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Netzwerke geknüpft – Hamburg hat in Asien einen starken Eindruck hinterlassen

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Erfolgreiche Delegationsreise von Wirtschaftssenator Frank Horch

Netzwerke geknüpft – Hamburg hat in Asien einen starken Eindruck hinterlassen

Die Delegationsteilnehmer um Senator Frank Horch sind gestern von ihrer 10-tägigen Reise nach Asien zurückgekehrt. Ziel war es, in den Ländern Japan, Korea und China ein Netzwerk zu knüpfen, alte Kontakte zu beleben und nachhaltig in die Zukunft zu entwickeln. Vor allem aber mit vielen neuen Adressen zurückzukehren. Die Delegation war eine ausgewogene Mischung aus Wirtschaft und Wissenschaft aus den Bereichen Green Technologies und Maritime Wirtschaft. Die beschriebene Zielsetzung wurde mehr als erfüllt. Senator Frank Horch und die gesamte Delegation kehren mit einer sehr erfolgreichen Bilanz von dieser Reise nach Hamburg zurück.

Senator Frank Horch: „Meine Erwartungen an die Reise wurde nicht zuletzt deshalb übertroffen, weil ich noch nie mit einer so großen - gleichzeitig aber auch so harmonischen Gruppe gereist bin. Jeder Einzelne hat zu diesem außerordentlichen  Ergebnis beigetragen. Die traditionelle Maritime Industrie in Hamburg verfügt über ausgezeichnete Kontakte mit den Partnerländern in Asien. Besuche wie dieser sorgen dafür, diese nachhaltig zu entwickeln. Hier gibt es eine echte Kooperation von der die Partner gleichermaßen profitieren. Hamburgs jüngstes Cluster, die Erneuerbaren Energien, sind schon jetzt sehr erfolgreich. Mit dieser Reise konnten wir diesem Thema einen ungemeinen Schub geben und werden die für Hamburg und die Metropolregion neu gewonnenen Netzwerke in der Zukunft weiter fest verknüpfen und ausbauen. Neben einigen ganz anfassbaren Erfolgen, sind diese vielen Netzwerke der größte Gewinn.“

Japan:

Japan ist eine hochmoderne, dynamische und erfolgreiche Volkswirtschaft. Schwerpunkt bei dem Besuch der Hamburger Delegation waren alle Themen rund um die Energiewende, die in Japan nach der Katastrophe in Fukushima nicht ganz freiwillig und geplant begonnen hat. Insofern war das Interesse an Kooperationen besonders im Bereich Forschung und Entwicklung sehr groß. Senator Horch hat bei einem Treffen mit dem japanischen Wirtschaftsminister Edano Hamburgs Interesse sowohl an einem wissenschaftlichen Austausch wie auch an der Ansiedlung japanischer Unternehmen deutlich gemacht. Nach einem Symposium mit mehr als 120 japanischen Teilnehmern vereinbarten beide Seiten die Einrichtung einer wissenschaftlichen Plattform und einen regelmäßigen persönlichen Austausch. Beim Thema Elektromobilität ist Japan für Hamburg ebenfalls ein sehr interessanter Partner. Elektro- und Hybridantrieb sind hier längst gelebte Praxis. Japan hat im Jahr 2011 750.000 Elektro- und Hybridfahrzeuge im eigenen Land verkauft. Die Besuche bei Toyota und auch bei SIM-Drive waren daher sehr interessant. In beiden Fällen wurde der Wunsch nach einem intensiveren Austausch zum Ausdruck gebracht. Bei Mitsubishi Heavy Industries stießen die Ausführungen von Wirtschaftssenator Frank Horch zum Standort Metropolregion Hamburg auf großes Interesse. Die Japaner waren gut vorbereitet und hoben die für sie sehr guten Rahmenbedingungen, was den Hafen, die Hinterlandanbindungen und die Nähe zur Nordsee angeht, hervor. 

Die Vorreiterrolle der bereits in Hamburg ansässigen Anlagenhersteller und Betreiber von Offshorewindparks wird aus japanischer Sicht als einzigartig und mit großem Potential verbunden, wahrgenommen.

Senator Frank Horch hat das Interesse Hamburgs an einer möglichen Ansiedlung von Mitsubishi Heavy Industries in der Hansestadt unterstrichen und dem Unternehmen Unterstützung zugesagt, was wichtige Kontakte und mögliche Kunden angeht.

Für die Maritime Wirtschaft stand ein Besuch des Hamburger Partnerhafens Yokohama und des Hafens in Osaka auf dem Programm. Für die anstehende Hafenentwicklung haben sich die Hamburger um HPA Chef Jens Meier informiert, wie andere international relevante Hafenstandorte mit den Themen Flächen-, Terminal- und Infrastrukturentwicklung umgehen. Darüber hinaus haben sich die Vertreter dieser Gruppe mit wichtigen Kunden des Hamburger Hafens oder auch mit eigenen Kunden getroffen. Auch hier wurden einige Erfolge verbucht. Das wohl wichtigste Anliegen von Senator Frank Horch war es jedoch, die Nachricht vom vorliegenden Planfeststellungsbeschluss zur Fahrrinnenanpassung der Elbe persönlich nach Asien zu überbringen. So auch an Hamburgs Partner in Japan, NYK, MOL und K-Line.

