Jahresbilanz für 2012 Weiter steigende Einsatzzahlen und ein Jahrhundertfeuer

Einer der größten Brände der Nachkriegsgeschichte, bei dem am 2. Januar 2012 im Harburger Binnenhafen eine Lagerhalle für Heizöl und Kautschuk in Flammen aufging, stellte die Feuerwehr Hamburg gleich zu Jahresbeginn vor eine besondere Herausforderung.  Hamburgs Innensenator Michael Neumann, der Leiter der Feuerwehr Hamburg, Oberbranddirektor Klaus Maurer, und der Landesbereichsführer der Freiwilligen Feuerwehr Hamburg, André Wronski, haben am heutigen Montag (8. April) im Feuerwehr-Informations-Zentrum (FIZ) die Jahresbilanz 2012 der Feuerwehr vorgestellt.

Jahresbilanz 2012 der Feuerwehr Hamburg - Innenbehörde Hamburg - FHH

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Der seit Jahren anhaltende Trend von steigenden Einsatzzahlen setzte sich auch 2012 fort. So hat die Feuerwehr Hamburg mit 248.458 Einsätzen (+1,45%) einen neuen Spitzenwert erreicht. Die Zahl der Brandeinsätze ging mit 11.444 Einsätzen (-4,98%) leicht zurück, während die technischen Hilfeleistungen mit 19.711 Einsätzen (-0,83%) fast unverändert blieben. Die Einsätze im Rettungsdienst stiegen mit 217.303 Einsätzen (+2,03%) auf Rekordniveau.

Die 87 Freiwilligen Feuerwehren Hamburgs rückten 2012 insgesamt 7.741 Mal aus und blieben damit bei den Einsatzzahlen leicht unter dem Vorjahresniveau, was in erster Linie auf die im vorigen Jahr ausgebliebenen großen Unwetterlagen zurückzuführen ist. Der Schwerpunkt der Einsätze lag neben dem klassischen Bereich Brandschutz vor allem bei den Erstversorgungen.

Hamburgs Innensenator Michael Neumann: „Was die Leistungsfähigkeit unserer Feuerwehr angeht, braucht Hamburg den Vergleich mit anderen europäischen Großstädten nicht zu scheuen. Das liegt zum einen daran, dass unsere Feuerwehr modern ausgestattet und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter höchst motiviert und bestens ausgebildet sind. Und nicht zuletzt auch an unserer Freiwilligen Feuerwehr, die im vergangenen Jahr wieder eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat, dass sich die Menschen in unserer Stadt jederzeit auf die ehrenamtlichen Retter verlassen können.“

„Die Feuerwehr Hamburg blickt wieder auf ein arbeitsreiches Jahr mit weiter gestiegenen Einsatzzahlen zurück. Vor diesem Hintergrund ist es umso wichtiger, die strukturellen Veränderungen konsequent voranzubringen.“, sagte Feuerwehr-Chef Klaus Maurer. „Verändert sich eine Metropole wie Hamburg, muss sich auch die Feuerwehr dieser Entwicklung anpassen“, so Innensenator Neumann. Ziel sei es, mit der Umsetzung des neuen Schutzzieles die Sicherheit für die Menschen in der Stadt weiter zu erhöhen.

Besonders erfreut zeigte sich der Innensenator über die Erfolgsgeschichte des Feuerwehr-Informations-Zentrums, das im Jahr 2012 zehnjähriges Bestehen feierte und mit mehr als 20.000 Besuchern wieder voll ausgelastet war.

Hervorzuheben ist auch, dass der Kampfmittelräumdienst der Feuerwehr im vergangenen Jahr 20 große Sprengbomben entschärfen konnte. Dabei kam auch ein neu angeschafftes Wasserschneidverfahren zum Einsatz. 

Alle Zahlen, Daten und Fakten zur Jahresbilanz und zu den Aufgaben der Feuerwehr finden Sie im Internet unter www.hamburg.de/innenbehoerde und www.feuerwehr.hamburg.de

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