Stadtwerkstatt am 26.8. „Stadtgrün für alle - Hamburg gemeinsam gestalten und erhalten“

Die Stadtwerkstatt lädt ein zur Diskussionsveranstaltung am 26. August über die Zukunft von Hamburgs Grün.

Ausschnitt Stadtwerkstatt-Plakat

„Stadtgrün für alle - Hamburg gemeinsam gestalten und erhalten“

Anlässlich des 100. Geburtstages des Stadtparks und des Altonaer Volksparks wird in diesem Jahr auf die Anfänge dieser beiden großen städtischen Parkanlagen und der Hamburger Grünverwaltung zurückgeblickt. Parks und Grünanlagen leisten nach wie vor einen großen Beitrag zur Lebensqualität in der Stadt. Doch was ist mit der Zukunft des Hamburger Stadtgrüns? Klar ist, die Zeiten haben sich in den letzten 100 Jahren geändert: Planung und Nutzung der öffentlichen Grünflächen sind längst ein Thema, bei dem Bürgerinnen und Bürger aktiv mitmischen. Wie können engagierte Bürger, Experten und Verwaltung konstruktiv zusammenarbeiten? Mit dieser Frage beschäftigt sich die Stadtwerkstatt in ihrer nächsten Diskussionsveranstaltung: 

Stadtwerkstatt „Stadtgrün für alle - Hamburg gemeinsam gestalten und erhalten“

Dienstag, 26. August 2014 von 18.00 Uhr bis 21.00 Uhr (Infoforum ab 17.00 Uhr)

Hamburg Museum, Holstenwall 24, 20355 Hamburg

 Medienvertreter sind zu dieser Veranstaltung herzlich eingeladen! Der Eintritt ist frei.

 Hamburg kann zu Recht stolz sein auf die enormen Qualitäten seines Stadtgrüns. Auch der Hamburger Senat ist sich hier seiner Aufgaben und Verantwortung bewusst und hat anlässlich der 100 Jahr-Feier zusätzliche Mittel in Höhe von 6 Mio. € für Sanierungs- und Verbesserungsmaßnahmen der städtischen Parkanlagen bereitgestellt, um diese hohe Qualität auch für die Zukunft zu erhalten.

 Anders als „zu Schumachers Zeiten“ ist die Planung von Grünanlagen heute ein Prozess mit vielen Stufen und Beteiligten: Anwohner und interessierte Bürger werden in Beteiligungsverfahren und Wettbewerben zur Mitarbeit eingeladen, immer mehr Initiativen gründen sich, um aus dem Stück Grün um die Ecke etwas zu machen oder sich für den Erhalt des Bestehenden einzusetzen. Damit ändert sich, 100 Jahre nach ihrem Entstehen, auch die Rolle der Hamburger Grünverwaltung.

 Im Rahmen dieser nunmehr 7. Stadtwerkstatt sollen Ideen und Vorschläge entwickelt werden, wie die neue Dynamik bei Planung und Erhalt öffentlicher Grünflächen kooperativ und konstruktiv gestaltet werden kann.

 Zwei erfahrene Praktiker, Thies Schröder (ts|pk Berlin) und Prof. Klaus Overmeyer (Studio urban catalyst) geben nach einer kurzen Einführung Einblick in beispielhafte Planungs- und Beteiligungsverfahren aus Deutschland und aller Welt als Impuls für die anschließende Diskussion in Arbeitsgruppen und im Plenum.

Beispiele und Angebote für die praktische Mitarbeit im Hamburger Stadtgrün finden sich parallel im Infoforum: dort stellen sich Initiativen, Vereine und aktuelle Hamburger Planungsprojekte vor. Ebenfalls lohnt es sich, im Rahmen der Veranstaltung einen Blick in die Ausstellung „Parkpioniere“ zu werfen, die aktuell im Hamburg Museum zu sehen ist.

Hintergrund Stadtwerkstatt:

Im April 2011 ersuchte die Bürgerschaft den Senat, eine „Hamburger Stadtwerkstatt“ als Plattform für Planungsinteressierte einzurichten. Im „Vertrag für Hamburg“ wurde zudem zwischen Senat und Bezirken vereinbart, dass Wohnbauvorhaben zur Erreichung der Wohnungsbauziele mit den Bürgerinnen und Bürgern abgestimmt und diskutiert werden sollen.

Nachdem der Hamburger Senat am 23. April 2012 die Einrichtung einer Stadtwerkstatt beschlossen hat, startete die erste Stadtwerkstatt am 4. Mai 2012 unter dem Titel „Dynamische Stadt – Wachsen im Dialog“. Mehr als 600 Bürgerinnen und Bürger beteiligten sich.

Ziel der Stadtwerkstatt ist es, eine neue Planungskultur in Hamburg zu schaffen durch eine Verstärkung der Information und Partizipation bei Stadtentwicklungsprojekten und Umweltschutzthemen. Dazu zählen alle Informations- und Beteiligungsverfahren, die über die formelle, d.h. die im Baugesetzbuch geregelte Bürgerbeteiligung hinausgehen. Die Stadtwerkstatt bildet das Dach dieser Beteiligungsverfahren, der laufenden wie der zukünftigen.

 

Alle weiteren Informationen unter www.hamburg.de/stadtwerkstatt

 

 

Kontakt

Volker Dumann

Pressesprecher

Behörde für Umwelt und Energie
Neuenfelder Straße 19
21109 Hamburg
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