Korea:

Korea ist eine moderne, dynamische und aufstrebende Volkswirtschaft. Ähnlich wie Deutschland verfügt Korea über keine nennenswerten Bodenschätze. Darum ist die Wirtschaft wie in Deutschland stark nach außen orientiert. Das beiderseitige Interesse koreanischer und deutscher Unternehmen an einer intensiven Zusammenarbeit war bei allen Stationen  der Delegation sehr hoch. In Korea ging es in der Hauptsache wieder um die Bereiche Offshore und Engineering, Maschinen- und Anlagenbau sowie „Grüne Energie“.  Neben vielen erfolgversprechenden  Gesprächen bei  unterschiedlichen koreanischen Unternehmen bringt die Delegation um Senator Frank Horch als größten Erfolg Samsung Heavy Industries mit an den Standort Hamburg. Weitere Unternehmen könnten folgen.

Dazu sagt Vattenfall-Chef Pieter Wasmuth: „Mit dieser Reise konnte sich der Standort Hamburg besonders im Bereich der Erneuerbaren Energie und Energiewirtschaft etablieren. Korea ist ein zunehmend wichtiger und innovativer Partner für uns. Es gab einige interessante Vorgespräche. Ich bin für Hamburg zuversichtlich, dass es nicht bei der einen Ansiedlung bleiben wird.“

Bei den politischen Gesprächen zum Thema Energiewende, die Senator Horch in Seoul geführt hat, war das Interesse gleichermaßen hoch. Vizeminister Cho Seok, Ministry of Knowledge Economy hat nach dem Austausch spontan angekündigt,  einen seiner Mitarbeiter nach Hamburg  schicken zu wollen, um sich genauer über die Arbeit des Clusters Erneuerbare Energien zu informieren.

Korea ist inzwischen Weltmarktführer im Werft- und Schiffbau. Die Maritime Delegation konnte sich in Busan ein Bild davon machen, wie Korea die Hafenentwicklung angeht. Die Zusammenarbeit zwischen der Hamburg Port Authoritiy und der Busan Port Authority ist ausgezeichnet.  HPA-Chef Jens Meier: „Unsere Hafenpartnerschaft ist geprägt von hohem gegenseitigem Respekt, Offenheit, Hochachtung und gegenseitigem Vertrauen fast wie in einer richtigen Familie. Neben vielen fachlichen Fragen war der Höhepunkt unseres Besuches die Eröffnung des Busan Port Festivals, dessen großes Vorbild der Hamburger Hafengeburtstag ist.“

Bei Hamburgs koreanischen Hafenkunden Hyundai Merchant Marine und  Hanjin hat Senator Frank Horch die Nachricht über den Planfeststellungsbeschluss zur Fahrrinnenanpassung persönlich überbracht. Gleichzeit hat Horch den Unternehmen die Vision für den  Hafen in der nächsten Dekade vorgestellt.

China:

Mit Shanghai verbindet Hamburg eine langjährige intensive Städtepartnerschaft. Senator Horch hat Vizebürgermeister Tu Guanshao die Grüße aus Hamburg überbracht. Auch Tu zeigte sich besonders an allen Themen rund um die Energiewende interessiert. Sein Schwerpunkt im Gespräch war die nachhaltige Stadtentwicklung. Es gibt in Shanghai bereits einige Projekte, die sich damit beschäftigen. Senator Frank Horch hat  Tu von der iba berichtet und den Vizebürgermeister eingeladen sich vor Ort in Hamburg ein Bild davon zu machen. Beide sehen in der Städtepartnerschaft großes Potenzial in der Zukunft auch Themen wie diese zum Vorteil beider Hafenstädte weiterzuentwickeln.

Im jährlichen Wechsel und in Kooperation mit der München Messe International fand vom 5.-7. Juni 2012 die internationale Leitmesse für Logistik, Telematik und Transport „transport logistic“ zum vierten Mal in Shanghai statt. Senator Horch besuchte bei seinem Messerundgang die Stände verschiedener chinesischer  und Hamburger Unternehmen und zum Abschluss den Stand von Port of Hamburg. Die Hafen Hamburg Marketing betreibt diesen Stand gemeinsam mit acht weiteren Ausstellern. Partnerland war in diesem Jahr die Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt.

China Shipping ist das zweitgrößte Schifffahrtsunternehmen in China und eine der wichtigsten Containerreedereien weltweit. Bei einem Besuch konnte Senator Frank Horch auch dort, wie schon zuvor in Japan und Korea, die Nachricht patzieren, dass nun der Planfeststellungsbeschluss zur Fahrrinnenanpassung vorliegt. China Shipping zeigte sich sehr erfreut. Im Gespräch wurde deutlich, dass  die Reederei am Standort Hamburg sehr zufrieden ist. China Shipping ist eine der ersten Reedereien, die ihre Schiffe mit Landanschlüssen ausgerüstet haben. Senator Horch hat China Shipping um einen Erfahrungsbericht gebeten. Hamburg beschäftigt sich intensiv mit dem Thema eines Landstromanschlusses im Hamburger Hafen und ist natürlich an Erfahrungen interessiert.  Zwischen der Bundesregierung und der chinesischen Regierung wurde kürzlich ein letter of intent unterzeichnet mit dem Ziel auf einer Strecke zwischen  Hamburg und Shanghai eine „grüne Linie“ einzurichten. China Shipping würde diese Linie gern übernehmen. Eine Entscheidung für das Projekt ist allerdings noch nicht gefallen.

Netzwerken in Japan, Korea und China

Kontakt

Susanne Meinecke

Pressesprecherin

Freie und Hansestadt Hamburg
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