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Aufholen nach Corona Bundesprogramm „Aufholen nach Corona“: Unterstützung für Kinder, Jugendliche und Familien

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Im Rahmen des bundesweiten Aktionsprogramms „Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche“ plant und genehmigt die Sozialbehörde Maßnahmen im Umfang von 3,9 Millionen Euro. Die Projekte aus dem Programm werden gut angenommen - die Unterstützung für Kinder und Jugendliche kommt an. 

Logo Aufholpaket nach Corona

Im Rahmen des bundesweiten Aktionsprogramms „Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche“ plant und genehmigt die Sozialbehörde Maßnahmen im Umfang von 3,9 Millionen Euro. Die Projekte aus dem Programm werden gut angenommen - die Unterstützung für Kinder und Jugendliche kommt an. 

Die Bundesregierung hat das Aktionsprogramm „Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche“ in enger Abstimmung mit den Ländern auf den Weg gebracht, um negative Folgewirkungen aus der Corona-Pandemie für Kinder und Jugendliche sowie einkommensschwächere Familien abzumildern. Das Programm hat bundesweit ein Gesamtvolumen von zwei Milliarden Euro. In Hamburg gliedert sich das Aufholprogramm in vier Säulen, neben den Lernfördermaßnahmen und Ferienangeboten seitens der Behörde für Schule und Berufsbildung sind dies die seitens der Sozialbehörde angebotenen Maßnahmen

  • Förderung frühkindlicher Bildung
  • Länderfreizeiten für Bildung
  • Schulische und außerschulische Kinder- und Jugendhilfemaßnahmen (gemeinsam mit der Behörde für Schule und Berufsbildung).

Finanziert werden unter anderem Ferienangebote, ergänzende Beratungsstunden etwa bei Trennungskonflikten und psychischen Auffälligkeiten, Ausflüge, Sport- und Bewegungsangebote, Schwimmkurse, Hausaufgabenhilfe und vieles weitere.
Die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass die Projekte genau an den von den Kinder- und Jugendhilfeträgern gemeldeten Unterstützungsbedarfen ansetzen.

Große Nachfrage nach Mitteln aus dem Programm

Die Nachfrage nach Mitteln aus dem Programm ist groß: Allein von der Sozialbehörde wurden mehr als 35 Trägern fast eine Millionen Euro aus dem Programm in Aussicht gestellt, darunter dem Jugenderholungswerk und dem Deutschen Kinderschutzbund. Zusätzlich werden über die Bezirke weitere 2,1 Millionen Euro verwaltet, von denen ebenfalls ein Großteil bereits verplant ist.

Familien- und Sozialsenatorin Dr. Melanie Leonhard: „Es ist bekannt, dass die Einschränkungen der Corona-Pandemie besonders Kinder und Jugendliche hart getroffen haben – noch mehr als ohnehin schon, ist das überall dort der Fall, wo Familien ohnehin wenig Geld zur Verfügung haben. Um die psychosozialen Folgen der Krise abzumildern, werden vorhandene Beratungs- und Betreuungsangebote der Kinder- und Jugendhilfe sowie Freizeitangebote mit dem Aktionsprogramm ‚Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche ausgebaut. Wir stecken das Geld in laufende Programme, in denen es direkt ankommt.“

Hip-Hop-Kurse, Lernförderung und Jugendfreizeiten werden finanziert

Ganz konkret können interessierte Kinder, Jugendliche und ihre Eltern bis zum Jahresende bei vielen der bekannten Trägern der freien Jugendhilfe in allen Hamburger Bezirken auch Angebote des Bundesprogramms in Anspruch nehmen. Das Spielmobil Falkenflitzer bietet beispielsweise in den Sommerferien in Kooperation mit dem Zirkus Zaretti zweitägige Zirkus-Workshops für Kinder an, die am zweiten Tag selbst in der Manege auftreten dürfen. Im Jugendzentrum Horner Geest werden aus den Mitteln Hip-Hop-Kurse ermöglicht und eine zusätzliche Stelle für die aufsuchende Sozialarbeit geschaffen. Die Arche und die Unterstützungsinsel Billstedt bieten Lernförderung und ein Lerncafé an. Verschiedene Träger, wie die Jugendfeuerwehr, das Jugenderholungswerk, dock e.V. oder aubiko e.V. führen (internationale) Jugendfreizeiten durch und fördern den Austausch von Kulturen. Auch Beratungsangebote für Eltern, u.a. durch den Kinderschutzbund, oder für Kinder- und Jugendliche bei sexueller Gewalt werden durch eine Vielzahl von Trägern angeboten und aus Mitteln aus dem Programm „Aufholen nach Corona“ erweitert.

Sozialsenatorin Dr. Melanie Leonhard: „Kinder und Jugendliche brauchen nach der Pandemie unser besonderes Augenmerk und unsere Unterstützung, damit langfristige psychosoziale Folgen eingedämmt werden. Die Jugend- und Familienminister der Länder haben daher bereits im Mai darauf hingewiesen, dass es Bedarf für ein Nachfolgeprogramm des Bundes zum Aktionsprogramm ‚Aufholen nach Corona‘ gibt.“

Kontakt

Martin Helfrich

Pressesprecher

Behörde für Arbeit, Gesundheit, Soziales, Familie und Integration
Pressestelle
Hamburger Straße 47
22083 Hamburg
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