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Stadtentwicklung Auftaktsitzung Runder Tisch Innenstadt

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Hamburg bekommt eine Innenstadtkoordinatorin

Auf Einladung von Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher hat heute die Auftaktsitzung des Runden Tisches Innenstadt stattgefunden. Der Runde Tisch Innenstadt bündelt bestehende Projekte, setzt Impulse für innovative Ideen, hilft bei der Umsetzung und nimmt eine Bewertung der Gesamtentwicklung vor. Prof. Elke Pahl-Weber wurde zur Hamburger Innenstadtkoordinatorin ernannt.

Portrait von Prof. Elke Pahl-Weber, Hamburger Innenstadtkoordinatorin Prof. Elke Pahl-Weber, Hamburger Innenstadtkoordinatorin

Stadtentwicklung: Auftaktsitzung Runder Tisch Innenstadt

Erster Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher: „Unsere Innenstadt ist die Visitenkarte Hamburgs. Ihre Attraktivität als zentraler Ort des gesellschaftlichen Lebens und des Einzelhandels soll auch in Zukunft erhalten bleiben. Dazu muss sich die Innenstadt fortlaufend den Trends und Anforderungen der Zeit anpassen. Hierzu bestehen bereits viele Planungen und Aktivitäten, die sich auf unterschiedliche Themenfelder beziehen. Am „Runden Tisch Innenstadt“ wollen wir die Gesamtentwicklung gemeinsam in den Blick nehmen und die hierfür erforderlichen Planungen besprechen. Als neue zentrale Ansprechpartnerin und Koordinatorin wird Frau Prof. Pahl-Weber den weiteren Prozess der Innenstadtentwicklung begleiten und moderieren. Ich wünsche ihr viel Freude und Erfolg bei der Arbeit in diesem für Hamburg wichtigen Projekt.“ 

Dr. Dorothee Stapelfeldt, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen: „Das Handlungskonzept Innenstadt und die hiermit verbundenen Maßnahmen für mehr Aufenthaltsqualität und für attraktive öffentliche Räume werden bereits seit 2020 unter Federführung der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen kontinuierlich vorangetrieben. Der Runde Tisch Innenstadt des Ersten Bürgermeisters, die Innenstadtkoordinatorin und die voraussichtliche Förderung aus Bundesmitteln im Rahmen des Zuwendungsantrags „Verborgene Potenziale“ geben uns zusätzlichen Rückenwind für weitere Impulse und Handlungsstrategien zur Weiterentwicklung und Stärkung der innerstädtischen Nutzungsvielfalt und mehr Wohnen.“

Die Innenstadtkoordinatorin wird an der Schnittstelle zwischen Behörden, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur tätig sein. Sie ist die zentrale Anlauf- und Vernetzungsstelle, die die Aktivitäten und der verschiedenen Akteure der Innenstadt bündelt. Darüber hinaus kann sie mit geeigneten Dialogformaten neue Kooperationen unterstützen. 

Prof. Elke Pahl-Weber, Hamburger Innenstadtkoordinatorin: „Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe und darauf zukünftig am gemeinsamen Prozess zur Stärkung der Nutzungsvielfalt in der Hamburger Innenstadt mitzuarbeiten. Eine nachhaltige Entwicklung der Innenstadt kann nur auf Basis eines vertrauensvollen und konstruktiven Zusammenwirkens öffentlicher und privater Akteure gelingen. Mein Ziel ist die Initiierung und Koordinierung eines ganzheitlichen und innovativen Akteursdialogs, der eine gemeinsame und zielgerichtete Gestaltung der Innenstadt ermöglicht.“ 

Das 2020 vorgelegte „Handlungskonzept Innenstadt“ sieht zahlreiche Maßnahmen für mehr Aufenthaltsqualität in der Innenstadt vor, wie zum Beispiel mehr Fußgängerzonen, ein Business Improvement District (BID) Rathausquartier oder die Aufwertung des Burchardplatzes und des Hopfenmarktes. Mit dem Programm „Frei_Fläche: Raum für kreative Zwischennutzung“ hat der Senat einen Fonds zur Vermeidung von Geschäftsleerständen im Einzelhandel bereitgestellt, um kulturelle und kreative Zwischennutzungen in der Innenstadt und in den bezirklichen Zentren zu ermöglichen. 

Die konkreten nächsten Schritte bei der Weiterentwicklung der Hamburger Innenstadt umfassen einen Prozess für ein neues Leitbild sowie die Pilotierung von innovativen Nutzungsideen. Dafür hat Hamburg. 

Bundesmittel im Rahmen des Bundesprogramms „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ beantragt. Damit wird unter anderem das Projekt „Verborgene Potenziale“ umgesetzt werden, das im Herzen der Stadt mehr Raum für Wohnen, Gastronomie und Kultur schafft sowie weitere Pilotprojekte initiiert. 

Der Senat hat bereits den Hamburger Neustartfonds City & Zentren (HmbNFCZ) um eine dritte Tranche erhöht. Zusätzlich zur bisherigen Fördermittelsumme von 1,6 Millionen Euro stehen weitere 500.000 Euro zur Verfügung. Ziel ist es, den Neustart in den Quartieren und der Innenstadt nach den wirtschaftlichen Einbußen infolge der Corona-Pandemie weiter zu fördern. 

Ein Portraitfoto von Prof. Elke Pahl-Weber kann unter Nennung des Copyrights „Senatskanzlei Hamburg“ hier heruntergeladen werden: https://www.skyfish.com/p/fhh/2071956 

Rückfragen der Medien 

Pressestelle des Senats
Telefon: 040 42831 2242
E-Mail: pressestelle@sk.hamburg.de
Internet: www.hamburg.de/sk
Twitter: @Senat_Hamburg 

Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen
Pressestelle
Telefon: 040 42840 2051
E-Mail: pressestelle@bsw.hamburg.de
Internet: www.hamburg.de/bsw
Twitter: @fhh_bsw

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