WM kann kommen: Public Viewing in Hamburg geregelt

Verordnung über Lärmschutz bei öffentlichen Fernsehdarbietungen im Freien zur Fußball-Weltmeisterschaft 2014 in Kraft.

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Public Viewing in Hamburg geregelt

Seit dem „Sommermärchen“ zur Fußball-WM 2006 feiern Hamburgs Fans bei allen Fußball-Welt- und -Europameisterschaften Fan-Feste. Diese Veranstaltungen ziehen Zehntausende von Besuchern an. Auch für die Fußball-WM 2014 bestehen entsprechende Erwartungen. Um diesen zu gerecht zu werden, braucht man rechtliche Ausnahmeregelungen, wie sie in der Vergangenheit der Bund erlassen hat. Da Bundesregelungen jedoch erst im Frühsommer erwartet werden, eröffnet Hamburg mit der „Verordnung über den Lärmschutz bei öffentlichen Fernsehdarbietungen im Freien über die Fußball-WM 2014 (Fan-FesteVO)“ bereits jetzt den Weg zum „public viewing“ im Fußballsommer 2014.

Umweltsenatorin Jutta Blankau: „Wie 2006 möchten wir auch in diesem Sommer große, gut organisierte, friedliche Fan-Feste ermöglichen, die Rücksicht auf die Nachbarn nehmen. Dazu haben wir jetzt Rahmenbedingungen durch eine Verordnung erlassen, die die Bezirke für den Einzelfall  anwenden. Wichtig ist uns auch, dass wir dadurch  frühzeitig Planungssicherheit für Veranstalter schaffen.“     

Die Verordnung enthält die bewährten Regelungen des Bundes  für die Fußball-WM 2006 und 2010 sowie für die Fußball-EM 2008. Sie überträgt die Lärmschutzregelungen der Sportanlagenlärmschutz-Verordnung auf öffentliche Fernsehdarbietungen im Freien und erlaubt für die Fußball-WM 2014 befristete Ausnahmeregelungen bis in die Nachtstunden nach 22 Uhr.

Ob und in welchem Umfang solche Ausnahmen zugelassen werden, ist mit der Verordnung selbst noch nicht entschieden. Die Entscheidung über die Details von Public Viewing im Rahmen der Fußball-WM 2014 liegt bei den Bezirken. Sie müssen v. a. den Schutz der Nachbarschaft vor Lärm berücksichtigen.

 

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