutz und die Luftqualität in Hamburg ist das eine wirklich gute Nachricht. Es war richtig, dass der Senat ab 2015 in der Wärme auf eine konsequente Dekarbonisierung und auf erneuerbare und vorhandene Energiequellen gesetzt hat und nicht auf Fernwärme aus Kohle – denn jetzt können wir nach vorn schauen und konkret eine grüne Energiezukunft am Standort Moorburg planen. Moorburg ist wegen seiner Lage und Anbindung an Leitungen und Transportwege ein idealer Standort für den Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft. Hier kann Elektrolyse aus erneuerbarem Strom und Bereitstellung von grünem Wasserstoff für die Sektorkoppelung im großen Stil stattfinden. Wir sind mit einem Unternehmenskonsortium, an dem auch die  städtische Wärme Hamburg beteiligt ist, sind die Planungen bereits sehr konkret. Die Bundesregierung die Pläne für Moorburg gerade im Rahmen der IPCEI-Förderung bei der EU für eine finanzielle Unterstützung vorgeschlagen. Hamburg kann – mit Moorburg, mit dem Wasserstoff-Industrienetz HHWIN der städtischen Gasnetzgesellschaft und mit seinen großen Industriebetrieben  – zu einem führenden Wasserstoff-Standort werden. Wir wollen in Hamburg zeigen, dass Wohlstand und Wirtschaftlichkeit auch klimafreundlich funktionieren. Die Basis ist gelegt. Es kann losgehen.“ 

Rückfragen der Medien

Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA)
Pressestelle, Jan Dube, Telefon: 040 42840 8006, E-Mail: Jan.Dube@bukea.hamburg.de
Björn Marzahn, Telefon: 040 42840 3065, E-Mail: Bjoern.Marzahn@bukea.hamburg.de

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