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Hamburg gewinnt beim deutschlandweiten E-Government-Wettbewerb die "Königsdisziplin"

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Die Freie und Hansestadt Hamburg hat heute einen der ersten Preise im bundesweiten E-Government-Wettbewerb erhalten, der von den Unternehmen BearingPoint und Cisco Systems bereits zum 10. Mal unter der Schirmherrschaft des Bundesministers des Innern ausgerichtet wurde.

Hamburg hat sich in allen Jahren am renommiertesten E-Government-Wettbewerb des deutschsprachigen Raums beteiligt und hierbei regelmäßig erste Plätze erzielt.
Aus Anlass des 10-jährigen Jubiläums des Wettbewerbs wurde in diesem Jahr ein gesonderter Jurypreis, „das nachhaltigste eGovernment-Projekt des Jahrzehnts“, ausgelobt. Hier wurde die erfolgreichste Einreichung des letzten Jahrzehnts aus allen Gewinnereinreichungen der neun bisherigen E-Government-Wettbewerbe prämiert. Hamburg hat in dieser Kategorie den ersten Preis mit seiner E-Government- und IT-Strategie belegt.

Finanzsenator Carsten Frigge: „Es ist mir eine besondere Freude, dass Hamburg diesen Preis gewonnen hat. Damit stellt Hamburg eindrucksvoll unter Beweis, dass wir über eine moderne und innovative Verwaltung verfügen, die im Internet mit einem guten Angebot für Bürger und Firmen präsent ist. Wir haben in den letzten zehn Jahren eine nachhaltige Strategie auf dem Feld der Informationstechnologie entwickelt und betrieben, die sich langfristig rechnet. Mit IT lassen sich innerhalb der Verwaltung Abläufe und Strukturen verändern und verbessern, die am Ende dazu führen, unsere Dienstleistungen im Interesse des Steuerzahlers effizienter und kostengünstiger anbieten zu können. Umso erfreulicher ist es, wenn dieser Weg durch die Fachwelt außerhalb der Hamburger Verwaltung Anerkennung findet.“

Neben dem Jurypreis geht mit dem ersten Preis für den IT-Dienstleister Dataport in der Kategorie „Bester Dienstleister der Verwaltung Deutschlands“ ein weiterer Preis in den Norden.
Finanzsenator Carsten Frigge: „Ich gratuliere Dataport zur Auszeichnung als bester IT-Dienstleister. Dieser Erfolg rundet das Abschneiden Hamburgs im bundesweiten Vergleich der Verwaltungen ab. Es zeigt, dass Dataport eine erfolgreiche und gute Arbeit für mittlerweile fünf Länder im Norden leistet und somit ein herausstechendes Beispiel für innovative und erfolgreiche Zusammenarbeit über Ländergrenzen hinweg ist. Meine Glückwünsche gehen an alle Kolleginnen und Kollegen bei Dataport und den Hamburger Behörden, die sich für diese hervorragenden Ergebnisse außerordentlich engagiert haben.

Der Wettbewerb

Der Wettbewerb verfolgt das Ziel, die Modernisierung der öffentlichen Verwaltung sowie den Einsatz moderner Technologien zu stärken. Bundes-, Landes- und Kommunalverwaltungen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz konnten sich mit ihren E-Government-Projekten bewerben. Eine unabhängige Jury aus Wissenschaft und Praxis vergab Preise in sechs Kategorien:

• Modernste Bundesbehörde
• Bester Dienstleister der Verwaltung Deutschlands
• Innovativstes eGovernment-Architekturprojekt
• Innovativstes eGovernment-Projekt für gesellschaftliche Lösungen
• Jurypreis: Das nachhaltigste eGovernment-Projekt des Jahrzehnts
• Projektidee des Jahres zur Verwaltungstransformation

Außerdem konnte die Öffentlichkeit unter allen Finalteilnehmern im Internet über das beste Vorhaben abstimmen ("Publikumspreis").