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RISE Elsässer Platz feiert Einweihung mit Osteraktion

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Neuer Begegnungsort mit Boulebahn, Beeten, Bänken und mehr

Die Umbaumaßnahmen für den Elsässer Platz sind pünktlich vor Ostern fertiggestellt. Der Platz im RISE-Fördergebiet Dulsberg erscheint in neuer Gestalt und lädt ein zum Verweilen und zur nachbarschaftlichen Begegnung. Am Montagnachmittag wurde er feierlich eröffnet.

Einweihung Elsässer Platz Einweihung Elsässer Platz - Michael Werner-Boelz, Dr. Dorothee Stapelfeldt

Elsässer Platz feiert Einweihung mit Osteraktion

Nachdem die ehemalige Marktfläche lange Zeit nur als Parkplatz genutzt wurde, bietet der Platz nun wieder mehr Aufenthaltsqualität und stellt einen nachbarschaftlichen Begegnungsort dar. Bei einem Beteiligungsverfahren im Jahr 2019 wünschten sich die Dulsbergerinnen und Dulsberger, dass der Platz grüner werden sollte, mehr Sitzmöglichkeiten bieten sollte und dass nachhaltige und klimagerechte Mobilitätsformen Platz finden. Heute ist der Platz umrahmt von neu gepflanzten Bäumen, drei Pflanzbeete laden zum gemeinschaftlichen Gärtnern ein, Bänke zum Verweilen – und die neu angelegte Boulebahn zum gemeinsamen Spielen. Ein Mobility-Hub mit einem Parkplatz für mobilitätseingeschränkte Personen, vier hvv switch Parkplätze, eine Stadtradstation sowie diverse Fahrradabstellmöglichkeiten komplettieren die Neugestaltung. Finanziert wurde die Maßnahme aus Mitteln des Rahmenprogramms Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE) und durch das Sanierungsprogramm Hamburger Plätze. 

Dr. Dorothee Stapelfeldt, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen: „Für unser Zusammenleben sind nutzerfreundlich gestaltete öffentliche Plätze sehr wichtig – das hat uns nicht zuletzt die Pandemie nachdrücklich vor Augen geführt. Ich freue mich deshalb sehr, dass wir gleich zwei Förderprogramme nutzen konnten, um den rundum erneuerten Elsässer Platz zu ermöglichen: Mit der integrierten Stadtteilentwicklung sind wir bereits seit den 1990er-Jahren auf dem Dulsberg aktiv, und das Sanierungsprogramm Hamburger Plätze von 2018 kam hier ebenfalls zum Tragen. Vom entspannten Aufenthalt über den Umstieg zwischen Fahrrad und CarSharing-Autos bis hin zu geselligen Boule-Runden und Treffen im Marktmeisterhaus bietet der Platz nun eine breite Vielfalt an Möglichkeiten. Damit leistet der neugestaltete Elsässer Platz einen wichtigen Beitrag für mehr Lebensqualität im Stadtteil.“ 

Michael Werner-Boelz, Bezirksamtsleiter Hamburg-Nord: „Dulsberg lebt von dem nachbarschaftlichen Engagement und der Liebe der Dulsberger:innen für ihren Stadtteil. Sie haben sich einen Begegnungsort für Jung und Alt gewünscht und mit dem Elsässer Platz bekommen: das Marktmeisterhaus mit neuer Holzfassade bildet dabei das Herzstück. Der neu gestaltete Elsässer Platz ist ein einladendes Eingangstor in ein vielfältiges und lebhaftes Quartier. Eine echte Klinkerliebe – wie die Dulsberger:innen selbst sagen.“   

Hintergrund

Die Umgestaltung des Elsässer Platzes ist ein Schlüsselprojekt im RISE-Fördergebiet Dulsberg. Bis 2004 wurde die Fläche als Marktplatz genutzt, daran erinnert noch das ehemalige Marktmeisterhaus aus den 1950er Jahren. Weiterhin versiegelt und baumlos diente der Elsässer Platz im Anschluss an die Marktnutzung als Abstellfläche für Pkw und entfaltete somit wenig Aufenthaltsqualität für die Menschen im Quartier. Das Marktmeisterhaus wurde in den letzten Jahren als Treffpunkt für Gruppen und Initiativen aus dem Stadtteil sowie für private Feierlichkeiten etabliert, war aber wegen der Vielzahl an dicht parkenden Autos, fehlender gekennzeichneter Fußgängerwege und mangelnden Hinweisen zur Funktion des Gebäudes für Außenstehende nicht gut erreichbar.

Um den Elsässer Platz wieder in seiner Funktion für die Menschen im Stadtteil zu stärken, wurde 2019 ein öffentliches Beteiligungsverfahren gestartet und auf Grundlage der Ergebnisse die Entwurfsplanung zur Neugestaltung des Platzes erarbeitet. Anschließend hatten der Stadtteilrat Dulsberg und die breite Öffentlichkeit nochmals Gelegenheit zur Stellungnahme.

Durch die Neugestaltung konnte das Ziel, den Platz als Eingangstor in den Stadtteil wieder erlebbar zu machen, die Aufenthaltsqualität zu steigern und vielfältige Nutzungsmöglichkeiten für die Dulsbergerinnen und Dulsberger zu schaffen, erreicht werden. Es ist ein Ort der Begegnung entstanden, der zum Verweilen einlädt.

Die Gesamtkosten des Projekts betragen 634.000 Euro. 430.000 Euro werden aus RISE-Mitteln finanziert, weitere 204.000 Euro aus dem Sanierungsprogramm Hamburger Plätze. 

Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE)

Das Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung fördert lebendige stabile Quartiere und damit den sozialen Zusammenhalt in der Stadt. Es fasst die Programme der Städtebauförderung unter einem Dach zusammen, mit dem Ziel, Quartiere mit besonderem Entwicklungsbedarf städtebaulich aufzuwerten und sozial zu stabilisieren. Die Lebensqualität in den Quartieren wird durch Investitionen in die Bildungsinfrastruktur und soziale Infrastruktur, in das Wohnumfeld, in die Qualifizierung öffentlicher Plätze, Freiflächen und Grünanlagen sowie Stärkung von Versorgungsstrukturen verbessert. 

In den RISE-Fördergebieten werden Nachverdichtungspotenziale aktiviert, Neubaupotenziale erschlossen und Wohnungsbestände stabilisiert und damit zur Entlastung des Wohnungsmarkts und zu einer angemessenen Wohnraumversorgung für unterschiedliche Bevölkerungsgruppen beigetragen. 

Hamburg umfasst derzeit 27 RISE-Quartiere, die in den verschiedenen Programmen der Bund-Länder-Städtebauförderung gefördert werden. Insgesamt werden 34 Fördergebiete gezählt, da einige Quartiere in mehreren Programmen der Städtebauförderung festgelegt sind. 


Rückfragen der Medien

Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen
Pressestelle I Susanne Enz
Telefon: 040 42840 2051
E-Mail: pressestelle@bsw.hamburg.de
Internet: www.hamburg.de/bsw
Twitter: @fhh_bsw 

Bezirksamt Hamburg-Nord
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Larissa Robitzsch
Telefon: 040 428 04 - 2245
E-Mail: pressestelle@Hamburg-Nord.hamburg.de
Twitter und Facebook: @BezirksamtN
Instagram: bezirksamt_hamburgnord


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