Wohnen Baugemeinschaften sind im Trend

Agentur für Baugemeinschaften blickt auf zehn erfolgreiche Jahre

Über 1.900 Wohnungen in knapp 90 Baugemeinschaftsprojekten sind bereits in Hamburg mit Unterstützung der Agentur für Baugemeinschaften entstanden, ein Großteil davon als geförderter Wohnungsbau.

Baugemeinschaften sind im Trend

Rund 140 Baugemeinschaften sind derzeit bei der Agentur registriert und werden von ihr betreut. Tendenz steigend. Baugemeinschaften stellen eine alternative Wohnform in Hamburg dar und erweitern die Vielfalt des Wohnungsangebotes in der Hansestadt.

Baugemeinschaft Waldquartier Kiwittsmoor, Kleingenossenschaft Greves Garten oder die Baugemeinschaft Stattschule: So unterschiedlich Ihre Mitglieder und ihre Vorstellungen vom gemeinsamen Wohnen sind, eines eint sie: Sie wollen gemeinsam ihre Vorstellungen vom Wohnen umsetzen. Die Agentur für Baugemeinschaften hilft ihnen dabei. Seit 2003 berät sie, akquiriert Grundstücke und führt das Auswahlverfahren durch. Sie zeigt zudem Förderungsangebote auf, hilft bei Bewerbungen und lotst durch das Verfahren bis zur Vollendung eines erfolgreichen Projektes. Auf einer Festveranstaltung anlässlich des 10. Geburtstages der Agentur für Baugemeinschaften würdigte Senatorin Jutta Blankau heute die Rolle der Baugemeinschaften für die Stadtentwicklung.

Senatorin für Stadtentwicklung und Umwelt, Jutta Blankau: „Baugemeinschaften liegen im Trend. Sie ermöglichen es den Menschen in den Städten ökologisch und sozial leben zu können. Die Mitglieder bauen für sich selbst und nicht zur Vermietung und für den Verkauf. Hinsichtlich des Grundstücksangebotes haben wir die für Baugemeinschaften komfortable Situation, dass die Stadt eigens disponierte städtische Fläche anbietet, die über die Agentur vergeben werden.“

Hamburgs älteste Baugemeinschaft ist die „Königskinder eG“ in Schnelsen. Die Kleingenossenschaft hat 1990 ihr Projekt realisiert und sechs Wohnungen gebaut. Eine der jüngsten Baugemeinschaften Hamburgs ist das zweite Projekt von Greves Garten eG in Bergedorf. Es ermöglicht ein Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung. Im Bau befinden sich derzeit fünf weitere Projekte, darunter die Baugemeinschaft Kiwittsmoor in Langenhorn oder Plan A auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs Barmbek. Nachgefragt werden Baugemeinschaften von Menschen aller Altersgruppen, von Familien ebenso wie von Singles.

 

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