Wohnungsbau Scholz setzt ersten Spatenstich für Mitte Altona

Über 35.000 Wohnungen seit 2011 genehmigt

Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz hat den ersten Spatenstich für Hamburgs größtes Stadtentwicklungsprojekt nach der HafenCity gesetzt. In Altona verkündete Scholz einen neuen Erfolg im Wohnungsbauprogramm des Senats: „Seit 2011 sind in Hamburg über 35.000 Wohnungen genehmigt worden. In der Mitte Altona kann man – wie an vielen anderen Orten der Stadt – sehen, wie durch diese Genehmigungen schließlich neuer Wohnraum entsteht.“ Dort werden in den nächsten Jahren insgesamt über 3.300 Wohnungen gebaut, zu je einem Drittel Mietwohnungen, Eigentumswohnungen und geförderte Wohnungen.

Spatenstich Mitte Altona Bürgermeister Olaf Scholz (Zweiter von links) beim Spatenstich zum ersten Bauabschnitt des Bauprojekts Mitte Altona.

Scholz setzt ersten Spatenstich für Mitte Altona

Hamburgs Senatorin für Stadtentwicklung und Umwelt Jutta Blankau ergänzte: „Die Mitte Altona führt die drei benachbarten Viertel Ottensen, Altona-Nord und Bahrenfeld zusammen. Es entsteht ein innovatives und lebendiges Quartier, in dem Wohnen, Arbeiten und moderne Mobilität einen Raum haben. Besonders freut mich, dass Inklusion eine große Rolle bei der Entwicklung des neuen Stadtteils spielt.“

Alexander Otto, Chef der ECE-Gruppe, die einen Teil der Fläche entwickelt, sagte über die Mitte Altona: „Wir feiern heute den Startschuss für eines der spannendsten Bauprojekte der Republik. Nach sieben Jahren Planungs- und Entwicklungszeit ist seit der Unterzeichnung der umfangreichen städtebaulichen Verträge alles sehr schnell gegangen, so dass wir am Ende früher als erwartet mit dem Bau starten können. Wir haben es hier mit einer zentral innerstädtischen Freifläche zu tun, deren schiere Größe eine riesige Chance für die Stadt darstellt. Bei der Mitte Altona wurde Stadtentwicklung nicht nur von Planern, sondern ganzheitlich und vor allem aus Sicht der Bevölkerung bedacht. Die Mitte Altona ist weit mehr als Wohnen: Es gibt eine Stadtteilschule, vier Kitas, viel Raum für Kleingewerbe sowie Quartiersplätze und einen neuen Park. Darüber hinaus wird viel Wert auf Integration, Inklusion und innovative Konzepte wie den Verzicht auf zahlreiche PKW-Stellplätze gelegt. Hier entsteht ein ganz neuer, hoch moderner Stadtteil für Hamburg.“

In seiner Ansprache wies Joachim Wieland, CEO der Aurelis, die ebenfalls in der Mitte Altona baut, auf die städtebauliche Bedeutung des Projektes hin. „Wir glauben an die Entwicklung dieses Standortes und wollen uns deshalb langfristig engagieren. Die Aurelis plant, für die Baumaßnahmen auf ihrer Fläche bis zu 100 Mio. Euro zu investieren. Sanierte denkmalgeschützte Gebäude bleiben als identitätsstiftende Elemente erhalten und werden mit modernen Architekturlösungen in Einklang gebracht. Hier soll ein vitales Zentrum aus Einzelhandel, Kleingewerbe, Gastronomie, Wohnungen, Parkfläche, Stadtteilschule, Kita und Quartiersplätzen mit Aufenthaltsqualität entstehen. Auf Basis der Vereinbarungen aus dem städtebaulichen Vertrag zu den gewerblich genutzten Flächen waren wir bereits aktiv: Wir haben mit dem Umbau zum Erhalt der ehemaligen Güterhallen und der Kleiderkasse begonnen sowie erste Sanierungsarbeiten in den Westhallen des Hauptgüterbahnhofs vorgenommen.“

Bereits in den vergangenen Monaten gab es vorbereitende Maßnahmen auf dem Gelände: Im Sommer wurden Gebäude abgerissen, die Kampfmittelräumung durchgeführt sowie Flächen saniert und begradigt. Dem vorausgegangen war die Unterzeichnung des umfangreichen städtebaulichen Vertrags im Mai 2014. Durch den Beschluss der Deutschen Bahn AG, den Fernbahnhof Altona nach Diebsteich zu verlegen, kann das Gesamtgelände in zwei Bauabschnitten entwickelt werden.

Die jetzt beginnenden Erschließungsarbeiten werden in einer Arbeitsgemeinschaft zwischen Aurelis, ECE und den weiteren Partnern durchgeführt. Im ersten Bauabschnitt werden insgesamt rund 1.600 Wohneinheiten, ein Park von 2,7 Hektar, vier Kindertagesstätten und eine Stadtteilschule entstehen. Auf die Aurelis entfällt eine Fläche für rund 450 Wohneinheiten, die Schule sowie Einzelhandels- und Gewerbeflächen im Bereich der denkmalgeschützten Hallen am Verladebahnhof. Die ECE entwickelt auf der von ihr erworbenen Nordfläche sowie im Konsortium mit Behrendt Wohnungsbau, Harmonia Immobilien und E.W. Fraatz auf der Südfläche insgesamt rund 1200 Wohnungen.

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