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LNG-Terminal Hamburg prüft Standorte für schwimmendes Gas-Terminal

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Unterstützung des Vorstoßes von Bundeswirtschaftsminister Habeck

Um die Abhängigkeit von russischen Energieimporten möglichst zügig zu reduzieren, hat der Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK), Robert Habeck, Anfang März den Einsatz von schwimmenden LNG-Terminals ins Spiel gebracht. Die Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft prüft seitdem in enger Abstimmung mit dem BMWK, den Hamburger Energiewerken, mit Gasnetz Hamburg und der Hamburg Port Authority, ob und wie ein solch zu charterndes Gas-Terminal kurzfristig in Hamburg eingesetzt werden könnte.

Hamburg prüft Standorte für schwimmendes Gas-Terminal

Auf diesen mobilen Plattformen, den sogenannten Floating Storage and Regasification Units (FSRU), wird Flüssiggas gelagert und kann dann bei Bedarf in Gas umgewandelt werden. Sie können dazu beitragen, in einer Übergangszeit die Versorgungssicherheit in Deutschland zu erhalten und Gas aus Russland zu einem guten Teil zu ersetzen. Geplant ist derzeit die Anmietung von drei schwimmenden LNG Terminals in Deutschland, die bereits zum Winter 2022/2023 zusätzliche Kapazitäten zur Verfügung stellen sollen. Das ist mit außerordentlichen Herausforderungen verbunden, um kurzfristig die technischen und rechtlichen Voraussetzungen zu schaffen, z. B. beim Bau der Anschluss-Pipelines.

Verschiedene Hafenstandorte in Norddeutschland kommen für diese schwimmenden LNG-Terminals in Betracht – so auch Hamburg.

Michael Pollmann, Staatsrat für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft: „Angesichts der anhaltenden Krise unterstützen wir den Vorschlag von Bundesminister Habeck, Standorte für schwimmende LNG-Terminals zu prüfen und, wenn möglich, schnell umzusetzen. Hamburg würde als Hafenstadt gern einen Beitrag leisten, die Unabhängigkeit von russischen Energieimporten voranzutreiben. Bislang haben wir in unserem Land keine Möglichkeit, LNG zu importieren. Mit den gecharterten Terminals könnte dies sehr kurzfristig geändert werden. Wir prüfen intensiv mögliche Standorte in Hamburg und sind dabei in engem Austausch mit dem Bundeswirtschaftsministerium, den Hamburger Energiewerken, mit Gasnetz Hamburg und der HPA. Mit unserem gut ausgebauten Erdgasnetz auch im Hafengebiet könnten bei uns die Leitungsbaumaßnahmen vermutlich vergleichsweise gering ausfallen. Vor diesem Hintergrund arbeiten wir mit hohem Engagement an der vergleichenden Standortsuche des Bundeswirtschaftsministeriums mit.“

 

Rückfragen der Medien

Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA)

Pressestelle

Renate Pinzke

Telefon: 040 42840 8006

E-Mail: Renate.Pinzke@bukea.hamburg.de

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