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Verbraucherschutz-Pegel Online-Umfrage für Hamburger:innen startet

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Ob Etikettenschwindel, Verpackungsmüll, nervige Werbeanrufe oder Negativzinsen: Ab Montag, 1. November, können Hamburger:innen in einer neuen Online-Umfrage angeben, was sie in ihrem Verbraucheralltag nervt. Die Befragung der Verbraucherzentrale Hamburg im Auftrag der Behörde für Justiz und Verbraucherschutz läuft bis Ende Januar.

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Verbraucherschutz-Pegel: Online-Umfrage für Hamburger:innen startet

Verbraucherschutzsenatorin Anna Gallina sagt dazu: "Wir wollen herausfinden, worüber sich die Hamburger:innen in ihrem Verbraucheralltag besonders ärgern. Wir wollen Tricksereien aufdecken, Probleme und Missstände sichtbar machen und herausfinden, wo es Verbesserungen braucht. Neu in der Umfrage sind unter anderem Fragen zu Corona-bedingten Flugausfällen, Fake-Shops, Negativzinsen und Online-Bezahldiensten. Die Ergebnisse sind für uns ein wichtiger Kompass, Politik eng an den alltäglichen Problemen auszurichten. Wir sind gespannt auf die Ergebnisse und freuen uns darauf, die Probleme anzupacken."

Michael Knobloch, Vorstand der Verbraucherzentrale Hamburg: "Der Verbraucherschutz-Pegel zeigt, wo den Hamburgerinnen und Hamburgern der Schuh drückt. Auf Grundlage der Ergebnisse bringen wir passende Informations- und Beratungsangebote auf den Weg, die im Verbraucheralltag weiterhelfen. Zuletzt beispielsweise ein neues Mogelpackungsportal, das nun auf unserer Website zu finden ist, und ein umfangreiches Webinar-Programm. Daher ist es besonders wichtig, dass sich viele Hamburgerinnen und Hamburger an der Umfrage beteiligen und uns von ihren Sorgen und Nöten berichten.“

Der Verbraucherschutz-Pegel wird bereits das siebte Jahr in Folge durchgeführt. Ziel der regelmäßigen Befragung ist es, aktuelle Erkenntnisse über Zufriedenheit und Probleme der Verbraucher:innen zu gewinnen.

Die Befragung dauert nur wenige Minuten und ist anonym. Hamburger:innen können in sechs Themenbereichen Angaben machen: Urlaub und Reisen, Telefon und Internet, Finanzen und Versicherungen sowie Energie und Lebensmittel. Die Ergebnisse der Umfrage werden anschließend im Verbraucherschutz-Pegel online veröffentlicht. Die Umfrage läuft bis zum 31. Januar 2022 unter folgendem Link: www.vzhh.de/verbraucherschutz-pegel.

Hauptärgernis im vergangenen Jahr waren versteckte Preiserhöhungen durch veränderte Füllmengen („Mogelpackungen“), gefolgt von zu viel Zucker in Lebensmitteln. Auf Rang 3 landete das Wegwerfen von noch verzehrfähigen Lebensmitteln im Supermarkt. Es folgen irreführende Inhaltsangaben (z. B. „Etikettenschwindel“ mit Fruchtabbildungen) und unklare oder fehlende Herkunftsangaben bei Lebensmitteln. Weitere Ärgernisse waren zu hohe Stromkosten, schlechter telefonischer Kundenservice, unerwünschte Werbeanrufe und Bankgebühren.

Die Ergebnisse der Umfrage geben wertvolle Einblicke in den Alltag der Verbraucher:innen. Es wird konkret aufgezeigt, wo die Probleme liegen, was die Menschen in der Stadt ärgert und wo sie sich Verbesserungen wünschen. Die vielen Rückmeldungen bieten eine gute Orientierung und sind Anlass für die Umsetzung politischer Ideen auch auf Bundesebene. So setzte sich Hamburg zuletzt auf der Verbraucherschutzministerkonferenz (VSMK) 2021 mit Kernforderungen zur Verhinderung von Verpackungsärger und Irreführungen von Verbraucher:innen ein. Der entsprechende Beschlussvorschlag wurde von den Ländern einstimmig angenommen. Darüber hinaus griff Hamburg das Thema faire und transparente Bankentgelte auf und erreichte ebenfalls einen Beschluss auf der VSMK.

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