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Hamburg gibt Angehörigen von Bewohnerinnen und Bewohnern der 144 stationären Pflegeeinrichtungen auch in diesem Jahr die Möglichkeit, sich in einer anonymen Befragung zur Qualität der Pflege zu äußern. Die Ergebnisse der dritten Befragung nach 2019 und 2023 werden in der zweiten Jahreshälfte online veröffentlicht. ​​​​​​​

Senior im Bett mit Pflegerin

Hamburg führt erneut Befragung zur Qualität in Pflegeheimen durch

In den Hamburger Pflegeeinrichtungen leben ca. 14.500 Bewohnerinnen und Bewohner. Von der Sozialbehörde werden seit Ende der vergangenen Woche deren benannte Vertrauenspersonen bzw. nachrangig gesetzlich Betreuende angeschrieben. Diese haben von heute an bis zum 11. Juni 2024 die Möglichkeit, anonym die Qualität der Pflegeeinrichtung zu bewerten.

Sozialsenatorin Melanie Schlotzhauer: „Viele Angehörige kümmern sich auch nach dem Einzug in eine Pflegeeinrichtung engagiert um ihre Verwandten. Sie kennen deren Bedürfnisse und haben einen guten Überblick zu Aspekten der Betreuung und Versorgung. Es ist ein entscheidender Schritt zur Verbesserung der Qualität und Transparenz in der Pflege, dass dieses Wissen erhoben und veröffentlicht wird. Dies hilft anderen Bürgerinnen und Bürgern bei der Auswahl der passenden Pflegeeinrichtung.“

Die Befragung findet online statt. Die Angehörigen erhalten per Anschreiben eine Kennung, mit Hilfe derer sie sich über PC oder Tablet einloggen können. Wem die Nutzung eines Onlinefragebogens nicht möglich ist, kann sich für eine telefonische Befragung an den HamburgService wenden. Dieser steht von Montag bis Freitag von 8:00 Uhr bis 16:00 Uhr unter 040 42828 8000 zur Verfügung.

Die Ergebnisse der Befragung werden in der zweiten Jahreshälfte online im Hamburger Pflegekompass veröffentlicht. Durch die Teilnahme an der Befragung helfen Angehörige anderen Bürgerinnen und Bürgern, die vor der schwierigen Situation stehen, nach einer passenden Einrichtung zu suchen. Zusätzlich erhalten alle Einrichtungen ihre eigenen Ergebnisse, um diese zur Qualitätsverbesserung zu nutzen. Auch die zuständigen Wohn-Pflege-Aufsichten erhalten Hinweise auf Schwachpunkte in den Einrichtungen, die eine Beratung oder genauere Prüfung nach sich ziehen können.

Mit der Umsetzung und Auswertung der Befragung wurde das Statistische Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein beauftragt. Der eingesetzte Fragebogen wurde auf wissenschaftlicher Grundlage vom Deutschen Institut für angewandte Pflegeforschung e. V. (DIP) entwickelt und überarbeitet. An der Befragung im Vorjahr hatten rund 3.000 Personen teilgenommen.

Der Fragebogen und weitere Informationen stehen unter www.hamburg.de/angehoerigenbefragung/ zur Verfügung.


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Wolfgang Arnhold

Pressesprecher

Behörde für Arbeit, Gesundheit, Soziales, Familie und Integration
Pressestelle
Hamburger Straße 47
22083 Hamburg
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Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte unter Tel. 040 115 an den Telefonischen HamburgService oder nutzen Sie den Behörden-Chatservice Frag-den-Michel. Der Behördenfinder informiert über die zuständige Einrichtung und Ansprechpartner in der Verwaltung.

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