Leichte Sprache
Gebärden­sprache
Ich wünsche eine Übersetzung in:

Denkmalgerechte Sanierung Wiedereröffnung des historischen Teehauses in den Großen Wallanlagen 

Leichte Sprache
Gebärden­sprache
Ich wünsche eine Übersetzung in:

Das „Kleine Teehaus“ wurde anlässlich der Internationalen Gartenbauausstellung 1963 (IGA) in den Großen Wallanlagen errichtet. Seit 2018 wurde es mit Bundesmitteln in Höhe von 3,8 Millionen Euro denkmalgerecht saniert und steht verschiedenen Gruppen nun wieder als multifunktionale und kulturelle Begegnungsstätte zur Verfügung.

Das denkmalgeschützte Teehaus von 1963 in den Großen Wallanlagen

Wiedereröffnung des Teehauses in den Großen Wallanlagen

Das nach dem Entwurf des Architekten Heinz Graaf errichtete Gebäude mit seiner filigranen, an Seilen aufgehängten Stahlkonstruktion war ursprünglich nur für eine temporäre Nutzung anlässlich der IGA 1963 vorgesehen, wurde aber auch in die Planungen der IGA 1973 mit aufgenommen und danach als Begegnungsstätte in Trägerschaft der Arbeiterwohlfahrt (AWO) genutzt. Zwischenzeitlich wurde das Ensemble mit Gebäude und den Wasserbecken unter Denkmalschutz gestellt. Der kritische Zustand der in die Jahre gekommenen Bausubstanz machte eine umfangreiche Sanierung unabdingbar. Diese wurde eng vom Denkmalschutzamt begleitet.

Da das Teehaus auf einem Untergrund aus Schutt und Trümmern des 2. Weltkrieges ohne tiefe Pfahlgründung errichtet wurde, kam es zu einer Schiefstellung des Bauwerkes. Es wurde eine Nachgründung durchgeführt, da das Gebäude auch in den vergangenen zwei Jahren weiter absackte. Um die Schieflage in der Hauptebene auszugleichen wurde ein Ausgleichspodest erbaut. Zur Erhöhung der Raumhöhe wurde das grundsanierte Tragwerk freigelegt. Gemeinsam zeugt beides vom alten Charme des Gebäudes und bildet einen Kontrast zum modernen Innenausbau. 

Wände und verwinkelte Ecken wurden entfernt und so entstand auf der Hauptebene ein offener Raum, der eine optimierte Nutzung der Räumlichkeiten durch die zukünftigen Nutzerinnen und Nutzern sowie einen Panoramablick in den Park ermöglicht. Lediglich eine hölzerne Raumbox in der Mitte ist der einzige Einbau. Diese beherbergt die Treppe in das Sockelgeschoss, ein barrierefreies WC, eine Veranstaltungsküche und ausreichend Stauraum. Die Kosten für die Grundsanierung in Höhe von 3,8 Mio. Euro wurden in voller Höhe aus Bundesmitteln durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien übernommen.

Nach Abschluss der Sanierung konnte das Teehaus in den Großen Wallanlagen heute durch Kultursenator Dr. Carsten Brosda und Bezirksamtsleiter Ralf Neubauer feierlich wiedereröffnet werden. 

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Mit der erfolgreichen Sanierung des Teehauses ist es gelungen, ein besonderes Denkmal zu erhalten, das zukünftig unterschiedlichen Nutzerinnen und Nutzern wieder als kultureller Veranstaltungsort mitten im Grünen zur Verfügung steht. Ursprünglich für die Internationale Gartenbauausstellung 1963 errichtet, erzählt uns das Teehaus noch heute von diesem die Gestaltung der Wallanlagen prägenden Ereignis und ist zugleich ein seltenes Beispiel für Ausstellungsbauten. Ich wünsche allen Hamburgerinnen und Hamburgern viel Vergnügen an diesem zentralen Ort der Begegnung.“   

Ralf Neubauer, Leiter Bezirksamt Hamburg-Mitte: „Das Teehaus in den Wallanlagen ist aus Planten un Blomen schon lange nicht mehr wegzudenken und deshalb freue ich mich sehr darüber, dass es nach Abschluss der denkmalgerechten Sanierung als multifunktionale Veranstaltungsstätte vielen interessierten Vereinen und Gruppen wieder zur Verfügung steht. Die Räumlichkeiten stehen dabei im wahrsten Sinne des Wortes der Öffentlichkeit offen, denn die Wände wurden entfernt und so entstand ein offener Raum mit ausreichend Platz für die verschiedensten Belange. Ohne die finanzielle Förderung der Bundesregierung wäre all dies nicht möglich gewesen, dafür sind wir sehr dankbar.“

Der Ort soll wieder als Teil von Planten un Blomen verstanden und als kultureller Veranstaltungsort im Park wahrgenommen werden. Nach dem Umbau steht das Gebäude für eine moderne Seniorenarbeit ebenso zur Verfügung wie für kulturelle Angebote, so dass sich eine generationsübergreifende Begegnungsstätte entwickeln kann.

Ziel ist es, den Ort mit kulturellem Leben nachhaltig zu bereichern, durch eigene Aktivitäten und durch gemeinsame Angebote mit Trägern wie der Arbeiterwohlfahrt (AWO), mit Vereinen und Kultureinrichtungen wie z.B. dem „Kabinett der schönen Künste e.V.“. Die Nutzung des Teehauses wird durch das Bezirksamt Hamburg-Mitte verwaltet. 


Rückfragen der Medien 

Behörde für Kultur und Medien 
Enno Isermann – Pressesprecher 
Telefon: 040/428 24-207 
E-Mail: enno.isermann@bkm.hamburg.de  
Internet: www.hamburg.de/bkm  
Twitter: @hh_bkm 

Bezirksamt Hamburg-Mitte | Pressestelle 
Caffamacherreihe 1-3, 20355 Hamburg
Telefon: (040) 428 54-2880
E-Mail: pressestelle@hamburg-mitte.hamburg.de
Internet: www.hamburg.de/mitte

Kontakt

Enno Isermann

Pressesprecher

Freie und Hansestadt Hamburg
Behörde für Kultur und Medien
Hohe Bleichen 22
20354 Hamburg
Adresse speichern

Themenübersicht auf hamburg.de

Anzeige
Branchenbuch