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Finanzen Mehr Nachhaltigkeit in den Finanzressorts der Länder: Unter Federführung Hamburgs Fortschrittsbericht 2022 vorgelegt

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Mehr Nachhaltigkeit in den Finanzressorts der Länder: Unter Federführung Hamburgs Fortschrittsbericht 2022 vorgelegt

Unter dem Vorsitz der Finanzbehörde Hamburg wurden die Nachhaltigkeits-Neuerungen der letzten zwei Jahre im Bereich der Finanzverwaltungen aller Länder zusammengestellt. Über Indikatoren soll die Zukunftsfähigkeit der öffentlichen Haushalte künftig besser ablesbar werden – die notwendigen Schritte zur Entwicklung eines entsprechenden Konzeptes haben die Finanzministerinnen und Finanzminister auf ihrer heutigen Jahreskonferenz beschlossen.

 

Die im aktuellen Fortschrittsbericht von den Finanzressorts im Rahmen einer aktuellen Länderumfrage beschriebenen Weiterentwicklungen reichen von einer verbindlichen Verankerung der Nachhaltigkeit im Haushaltsrecht und der fortschreitenden Digitalisierung im Rechnungs- und Berichtswesen über eine zunehmend systematische Berücksichtigung von Nachhaltigkeitskriterien bei der Steuerung des Beteiligungsportfolios bis hin zu strengeren formalen Vorgaben für eine nachhaltige Beschaffung. Im Bereich der nachhaltigen Immobilien- und Flächenwirtschaft zeichnen sich Weiterentwicklungen unter anderem bei der Berücksichtigung von Standards wie z.B. das Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen, des stärkeren Ankaufs von Natur- und Schutzflächen oder der Ausübung von Vorkaufsrechten bzw. die Reduzierung des Flächenverbrauchs im Zuge einer sich wandelnden Arbeitswelt ab. Darüber hinaus richten die Länder ihre Finanzanlagestrategien, insbesondere bei den Pensions- und Versorgungsfonds, stärker als bisher an Nachhaltigkeitsaspekten aus.

 

Finanzsenator Dr. Andreas Dressel: „Ich freue mich, dass durch unsere Initiative das Thema Nachhaltigkeit in der Finanzministerkonferenz einen verlässlichen Rahmen gefunden hat. Die Finanzressorts der Länder können über die Haushalts- und Finanzpolitik einen zentralen Beitrag für mehr Nachhaltigkeit leisten. In Hamburg gibt es schon heute viele gute Beispiele, wie ein ökonomisch, ökologisch und sozial nachhaltiges Handeln gelingen kann: Ob im Rahmen der Haushaltsaufstellung, durch Nachhaltigkeitsvorgaben an die öffentlichen Unternehmen, durch Green Bonds, durch Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsaspekten im Rahmen der öffentlichen Ausschreibung und des Einkaufs oder auch im Bereich des Immobilienmanagements. Bereits ein zentraler Schritt ist die in 2021 vorgenommene Verankerung der Nachhaltigkeit im Hamburger Haushaltsrecht.“

 

Der Fortschrittsbericht 2022 kann unter https://www.zdl-berlin.de/fmk/bericht2022 abgerufen werden, der vorangehende Bericht unter https://www.zdl-berlin.de/fmk/bericht2020.

 

 

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