Norddeutscher Wissenschaftspreis Wattforscher gewinnen ersten Norddeutschen Wissenschaftspreis für Kooperationen in der Meeresforschung

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Sieger bei feierlicher Preisverleihung im Hamburger Rathaus ausgezeichnet

Wattforscher gewinnen ersten Norddeutschen Wissenschaftspreis für Kooperationen in der Meeresforschung

Der erste Norddeutsche Wissenschaftspreis geht an die Forschergruppe „BioGeoChemie des Watts“. An der Wissenschaftskooperation sind die Universität Oldenburg, das Forschungsinstitut Senckenberg am Meer sowie das Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie in Bremen beteiligt. Ebenfalls geehrt wurden die zweit- und drittplatzierten Projekte „Vom Biodiversitäts-,Hotspot‘ zum geologischen Archiv: Kaltwasserkorallen-Ökosysteme entlang der europäischen Kontinentalhänge“, beantragt von der Universität Bremen sowie MIMAS, „Mikrobielle Interaktionen in Marinen Systemen“ – ein Verbund zur Erforschung mariner Bakterien unter der Regie der Universität Greifswald.

Die Entscheidung über die Gewinner hatten die norddeutschen Wissenschaftsminister/innen und -senatorinnen auf ihrer gemeinsamen Herbsttagung in Bremen gefällt. Dabei folgten sie der Empfehlung der international besetzten wissenschaftlichenAuswahlkommission zu den drei Finalisten.

Das Preisträgerprojekt wurde durch Hamburgs Wissenschaftssenatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt bekanntgegeben: „Alle drei Forschungsverbünde zeichnen sich durch wissenschaftliche Exzellenz, ein großes Maß an Interdisziplinarität und einen hohen Kooperationsgrad zwischen Hochschulen, außeruniversitären Einrichtungen und Unternehmen aus“, sagte Senatorin Stapelfeldt anlässlich der feierlichen Preisverleihung im Hamburger Rathaus. „Die DFG-Forschergruppe ‚BioGeoChemie des Watts‘ hat uns unter anderem deshalb überzeugt, weil die beteiligten Partner ihre Zusammenarbeit mit Kooperationsverträgen verbindlich geregelt und dadurch nachhaltige wissenschaftliche Strukturen geschaffen haben.“

Die Arbeitsweise und die wissenschaftlichen Inhalte der Forschungskooperationen wurden während der Preisverleihung durch drei Filme des Norddeutschen Rundfunks erläutert. Der NDR hat für die erste Ausschreibung des Wettbewerbs die Medienpartnerschaft übernommen und die norddeutsche Meeresforschung auch einem breiteren Publikum auf vielfältige Weise medial näher gebracht. Durch die Preisveranstaltung führte die Moderatorin Julia Westlake. Ihre Gesprächsgäste waren Vertreterinnen und Vertreter des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und aus Brüssel, der stellvertretende Vorsitzende des Konsortiums Deutsche Meeresforschung, Prof. Dr. Peter Herzig, sowie Vertreterinnen und Vertreter der norddeutschen Wissenschaftsministerien.

Fotos der Veranstaltung können auch in hochauflösender Variante angefordert werden. Bitte schicken Sie dazu eine entsprechende E-Mail an: online-redaktion@bwf.hamburg.de.

Zu der zweistündigen Festveranstaltung waren etwa 100 Persönlichkeiten aus der gesamten norddeutschen Wissenschaftsszene sowie aus Politik und Gesellschaft gekommen. Für den musikalischen Rahmen sorgte die Hamburger Jazzformation „Benny Brown Band“. Sie hatte eigens für die Verleihung den maritimen Song „Waterworks“ komponiert.

Hintergrund:

Der Norddeutsche Wissenschaftspreis ist mit 50.000 Euro dotiert. Mit ihm werden erfolgreiche länderübergreifende Kooperationen in der Wissenschaft gewürdigt und besser sichtbar gemacht, auch über die Landesgrenzen hinaus. Er wird gemeinsam von den Wissenschaftsministerien der Länder Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Schleswig-Holstein, der Freien Hansestadt Bremen und der Freien und Hansestadt Hamburg vergeben. 

Bewerben können sich länderübergreifende Wissenschaftskooperationen, die bereits länger bestehen, sich durch wissenschaftliche Exzellenz auszeichnen und zur Wettbewerbsfähigkeit norddeutscher Wissenschafts-Netzwerke beitragen. Die nachhaltige Wirkung der Kooperationen ist dabei ein wichtiger Aspekt.

Die Preisskulptur des Norddeutschen Wissenschaftspreises Die Preisskulptur des Norddeutschen Wissenschaftspreises, entworfen und umgesetzt von Anne Ruddat (Hochschule Wismar)

Der Preis soll für vorerst fünf Jahre jährlich verliehen werden, jedes Mal zu einem anderen Thema. Die Federführung für alle fünf norddeutschen Länder hatte in diesem Jahr die Freie und Hansestadt Hamburg, das Thema der ersten Ausschreibung lautete „Kooperationen in der Meeresforschung“. Ausrichterin der zweiten Wettbewerbsrunde im kommenden Jahr ist die Freie Hansestadt Bremen.

Weiterführende Informationen finden Sie auf der Webseite des Norddeutschen Wissenschaftspreises:

www.norddeutscher-wissenschaftspreis.hamburg.de

Für Rückfragen:
Freie und Hansestadt Hamburg
Behörde für Wissenschaft und Forschung
Pressearbeit Norddeutscher Wissenschaftspreis
Julia Rauner
Tel: 040/428 63-2339
E-Mail:
julia.rauner@bwf.hamburg.de

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