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Ehrung Volker Lechtenbrink vom Senat mit der Senator-Biermann-Ratjen-Medaille geehrt

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Die Medaille mit der Aufschrift: Für Verdienste um Kunst und Kultur in Hamburg Senator-Biermann-Ratjen-Medaille

Volker Lechtenbrink vom Senat mit der Senator-Biermann-Ratjen-Medaille geehrt

Im Anschluss an die Premiere von „Leben, so wie ich es mag“ gab es gestern Abend, am 30. Oktober 2014,  im Ernst Deutsch Theater für Volker Lechtenbrink nicht nur Blumen. Kultursenatorin Prof. Barbara Kisseler überraschte den in Hamburg lebenden Künstler, der in diesem Jahr seinen 70. Geburtstag gefeiert hat, auf der Bühne mit der Verleihung der Senator-Biermann-Ratjen-Medaille. Mit der Auszeichnung ehrt der Senat Personen, die sich mit ihren künstlerischen und kulturellen Leistungen um Hamburg verdient gemacht haben.

Kultursenatorin Prof. Barbara Kisseler: „Volker Lechtenbrink lebt ein Leben, für das eigentlich ein Leben nicht ausreicht. Der überaus vielseitige Künstler prägt die bundesdeutsche Kultur seit Jahrzehnten nicht nur als Schauspieler, sondern auch als Regisseur, Intendant, Sänger, Sprecher und Autor. Mit der Verleihung der Senator-Biermann-Ratjen-Medaille zieht der Hamburger Senat den Hut vor dem Lebenswerk von Volker Lechtenbrink und sagt ‚Danke‘ für seine enge Verbundenheit mit der Hansestadt.“

Deutschlandweit berühmt wurde Volker Lechtenbrink 1959 als 14jähriger durch seine Rolle des Schuljungen Kurt Hager in Bernhard Wickis preisgekröntem Antikriegsfilm „Die Brücke“. Neben vielen Engagements im Film, Fernsehen und im Theater – auch als Regisseur – stand er seit den 70er Jahren immer wieder im Ernst Deutsch Theater auf der Bühne, das Theater dessen Intendant er von 2004 bis 2006 war und das bis heute immer ein Teil seiner künstlerischen Heimat geblieben ist. Aber auch auf anderen Hamburger Bühnen, wie der Komödie Winterhuder Fährhaus und den Hamburger Kammerspielen ist er bis heute immer wieder zu sehen. So erhielt er 2010 für seine Darstellung des amerikanischen Präsidenten Richard Nixon in „Frost/Nixon“ in den Hamburger Kammerspielen den Rolf-Mares-Preis.

Daneben ist er ein vielfach ausgezeichneter Sprecher von Hörbüchern und auch als Synchronsprecher sehr gefragt. 1976 begann er eine weitere Karriere als Sänger und Texter und nahm seine erste Schallplatte auf. Zwischen 1976 und 1989 sind 12 Alben von Volker Lechtenbrink entstanden. 2010 ist seine Biographie „Gib die Dinge der Jugend mit Grazie auf!“ erschienen, in der er offen über sein Leben reflektiert.

Das Ernst-Deutsch-Theater zeigt bis 4. November 2014 in Anspielung an den gleichnamigen Song von Volker Lechtenbrink das Stück „Leben, so wie ich es mag“ mit Lechtenbrink in der Hauptrolle, mit dem er auch einen Rückblick auf sein überaus erfülltes Leben wirft.

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Freie und Hansestadt Hamburg
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