29 Straftäter aus der Haft abgeschoben

In den vergangenen drei Monaten wurden 29 Männer aus der Haft heraus in ihre Heimatländer zurückgeführt. Die Straftäter wurden insgesamt zu 122 Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt. Dies entspricht einer durchschnittlichen Verurteilung von gut vier Jahren Haft.

Abschiebungen im 4. Quartal 2011 - Innenbehörde Hamburg - FHH

Behörde für Inneres und Sport
Ein Staatsangehöriger der Elfenbeinküste erhielt eine Freiheitsstrafe von 10 Jahren wegen Totschlags. Ein russischer Staatsangehöriger wurde abgeschoben, da er u.a. zu einer Haftstrafe von sieben Jahren wegen gemeinschaftlichen schweren Raubes verurteilt worden war. Ein Rumäne musste die Bundesrepublik verlassen, nachdem er wegen Körperverletzung mit Todesfolge eine Haftstrafe von sechs Jahren erhalten hatte. Ein estnischer Staatsangehöriger wurde innerhalb von weniger als zwei Jahren zu sechs Haftstrafen wegen Diebstahls verurteilt.

Insgesamt wurden sechs Straftäter nach Polen abgeschoben. Fünf weitere Täter wurden in die Türkei, vier nach Rumänien und zwei nach Chile zurückgeführt. Weitere Abschiebungen erfolgten in den Iran, in die Elfenbeinküste, nach Tunesien, Guinea, Serbien, Mazedonien, Lettland, Bulgarien, Estland, Slowakei, Großbritannien und in die Russische Föderation.

Die meisten Verurteilungen erfolgten wegen verschiedenster Eigentumsdelikte, gefolgt von Körperverletzungen und Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Den abgeschobenen Straftätern ist die Wiedereinreise ins Bundesgebiet untersagt. Im Falle einer Rückkehr in die Bundesrepublik haben die Verurteilten ihre Reststrafe zu verbüßen.

Insgesamt  89 Straftäter wurden im Jahr 2011 aus der Haft in ihre Heimatländer abgeschoben.

Rückfragen:

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Die Behörde für Inneres und Sport im Internet: www.hamburg.de/innenbehoerde

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