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Untersuchung von Speiseöl Hamburg beteiligt sich an Schwerpunktaktion

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Mit der weltweiten Operation "OPSON" gehen Europol und Interpol seit dem Jahr 2011 koordiniert gegen Lebensmittelbetrug vor. Ein Schwerpunkt der jüngsten Aktion gemeinsam mit der Lebensmittelüberwachung vor Ort, Zoll und Strafverfolgungsbehörden in Deutschland war Sonnenblumenöl. Auch Hamburg hat sich mit Probennahmen beteiligt – und wurde fündig.

Speiseöl läuft auf einen Löffel.

Untersuchung von Speiseöl: Hamburg beteiligt sich an Schwerpunktaktion

Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine und anhaltende Trockenheit in den Erzeugerländern führten im Jahr 2022 zu einer Verknappung des Angebots von Sonnenblumenöl. Die Preise stiegen und damit auch die Gefahr von Verfälschungen. Um dem zu begegnen, haben die deutschen Behörden bei der diesjährigen Operation OPSON XII gegen Lebensmittelbetrug einen Schwerpunkt auf das Thema "Sonnenblumenöl" gelegt.

Im Zeitraum von Dezember 2022 bis Mai 2023 wurden in zwölf Bundesländern 241 Proben Sonnenblumenöl und sonnenblumenölhaltige Erzeugnisse auf unlautere Praktiken untersucht. Der Verdacht, dass Sonnenblumenöl durch den Preisanstieg und die Verknappung vermehrt verfälscht wird, hat sich mit den Ergebnissen aus OPSON XII nicht bestätigt.

Lediglich vier Öle wurden aufgrund irreführender Angaben beanstandet. Zwei Öle zeigten erhebliche Qualitätsmängel aufgrund fortgeschrittener Oxidationsprodukte, die auf einen Fettverderb hinweisen. Zwei weitere   Sonnenblumenöle stehen im Verdacht, mit sortenfremdem Öl ersetzt worden zu sein, eines davon war durch die Probenahme in Hamburg entdeckt worden. Die Hamburger Behörden haben nach lokalen Maßnahmen die zuständige Überwachung in Polen informiert und das Verfahren entsprechend abgegeben.

Anna Gallina, Senatorin für Justiz und Verbraucherschutz: "Auch wenn die Ergebnisse der Schwerpunktaktion für die Verbraucher:innen positiv sind: Insbesondere der Fall, der durch die Überwachung in Hamburg festgestellt wurde, macht deutlich, dass ein Fokus der Überwachung auch weiterhin auf dem Thema Lebensmittelbetrug liegen sollte. Es ist gut, dass wir in Hamburg mit den zuständigen Behörden national und international zusammenarbeiten und hierdurch in der Lage sind, in der Welt der global vernetzten Lieferketten den Verbraucherschutz zu stärken."

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