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InnovationsAllianz Hamburg Neue Förderung für innovative Gründer

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InnovationsAllianz Hamburg entwickelt mit InnoRampUp ein einzigartiges Förderprogramm

Auf dem Weg, Hamburg zu einer Innovationsmetropole zu entwickeln, arbeiten Hamburger Wirtschaft, Hochschulen, Forschungseinrichtungen und die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation eng zusammen.

Neue Förderung für innovative Gründer

Heute (01.11.2013) hat die Hamburger Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation gemeinsam mit der Investitions- und Förderbank (IFB) und mit der Innovationsstarter Hamburg GmbH der Innovationsstrategie des Senats einen weiteren wichtigen Baustein hinzugefügt.

Das InnoRampUp Programm fördert innovative Existenzgründungen und junge innovative Unternehmen. Ziel ist es die Gründer zu unterstützen und ihnen zu Wachstum und Marktetablierung zu verhelfen. Für den Standort Hamburg bedeutet das die Schaffung neuer und zukunftssicherer Arbeits- und Ausbildungsplätze und die Stärkung des Innovationsstandortes Hamburg. Auch das Gründungsklima verbessert sich.

Um Einblicke in das neue Förderprogramm zu erhalten, haben sich am frühen Freitagmorgen etwa 200 potentiell Gründungsinteressierte im „Panoramadeck“ des „Emporio“ über den Dächern von Hamburg eingefunden. Neben den Reden von Wirtschaftssenator Horch, IFB Vorstandsvorsitzenden Sommer sowie Innovationsstarter Geschäftsführer Dr. Milde, wurde von Senator Horch offiziell der erste Zuwendungsbescheid überreicht.

Die InnovationsAllianz Hamburg befindet sich auf einem guten Weg! Bereits vor zwei Jahren wurde mit der Einrichtung der erfolgreichen und hervorragend angenommenen Innovations Kontakt Stelle (IKS) eine wesentliche Maßnahme umgesetzt. Ebenfalls in 2011 ist mit dem Innovationsstarter Fonds Hamburg ein Beteiligungsfonds gestartet, der jungen, innovativen und kapitalintensiven Unternehmen Finanzierungen von bis zu 1 Mio. EUR je Beteiligung ermöglicht. In 2012/2013 lag neben der Entwicklung des InnoRampUp Förderprogramms ein Schwerpunkt auf der Errichtung der Innovationsagentur in der IFB. Derzeit laufen u.a. intensive Bemühungen, in Hamburg ein Netz von Forschungs- und Innovationsparks (F&I-Parks) zu etablieren, zunächst mit Fokus auf die Standorte Altona, Harburg und Bergedorf.

Wirtschaftssenator Frank Horch: „Ein innovatives, intelligent verzahntes und aufeinander aufbauendes Fördersystem ist ein bedeutender Baustein, der die Innovationsfähigkeit eines Standortes erhöht. Mit InnoRampUp bieten wir einer wichtigen Zielgruppe - den innovativen Existenzgründern - das Rüstzeug für einen erfolgreichen Start ihrer Unternehmungen. Wir versprechen uns daraus viele hochwertige und zukunftssichere Arbeitsplätze.“

Ralf Sommer, Vorstandsvorsitzender der IFB Hamburg: „Als Hamburgs Förderbank wollen wir mit passgenauen Angeboten die Hansestadt als Wirtschaftsstandort weiter stärken. Die Innovationsförderung ist dabei ein zentraler Baustein unseres Förderspektrums, um damit Chancen für Wachstum gezielt zu nutzen und die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen zu sichern.“

Dr. Heiko Milde, Geschäftsführer der Innovationsstarter Hamburg GmbH, freut sich über das neue Förderprogramm: „InnoRampUp trifft exakt die Bedürfnisse innovativer junger Unternehmen und Gründungen und ergänzt zudem ideal den Innovationsstarter Fonds Hamburg. Durch InnoRampUp können wir Startups in Hamburg noch besser unterstützen.“ 

Informationen zur Förderung:

Das Förderprogramm ist das Ergebnis einer intensiven Einbindung von Kompetenzträgern der Hamburger Wirtschaft und Wissenschaft in Arbeitsgruppen und Expertengesprächen. Dank dieser stark bedarfsorientierten Herangehensweise ist ein einzigartiges, äußerst flexibles Förderprogramm entstanden.

  • Die Förderung kann bereits in der Vorgründungsphase (sog. Pre-Seed-Phase) in Anspruch genommen werden und sich über den Gründungszeitpunkt (sog. Seed-Phase) hinaus erstrecken.
  • Es handelt sich um ein themenoffenes Förderprogramm. Adressiert werden innovative technologie- oder dienstleistungsorientierte Vorhaben.
  • Das Förderprogramm ist flexibel gestaltet. Individuell wählbare Fördermodule sind z.B. die Förderung von Eigenleistungsaufwänden, Beratungsdienstleistungen, Prototypenentwicklungen, Umsetzungsaufwänden und Vermarktungsaktivitäten.
  • Ein hochkarätig besetzter Vergabeausschuss entscheidet über die Förderung und die individuell ausgerichtete Meilenstein-Abnahme zur Erfolgskontrolle.
  • Bei positiver Entscheidung des Vergabeausschusses, kann eine nicht rückzahlbare Zuschussförderung von bis zu 150.000 EUR je Vorhaben erfolgen.

Mit InnoRampUp reiht sich ein weiterer Förderbaustein in die Kette der aufeinander aufbauenden Finanzierungsinstrumente zur Förderung innovativer Unternehmen in Hamburg ein. Der Hamburger Senat zielt damit auf ein klar strukturiertes, effizientes Innovations-Fördersystem ab.

Grundlage für ein solches Fördersystem stellt nicht zuletzt die jüngst errichtete Hamburgische Investitions- und Förderbank (IFB) dar. Mit der IFB soll die Wirtschafts-, Innovations- und Umweltförderung in der Hansestadt gebündelt und gestärkt werden. Die weiterentwickelten Programme der Innovationsförderung werden zukünftig durch die Innovationsagentur der IFB betreut. Ergänzend dazu ist die Innovationsstarter Hamburg GmbH als Tochtergesellschaft der IFB auf die Förderung junger innovativer Unternehmen und Existenzgründungen spezialisiert. Sie ist es auch, die mit dem operativen Management von InnoRampUp betraut ist. Durch die Bündelung der Programme in der IFB werden die innovationspolitischen Rahmenbedingungen Hamburgs nachhaltig verbessert.

Kontakt

Susanne Meinecke

Pressesprecherin

Freie und Hansestadt Hamburg
Behörde für Wirtschaft und Innovation
Pressestelle
Alter Steinweg 4
20459 Hamburg
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