Vorfahrt für Hamburg – via Bus Optimierung für die Verkehrsteilnehmer und Anwohner an der Feldstraße und am Neuen Kamp

Optimierung für die Verkehrsteilnehmer und Anwohner an der Feldstraße und am Neuen Kamp

Umbauten zur Verbesserung der Verkehrssituation an Feldstraße und Neuer Kamp starten am 27. Oktober 2014. Im Einzelnen werden die folgenden Arbeiten gemacht: Die Haltestellenbuchten in der Feldstraße werden zu Haltestellen am Fahrbahnrand umgebaut. Das hat den Vorteil, dass

  • die Busse dicht an den Bordstein fahren können, dadurch wird der Ein- und Ausstieg insbesondere für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste erheblich einfacher und in der Regel ohne Hilfe möglich,
  • der Bus beim Abfahren nicht auf eine Lücke im Verkehr warten muss,
  • die Haltestellen weniger Platz brauchen, der Radfahrern und Fußgängern zu Gute kommt.

Auf der Fahrbahn in der Feldstraße wird zwischen Holstenglacis / Glacischaussee und der Sternstraße auf der Nordseite ein Radfahrstreifen eingerichtet. Auf der Südseite erhalten die Busse einen überbreiten Sonderfahrstreifen. Der wird auch für Radfahrer freigegeben. In der Feldstraße im Abschnitt zwischen der Sternstraße und der Glacischaussee wird es künftig nur noch einen Fahrstreifen pro Richtung für den KFZ-Verkehr geben. Die Radwege in den Seitenflächen werden zurückgebaut und die Gehwege verbreitert.

Die Arbeiten werden in vier aufeinander folgenden Bauphasen ausgeführt und beginnen am

Montag, den 27. Oktober 2014.

Die erste Bauphase beinhaltet die vorbereitenden Arbeiten an den Mittelinseln in der Feldstraße.

Im Anschluss folgt die Bauphase zwei mit den Arbeiten im Bereich der nördlichen Nebenflächen, einschließlich der Herstellung der neuen Bushaltestelle U Feldstraße stadtauswärts, westlich der Marktstraße. Während dieser Bauphase werden auch die nördlichen Nebenflächen, östlich der Marktstraße hergestellt.

In Bauphase drei wird an den südlichen Nebenflächen, westlich der Haltestelle U Feldstraße gearbeitet und die südlichen Nebenflächen, einschließlich der neuen Haltestelle U Feldstraße stadteinwärts hergestellt.

Zum Abschluss werden in Bauphase vier die Mittelinseln in der Feldstraße endgültig hergestellt. Die Bauarbeiten werden bis Ende April 2015 abgeschlossen sein.

Der Kfz-Verkehr wird während der gesamten Bauzeit aufrechtgehalten. Pro Richtung steht immer ein Fahrstreifen zur Verfügung. Es kann allerdings zu kurzzeitigen Sperrungen der einmündenden Straßen (Sternstraße, Marktstraße, Glashüttenstraße) kommen.

Fußgänger und Radfahrer werden während der gesamten Bauzeit sicher an der Baumaßnahme vorbeigeführt.

Die Bushaltestelle U Feldstraße wird in beiden Richtungen während der gesamten Bauzeit von den Bussen der Metrobuslinie 3 angefahren. In Fahrtrichtung Trabrennbahn Bahrenfeld wird zunächst die vorhandene Bushaltestelle genutzt. Nach Fertigstellung der neuen Haltestelle wird diese bedient. In Fahrtrichtung Innenstadt wird eine Ersatzhaltestelle eingerichtet.

Hintergrund-Info:
Immer mehr Hamburger bewegen sich umweltfreundlich mit dem Bus durch die Stadt. Um diesen positiven Trend zu unterstützen und den steigenden Fahrgastzahlen gerecht zu werden, haben Senat und Bürgerschaft der Freien und Hansestadt Hamburg beschlossen, Hamburgs Bussystem bis zum Jahr 2020 fit für die Zukunft zu machen. Das soll vor allem den Fahrgästen zu Gute kommen: Kapazitäten, Pünktlichkeit, Komfort und Barrierefreiheit werden deutlich verbessert. An Ampeln erhalten die Busse Vorrang vor dem übrigen Verkehr, Kreuzungen und Haltestellen werden umgebaut, neue Busspuren eingerichtet. Die ersten baulichen Maßnahmen betrafen die am stärksten frequentierte Metrobus-Linie 5, nun werden weitere Metrobus-Linien leistungsfähiger gemacht. Ausführliche Informationen zum gesamten Programm erhalten Sie unter www.via-bus.de

Im Rahmen der Maßnahmen des Busbeschleunigungsprogramms gilt – wie bei allen Verkehrsplanungen im öffentlichen Straßenraum - der Grundsatz, dass die Planungen für alle Verkehrsarten nachhaltige Lösungen zur Folge haben sollen. Das führt in der Regel zu Verbesserungen für alle Verkehrsteilnehmer. Es werden z.B. häufig Radfahr- oder Schutzstreifen eingerichtet, Fußgänger erhalten mehr Raum, Kreuzungen werden übersichtlicher gestaltet.

Kontakt

Helma Krstanoski

Pressesprecherin

Pressestelle der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation
Alter Steinweg 4
20459 Hamburg
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