Bezirk Eimsbüttel

Hochwasserschutz an der Geelebek - Umgestaltung und Ertüchtigung des Rückhaltebeckens Hagendeel

Das Fachamt Management des öffentlichen Raumes, Abteilung Straßen und Gewässer, beabsichtigt, das Rückhaltebecken Hagendeel zu ertüchtigen und umzugestalten. Diese Hochwasserschutzmaßnahme wird gefördert durch die Bundesregierung und die Freie und Hansestadt Hamburg.

Hochwasserschutz an der Geelebek - Umgestaltung und Ertüchtigung des Rückhaltebeckens Hagendeel

Das Gewässersystem Geelebek, Alte Kollau und Kollau ist durch die zunehmende Flächenversiegelung, die die natürliche Versickerung des Wassers in den Boden verhindert, überlastet und es kommt immer wieder zu Überschwemmungen. Zusätzlich ist infolge des Klimawandels auch in Hamburg häufiger mit Starkregenfällen zu rechnen, was die Überflutungsgefahr noch erhöht. Die Wiederherstellung und Schaffung von notwendigen Überflutungsraum leistet einen wichtigen Beitrag, die Hochwasserproblematik im Einzugsgebiet der Alten Kollau und Geelebek zu entschärfen und die Vorflutfunktion der Gewässer für die Straßengräben zu verbessern.

Ziel der Maßnahme ist, das ursprüngliche Stauvolumen im inzwischen stark verlandeten Rückhaltebecken Hagendeel durch Bodenabtrag wieder herzustellen und geringfügig zu vergrößern. Außerdem wird ein neues Ablaufbauwerk eingebaut, das die Ausnutzung des Stauraumes verbessern soll.

Aus Gründen des Natur- und Artenschutzes erfolgt die bauliche Umsetzung in zwei Bauabschnitten. Von Februar bis April 2010 wurden die notwendigen Baumfällarbeiten im Bereich des Rückhaltebeckens durchgeführt und die Brachfläche am Wehmerweg vor der Einmündung der Geelebek in das Regenwassersiel in eine Überflutungsfläche umgestaltet, um zusätzliches Rückhaltevolumen zu gewinnen.

Ab voraussichtlich Ende Oktober 2010 beginnen nun die Erdarbeiten am Rückhaltebecken Hagendeel. Insgesamt müssen rund 5.000 m³ Boden ausgebaggert und abgefahren werden. Der Baustellenverkehr erfolgt über die Niendorfer Straße, Hinter der Lieth und die Straße Hagendeel durch das Wohngebiet. Während der Bauarbeiten ist während der Anlieferung von Baufahrzeugen oder Baustoffen und insbesondere bei Abfahrt des Bodenaushubs mit erhöhtem Verkehrsaufkommen zu rechnen. Für die entstehenden Unannehmlichkeiten möchten wir uns schon jetzt bei den Anliegern entschuldigen. Die Bauzeit für diesen Bauabschnitt beträgt voraussichtlich ca. 10 Wochen.