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Busbeschleunigung Linie 5 zwischen Niendorf Markt und Innenstadt optimiert

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Bis zu 25 Prozent mehr Plätze, ein verlässlicher 2,5-Minuten-Takt zwischen Bezirksamt Eimsbüttel und der Innenstadt, sechs Minuten weniger Fahrzeit und moderne, barrierefreie Haltestellen: Das sind die wichtigsten Ergebnisse der Optimierung der MetroBus-Linie 5 auf dem ersten Abschnitt zwischen U Niendorf Markt und dem Hauptbahnhof/ZOB.

XXL-Bus-Linie 5 Ein XXL-Bus der Linie 5 vor dem Hamburger Rathaus.

Linie 5 zwischen Niendorf Markt und Innenstadt optimiert

Senator Frank Horch: „Bis zu 25 Prozent Kapazität, kürzere Fahrzeiten und komfortable Haltestellen machen das Busfahren auf Hamburgs meist befahrener Busstrecke noch attraktiver. Das ist eine hervorragende Bilanz. Der Senat wird das Busbeschleunigungsprogramm fortsetzen und damit bis zum Jahr 2020 die dringend notwendigen zusätzlichen Kapazitäten auf den am stärksten genutzten Linien schaffen. “

Günter Elste, Vorstandsvorsitzender der Hamburger Hochbahn AG: „Für die stetig steigenden Fahrgastzahlen sind ein stabiler Betrieb, eine hohe Verlässlichkeit und ein höheres Platzangebot dringend erforderlich. Das gilt gerade für die in die Innenstadt führenden Buslinien. Die Optimierung auf der MetroBus-Linie 5 schafft diese Möglichkeiten. Unsere Fahrgäste profitieren natürlich auch von kürzeren Fahrzeit und dem barrierefreien Ein- und Ausstieg.“

Seit Oktober 2012 hat der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer im Verlauf der MetroBus-Linie 5 zwischen Hauptbahnhof/ZOB und U Niendorf Markt auf zehn Kilometer Länge 19 Haltestellen um- und barrierefrei ausgebaut, 40 Ampeln mit Busvorrangschaltung ausgerüstet, 4 km Busspuren angelegt und saniert. Künftig wird es 28 Fahrkartenautomaten (davon 14 neue Standorte) und 34 elektronische Fahrplananzeiger (davon 10 zusätzliche) geben.

Schon seit dem letzten Fahrplanwechsel gibt es eine spürbare Verbesserung auf dem Abschnitt mit den höchsten Fahrgastzahlen zwischen Bezirksamt Eimsbüttel und der Innenstadt. Die Maßnahmen der Busoptimierung erlauben hier die Einrichtung eines verlässlichen 2,5-Minuten-Taktes mit der MetroBus-Linie 4. Die Maßnahme erhöhte die Platzkapazitäten um 25 Prozent. Auf dem gesamten Streckenabschnitt bis Niendorf Markt sind nun die Möglichkeiten geschaffen, den Takt bedarfsgerecht weiter zu verdichten. Auf der gesamten Strecke sinken die Fahrzeiten von 39 auf 33 Minuten. Der stabile Betrieb verringert die Pulkbildung und sorgt für eine gleichmäßigere Auslastung der Busse.

Darüber hinaus konnten im Zuge der Maßnahmen zur Busoptimierung umfangreiche Verbesserungen für  alle Verkehrsteilnehmer erreicht werden: mehrere Kreuzungen wurden umgebaut und sicherer gemacht, insgesamt vier Kilometer km Radverkehrsanlagen wurden neu angelegt bzw. saniert, Fahrbahnen von insgesamt 18 Kilometer Länge wurden erneuert.

In die Optimierung der MetroBus-Linie 5 wurden bisher rund 25 Millionen Euro investiert.

"Der barrierefreie Zugang zu den neuen Bushaltestellen ist ein großer Gewinn für alle Fahrgäste. Ein kontrastreiches Leitsystem mit Rippen- und Noppenplatten bietet blinden und sehbehinderten Fahrgästen eine gute Orientierung hin zu den Bussen. Die höheren Bordsteinkanten verschaffen mobilitätseingeschränkten Fahrgästen mit Rollstuhl und Rollator einen bequemeren Busein- und -ausstieg", freut sich Karsten Warnke, Mitglied im Vorstand der Hamburger Landesarbeitsgemeinschaft für behinderte Menschen.

Dietrich Hartmann, Geschäftsführer HVV: „Ab sofort profitieren die Fahrgäste von mehr Kapazität und mehr Komfort: Die Optimierung der MetroBus-Linie 5 ist ein gelungenes Beispiel dafür, wie   in kurzer Zeit zahlreiche Verbesserungen realisiert werden können. Die weiter steigenden Fahrgastzahlen im HVV erfordern es, diesen Weg konsequent fortzusetzen.“

Hanno Huijssen, Vorstand für Technik und Verkehr, ADAC Hansa: „Mit diesem Programm wurde nicht nur eine zwingend notwendige Kapazitätserhöhung auf der Linie 5 erreicht, sondern im Zuge dessen auch die Hauptverkehrsstraßen saniert und modernisiert.“

Hier sehen Sie einen Zeitraffer-Film zur Busbeschleunigung vor und nach Einrichtung der Ampelvorrangschaltung:

Kontakt

Helma Krstanoski

Pressesprecherin

Freie und Hansestadt Hamburg
Behörde für Wirtschaft und Innovation
Pressestelle
Alter Steinweg 4
20459 Hamburg
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