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Automatisierte und vernetzte Mobilität Hamburg entwickelt inklusive, barrierefreie Lösungen im Rahmen des neuen EU-Projekts SINFONICA

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Die Bedürfnisse aller Bevölkerungsgruppen, insbesondere auch von wahrnehmungs- und mobilitätseingeschränkten Personen, müssen bei der Entwicklung der automatisierten Mobilität stärker bedacht werden. Vor diesem Hintergrund beteiligt sich die Stadt Hamburg am dreijährigen EU-Projekt SINFONICA, das am 1. September startet. Projektpartnerinnen und -partner aus sieben EU-Ländern entwickeln darin neue Methoden, mit denen alle Nutzergruppen stärker in die technische Entwicklung eingebunden werden.

Hamburg entwickelt inklusive, barrierefreie Lösungen im Rahmen des neuen EU-Projekts SINFONICA

Hamburg engagiert sich seit Jahren im Bereich Intelligente Verkehrssysteme (ITS) mit dem Ziel, die Mobilität in der Hansestadt barrierefreier, umwelt- und klimafreundlicher, effizienter und sicherer zu machen. 

SINFONICA zielt darauf ab, innovative Strategien und Werkzeuge zu entwickeln, um Fahrgäste, Unternehmen und weitere Akteure in die Weiterentwicklung des automatisierten und vernetzten Fahrens einzubinden. Ziel ist, die individuellen Bedürfnisse, Wünsche und Bedenken besser zu erfassen, zu verstehen und zu strukturieren. Darauf aufbauend wird SINFONICA Entscheidungshilfen entwickeln, um allen Bürgerinnen und Bürgern gleichermaßen eine Nutzung der neu gestalteten städtischen Verkehrssysteme zu ermöglichen und die nahtlose und nachhaltige Einführung von CCAM (Connected, cooperative and automated mobility) zu verbessern. 

Almut Möller, Staatsrätin und Bevollmächtigte der Freien und Hansestadt Hamburg beim Bund, der Europäischen Union und für auswärtige Angelegenheiten: „In Hamburg wird wie in vielen anderen europäischen Städten der Verkehr zunehmend digitalisiert, Mobilitätsangebote werden vernetzt und autonome Fahrzeuge entwickelt und testweise eingesetzt. Hamburg hat sich zum Ziel gesetzt, Mobilität für alle zu garantieren und Vorreiter im Bereich ITS zu sein. Aus diesem Grund engagiert sich die Stadt gemeinsam mit weiteren europäischen Pilotstädten und -regionen im EU-Projekt SINFONICA. Im Rahmen von EU-Projekten sind wir europäische Städte Innovationstreiber und arbeiten vielerorts bereits gut zusammen. Die Erkenntnisse aus der Projektarbeit können dann nicht nur bei uns, sondern auch über Hamburg hinaus wirken. Ich freue mich sehr über den Start von SINFONICA.“ 

Anjes Tjarks, Senator für Verkehr und Mobilitätswende: „Das automatisierte Fahren nimmt immer größeren Einfluss auf unsere Mobilität. Wir sehen heute schon, wie die Digitalisierung unseren Verkehr effizienter, klimafreundlicher und sicherer gestaltet. Wir dürfen bei dieser Entwicklung zu keinem Zeitpunkt außer Acht lassen, dass die Mobilitätsbedürfnisse der Menschen, insbesondere derjenigen mit Wahrnehmungs- und Mobilitätseinschränkungen, höchst vielfältig und individuell sind. Daher ist es wichtig, die unterschiedlichen Wünsche und Anforderungen von Anfang an im Entwicklungsprozess zu berücksichtigen, denn echte Inklusion beginnt nicht erst am Bahnsteig oder im selbstfahrenden Bus, sondern schon lange vorher in der Planung und Ideenfindung.“ 

SINFONICA – Social Innovation to Foster Inclusive Cooperative, Connected and Automated Mobility

Mit dem Projekt SINFONICA knüpft Hamburg an vielfältige Ansätze im Bereich ITS an und entwickelt die Mobilitätsangebote weiter. Im Rahmen des Projekts wird es einen breiten Beteiligungsprozess geben, bei dem neben der Stadt auch Unternehmen der CCAM-Branche sowie Bürgerinnen und Bürger einbezogen werden. Ein besonderes Augenmerk wird auf der Erfassung der Bedürfnisse, Wünsche und Bedenken wahrnehmungs- und mobilitätseingeschränkter Personen liegen. 

Die Stadt Hamburg beteiligt sich am Projekt u. a. mit der Senatskanzlei, der Behörde für Verkehr und Mobilitätswende (BVM) sowie dem Landesbetrieb Straßen Brücken und Gewässer (LSBG). 

Das EU-Projekt SINFONICA läuft drei Jahre lang vom 1. September 2022 bis zum 31. August 2025. Die Projektbeteiligten kommen aus sieben verschiedenen europäischen Ländern: Italien, Griechenland, Frankreich, Deutschland, den Niederlanden, Belgien und Großbritannien. Neben Hamburg nehmen drei weitere Pilotregionen und -städte am Projekt teil: Trikala (Griechenland), Noord-Brabant (Niederlande) und West Midland (Großbritannien). 

SINFONICA wird im Rahmen des EU-Rahmenprogramms für Forschung und Innovation „Horizont Europa“ mit rund 3,8 Mio. Euro finanziert, Hamburg erhält hiervon 200 Tsd. Euro.

 Ein Projektsteckbrief findet sich auf www.hamburg.de/international/horizon-2020/ sowie auf der EU-Projektwebsite https://cordis.europa.eu/project/id/101064988.

Rückfragen der Medien

Pressestelle des Senats
Telefon: 040 42831 2242
E-Mail: pressestelle@sk.hamburg.de

Behörde für Verkehr und Mobilitätswende
Pressestelle I Dennis Heinert
Telefon: 040 42841 3211
E-Mail: pressestelle@bvm.hamburg.de



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