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Hamburger Landeslabor veröffentlicht Jahresbericht 2023 Kompetenter „Rundumblick“ auf Umwelt, Verbraucher- und Gesundheitsschutz

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Von hochmodernen Umweltuntersuchungen über Aspekte der Infektionsmedizin und Tiergesundheit bis hin zu Analysen von Lebensmitteln – das breite Aufgabenspektrum des Instituts für Hygiene und Umwelt (HU) wird in seinem Jahresbericht 2023 anhand von ausgewählten Beispielen präsentiert. Das Landeslabor unter Aufsicht der Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft mit seiner multidisziplinären Aufstellung orientiert sich am „One-Health-Ansatz“, wonach die Gesundheit von Mensch, Tier und Umwelt eng miteinander verzahnt sind. 

Kompetenter „Rundumblick“ auf Umwelt, Verbraucher- und Gesundheitsschutz

Umweltsenator Jens Kerstan: „Die vielfältigen Aufgaben des Hamburger Landeslabors sind sehr komplex. Seine Leistungen tragen maßgeblich zur Sicherung der Umweltqualität, der Lebensmittelsicherheit und des Gesundheitsschutzes in Hamburg bei. Man könnte das Institut als eine Art „Frühwarnsystem“ der Stadt bezeichnen, das uns in die Lage versetzt, Risiken rechtzeitig zu erkennen und zu bewerten. Erst dadurch werden Umwelt- und Gesundheitspolitik zu zielgerichtetem Handeln befähigt.“

So besteht beispielsweise ein Zusammenhang von Luftverschmutzung mit Atemwegserkrankungen und anderen Gesundheitsbeeinträchtigungen. Mit dem Hamburger Luftmessnetz schafft das HU die notwendige Grundlage für die Planung von Maßnahmen zur Luftreinhaltung. Seit Januar 2024 erfasst eine neue Messstation in Niendorf auch die Luftqualität in Flughafennähe. 

Eine der Kernaufgaben des Instituts sind Analysen im Rahmen des Verbraucherschutzes, insbesondere von Lebensmitteln. So hat das Institut im letzten Jahr beispielsweise gezapftes Bier unter die Lupe genommen, giftige Krankheitserreger in privat konservierten Lebensmitteln nachgewiesen und – im Rahmen der Norddeutschen Kooperation – sogar Flussfische auf Schadstoffe untersucht. 

Oft ist im HU eine interdisziplinäre Zusammenarbeit gefragt, so wie in einen Salmonellose-Fall, bei dem das HU durch den Abgleich von Lebensmittelproben mit Proben von Patienten erfolgreich die Infektionsquelle eingrenzen konnte. Neben der Aufklärung von Infektionsketten ist auch die Prävention ein Schwerpunkt des HU. So kann man sich im Impfzentrum nicht nur ausführlich zu Impfungen und Reisemedizin beraten lassen, hier können auch Titer von Antikörpern gegen Masern und Hepatitis bestimmt werden. 

Darüber hinaus hat das Institut die Gefahr der Übertragung von Krankheiten von Wildtieren auf Haus- und Nutztiere sowie auf Menschen im Blick. Das HU untersucht regelmäßig Wildtiere unter anderem auf die Afrikanische Schweinpest und tot aufgefundene Vögel auf das Virus H5N1. Im vergangenen Jahr konnte es diesen Erreger der Geflügelpest auch bei einem Fuchs nachweisen. 

Dem Jahresbericht 2023 des Instituts sind nähere Informationen zu diesen und weiteren Themen zu entnehmen. Er steht als e-Paper und auch zum Download zur Verfügung unter:
http://static.hamburg.de/fhh/epaper/jabe-2023

Über das Institut für Hygiene und Umwelt (HU)
Das Institut für Hygiene und Umwelt ist das Landeslabor der Freien und Hansestadt Hamburg. Zu seinen Kernaufgaben gehören insbesondere die amtliche Untersuchung und Begutachtung von Lebens- und Futtermitteln, die Städte- und Krankenhaushygiene, human- und veterinärmedizinische Diagnostik sowie Umweltanalytik und Umweltüberwachung. Das HU ist ein Landesbetrieb der Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft. In den drei Fachbereichen des Instituts – Lebensmittelsicherheit und Zoonosen, Hygiene und Infektionsmedizin sowie Umweltuntersuchungen – setzen sich rund 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dafür ein, die Verbraucher vor mangelhaften Produkten zu schützen, die Gesundheit der Bevölkerung zu bewahren und den Zustand der Umwelt zu überwachen.

Rückfragen der Medien
Institut für Hygiene und Umwelt
Pressestelle
Sinje Lehmann
Telefon: 040 42845-7304
E-Mail: pressestelle@hu.hamburg.de

Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA)
Pressestelle
Renate Pinzke
Telefon: 040 42840 8006
E-Mail: Renate.Pinzke@bukea.hamburg.de

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