Leichte Sprache
Gebärden­sprache
Ich wünsche eine Übersetzung in:

Kulturort Eine Perspektive für die Stubnitz

Leichte Sprache
Gebärden­sprache
Ich wünsche eine Übersetzung in:

Neuer Liegeplatz für das Kulturschiff in der Nähe der Elbbrücken und mehr Lärmschutz durch leisere Gangway

Für die MS Stubnitz, das erfolgreiche Kulturschiff in der HafenCity, gibt es eine neue Perspektive. Durch die fortschreitende Wohnbebauung gab es in den letzten Monaten zunehmend Lärmbeschwerden. Kulturbehörde, Bezirksamt Mitte, HafenCity Hamburg GmbH und Hamburg Port Authority (HPA) haben sich nun zusammen mit den Betreibern auf einen neuen Liegeplatz in der Nähe der Elbbrücken geeinigt. Zudem werden HafenCity und Kulturbehörde einen neuen Zugang zum Schiff finanzieren, der weniger Lärm verursacht, als die derzeitige Gangway.

Neuer Liegeplatz für die MS Stubnitz in der Nähe der Elbbrücken

Spätestens Ende September kann die MS Stubnitz an den Elbbrücken, auf der Höhe des Baufelds 118 festmachen. Bis dahin müssen dort noch Bauarbeiten an den Rampen- und Stufenanlagen für die zukünftige Promenade erfolgen, werden Baustelleneinrichtungsflächen für die umliegenden Gebäude benötigt und muss die notwendige Erschließung für die Stubnitz erfolgen. Der derzeitige Interimsstandort am Cruise Center Baakenhöft kann voraussichtlich bis Ende März 2023 weiter genutzt werden. In der Zwischenzeit kommt das Schiff vorübergehend und mit in der Folge verbessertem Lärmschutz wieder an den alten Standort. 

Zudem haben HafenCity und Kulturbehörde dem Club-Schiff die Finanzierung einer neuen, geräuschärmeren Gangway zugesagt. In der Vergangenheit gab es immer wieder insbesondere Beschwerden über den lauten Zugang zum Schiff. Die HafenCity Hamburg GmbH, die bereits in der Vergangenheit mit erheblichen Mitteln den Liegeplatz hergerichtet hat, wird gemeinsam mit der Kulturbehörde die Kosten dafür übernehmen.

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Die MS Stubnitz hat sich zu einem wichtigen und erfolgreichen Kulturort in Hamburg entwickelt. Die einzigartige Mischung aus vielfältigem Kulturprogramm und Hafen-Atmosphäre ist so nur in Hamburg möglich. Ich bin froh, dass durch die konstruktive Zusammenarbeit aller Beteiligten nun eine neue Perspektive für das Club-Schiff gefunden wurde. Wir brauchen solche Orte, auch wenn es dafür in einer dicht besiedelten Stadt immer wieder den Ausgleich zwischen unterschiedlichen Interessen geben muss.“

Theresa Twachtmann, Geschäftsführerin der HafenCity Hamburg GmbH: „Die MS Stubnitz trägt zu einer großen Bereicherung des kulturellen Angebots im noch jungen Stadtteil HafenCity bei und leistet so einen wichtigen Beitrag zum Place-Making des Quartiers.  Daher freue ich mich sehr, dass die Stadt gemeinsam mit den Betreibern der Stubnitz eine gute Lösung gefunden hat. Aber natürlich nehmen wir auch die Interessen der Bewohnerinnen und Bewohner ernst und werden daher gemeinsam mit dem Bezirk noch im März das Gespräch mit der Anwohnerschaft suchen.”

Ralf Neubauer, Bezirksamtsleiter Mitte: „Die MS Stubnitz ist in der Club-Szene der Stadt mittlerweile seit vielen Jahren eine feste Größe und es ist umso wichtiger, dass es nun eine Perspektive an einem neuen Standort gibt. Bezirk und HCH werden die Anwohnerinnen und Anwohnern am Kirchenpauerkai noch im März über die aktuellen Planungen und Lärmschutzmaßnahmen informieren und um Verständnis werben, es geht darum einen überschaubaren Zeitraum zu überbrücken.“ 

Rückfragen der Medien

Behörde für Kultur und Medien
Enno Isermann – Pressesprecher
Telefon: 040/428 24-207
E-Mail: enno.isermann@bkm.hamburg.de
Internet: www.hamburg.de/bkm
Twitter: @hh_bkm

HafenCity Hamburg GmbH
Susanne Bühler – Pressesprecherin
Telefon: 040 37 47 26-14
Mobil: 0170 32 12 916
E-Mail: buehler@HafenCity.com

Kontakt

Enno Isermann

Pressesprecher

Behörde für Kultur und Medien
Hohe Bleichen 22
20354 Hamburg
Adresse speichern

Themenübersicht auf hamburg.de

Anzeige
Branchenbuch