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Lange Nacht des Deutschen Menschenrechts-Films Werke der Preisträger:innen werden in Hamburg gezeigt

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In Hamburg findet am 1. September 2023 bereits zum vierten Mal die „Lange Nacht des Deutschen Menschenrechts-Films“ statt. Im Abaton Kino werden die Ende 2022 prämierten Filme und Fernsehbeiträge zum Thema Menschenrechte gezeigt. Die Filmemacher:innen sind bei der langen Filmnacht dabei.

Das Logo des Deutschen Menschenrechts-Filmpreises

Lange Nacht des Deutschen Menschenrechts-Films: Werke der Preisträger:innen werden in Hamburg gezeigt

Zu sehen sind folgende prämierte Filme:

  • A Black Jesus von Luca Lucchesi, Dokumentarfilm, 2020, 92 Minuten
  • Der lange Weg der Sinti und Roma von Adrian Oeser, Dokumentation, 2022, 45 Minuten
  • MONITOR – Europas Schattenarmee: Pushbacks an der kroatisch-bosnischen Grenze, Beitrag Politikmagazin, 2021, 14 Minuten
  • Geamăna von Matthäus Wörle, Dokumentarfilm, 2021, 30 Minuten
  • Ich wünsche mir... von Anna Broghammer, Marie Freynik, Felix Günter und David Moosmann mit Unterstützung von Kerstin Heinlein (AG Leiterin), Stop-Motion-Animation, 2022, 5 Minuten
  • Hayat springt von Miriam Goeze, Sozialdrama, 2021, 13 Minuten

Justizsenatorin Anna Gallina: "Die Menschenrechte sind in vielen Ländern der Welt bedroht. Bestimmte Gruppen von Menschen werden systematisch diskriminiert und ausgegrenzt, sie werden verfolgt, erfahren Gewalt und werden damit ihrer elementaren Rechte beraubt. Und das ist kein Problem, das ganz weit weg ist. Auch in Teilen Europas ist es noch immer bittere Realität, dass diese grundlegenden Rechte und mit ihnen ganze Bevölkerungsschichten massiv unter Druck geraten. An diese Realität und auch daran, wie mutig Menschen auf der ganzen Welt für ein Leben in Würde, Freiheit, Sicherheit und Selbstbestimmung kämpfen, erinnern uns die Filmemacher:innen mit ihren Werken."

Ines Hilpert-Kruck, Vorstandsmitglied des Hamburgischen Anwaltvereins: "Wieder einmal zeigen uns die mit dem Menschenrechts-Filmpreis prämierten Filme, wie zerstörerisch es ist, wenn elementare Menschenrechte unserer Mitmenschen verletzt werden. Zustände und Folgen von Gewalt, Willkür, Diskriminierung werden für uns sichtbar in individuellen Schicksalen, die ohne die Filmemacherinnen und Filmemacher für uns unsichtbar bleiben würden. Wir stehen zu unserer Verantwortung, die Augen vor Unrecht nicht zu verschließen. Wir wollen zeigen, wie mutig und entschlossen Menschen im Großen und im Kleinen für ihre Rechte und die Rechte ihrer Mitmenschen einstehen. In diesem Abend und in jeder Geschichte steckt unverändert der Auftrag an uns alle, unermüdlich für Schutz und Wahrung von Menschenrechten aufzustehen."

Lange Nacht des Deutschen Menschenrechts-Films
Freitag, 1. September 2023, ab 18:00 Uhr
Abaton Kino, Allende-Platz 3, 20146 Hamburg
Ein begrenztes Kartenkontingent steht gratis zur Verfügung, Interessierte melden sich unter info@hav.de (weitere Karten im Verkauf durch das Abaton).

Der Deutsche Menschenrechts-Filmpreis wird alle zwei Jahre verliehen, Ende 2022 bereits zum 13. Mal. Der Preis ehrt Film- und TV-Schaffende, die sich in herausragender Weise mit dem Thema Menschenrechte auseinandergesetzt haben. Die aktuellen Preisträger:innen wurden auf einer Veranstaltung in Nürnberg am 22. Dezember 2022, dem Tag der Menschenrechte, in sechs Kategorien ausgezeichnet. Der bundesweite Filmwettbewerb wird von zahlreichen Organisationen der Zivilgesellschaft getragen.

Die Lange Nacht in Hamburg wird vom Hamburgischen Anwaltverein, Amnesty International Hamburg, den Bahá’í-Gemeinden Hamburg, der Evangelischen Akademie der Nordkirche sowie den Vereinen Peace Brigades International und SEGEMI (Seelische Gesundheit Migration und Flucht) veranstaltet und von der Freien und Hansestadt Hamburg unterstützt.

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