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#CoronaHH Der Corona Recovery Fonds wird bis Ende 2021 verlängert und auf 207 Mio. Euro aufgestockt

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Wirtschafts- und Finanzbehörde halten den Hamburger Corona Schutzschirm weiter aufgespannt: Dank der nun auch formell bestätigten Programmverlängerung können Unternehmen weiterhin über den Corona Recovery Fonds gefördert werden. Zudem baut der Hamburgische Senat mit der Verlängerung und Aufstockung des Corona Recovery Fonds die Liquiditätshilfen für den Hamburger Mittelstand erneut aus. Bisher wurden bereits über 160 Unternehmen mit einem Fördervolumen in Höhe von rd. 60 Mio. Euro gefördert.

Der Corona Recovery Fonds wird bis Ende 2021 verlängert und auf 207 Mio. Euro aufgestockt

Die aktuell niedrigen Infektionszahlen geben Grund zur Zuversicht, doch viele Unternehmen in der Hansestadt sind noch immer von den wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise betroffen. Die Hamburgische Investitions- und Förderbank (IFB Hamburg) hat bereits über 2 Mrd. Euro über die Corona-bedingten Förderprogramme zur Auszahlung gebracht. Ein wichtiger Bestandteil war und ist der Corona Recovery Fonds (CRF).

Mit der Programmverlängerung wurde die maximale Fördersumme für bestehende Unternehmen erhöht. Diese können nun bis zu 1,8 Mio. Euro Beteiligungskapital erhalten. Um allen betroffenen Unternehmen eine Förderung zu ermöglichen, wurde der CRF um weitere 100 Millionen Euro auf nun insgesamt 207 Millionen Euro aufgestockt. Zudem wurde die Laufzeit des Programms bis zum 31.12.2021 verlängert.

Mit dem Fonds fördert Hamburg innovative Startups und wachstumsorientierte Mittelständler, die durch die Corona-Krise in Schwierigkeiten geraten sind, mit stillen Beteiligungen. Durch die Erhöhung des maximalen Förderbetrages kann der aufgestockte CRF mehr Unternehmen als bisher unterstützen. Diese können jetzt von den, im Vergleich zum Hilfsprogramm Hamburger Stabilisierungsfonds (HSF) niedrigschwelligeren Antragsbedingungen profitieren. Denn der HSF unterliegt der Bundesregelung Rekapitalisierung und hat damit aus rechtlichen Gründen höhere Zugangskriterien für Unternehmen – die heutige Aufstockung macht damit für die Unternehmen gewissermaßen einen „HSF light“ möglich. 

Mit dem CRF soll aber nicht nur das Überleben von Unternehmen gesichert werden, denen durch die Corona-Krise weniger Eigenkapital zur Verfügung steht. Da sich ein Ende der Krise abzeichnet, geht es nun vor allem darum, Startups und bestehende Unternehmen mit dem notwendigen Kapital auszustatten, damit sie die vorhandenen Wachstumschancen voll ausschöpfen können. 

Wirtschafts- und Innovationssenator Michael Westhagemann: „Nach mehr als einem Jahr unter schwierigsten Bedingungen in den stark von den Auswirkungen der Corona-Pandemie betroffenen Branchen ist es besonders wichtig, Instrumente zur Stärkung der Eigenkapitalbasis anzubieten. Mit der Fortführung und dem Ausbau des erfolgreichen Corona Recovery Fonds können wir Unternehmen in der so wichtigen Wiederanlaufphase Unterstützung gewähren. Die Erhöhung der potentiellen Beteiligungssumme gibt uns dabei noch mehr Flexibilität.“

Finanzsenator Dr. Andreas Dressel: „Unsere Zusage gilt: Der Hamburger Corona Schutzschirm bleibt aufgespannt. Gezielt entwickeln wir die Instrumente weiter, denn für viele Unternehmen ist die Corona Krise noch nicht vorbei, sie brauchen teilweise auch Support für den Neustart. Da kommt die Verlängerung und Aufstockung unseres erfolgreichen Corona Recovery Fonds genau zur richtigen Zeit. Durch die optimale Verzahnung von Bundes- und Landesmitteln konnten wir eine Aufstockung auf 207 Mio. Euro erreichen. Startup und Mittelständler haben damit noch bessere Chancen auf noch bessere Förderung!“

Ralf Sommer, Vorstandsvorsitzender der Hamburgischen Investitions- und Förderbank: „Über den Corona Recovery Fonds konnten wir bereits eine Vielzahl von Unternehmen unterstützen. Dies zeigt uns, dass Beteiligungen in Zeiten von Corona stark nachgefragt sind. Mit der Programmverlängerung werden wir der Hamburger Wirtschaft weiterhin wirksame Eigenkapitalhilfen zur Verfügung stellen. Zudem werden wir über den Corona Recovery Fonds zukünftig Unternehmen bei der schnellen Skalierung unterstützen.“

Rückfragen der Medien

Behörde für Wirtschaft und Innovation
Pressestelle | Susanne Meinecke
Telefon: 040 42841 1326
E-Mail: pressestelle@bwi.hamburg.de
Internet: www.hamburg.de/bwi
Twitter: @HH_BWI / Instagram: @hh_bwi

Finanzbehörde
Imme Mäder | Pressesprecherin
Telefon: 040 42823 1662
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Hamburgische Investitions- und Förderbank
Zedahrt Kapoor
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E-Mail: z.kapoor@ifbhh.de
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