Zukunftskommission Sport Dritter Hamburger Sportbericht erschienen

Die Zukunftskommission für den Hamburger Sport hat in ihrem Dritten Sportbericht die Entwicklung des Hamburger Sports 2014 analysiert und bewertet. Der Bericht wurde an Senator Neumann übergeben und wird derzeit an die Sportöffentlichkeit übersandt.

Dritter Sportbericht der Zukunftskommission Sport - Innenbehörde Hamburg - FHH

Titelblatt Dritter Hamburger Sportbericht
Das Sportjahr 2014 stand  im Zeichen des Themenjahres Wassersport in Hamburg sowie zusätzlich der Initiative zur Hamburger Bewerbung um Olympische und Paralympische Sommerspiele 2024/2028. Mit dem Themenjahr haben die Wassersportverbände und -vereine, die ausrichtenden Veranstalter und vor allem die teilnehmenden Sportlerinnen und Sportler den Wassersportstandort Hamburg erneut eindrucksvoll präsentiert und Jung und Alt zum Mitmachen angeregt.

Während die Rahmenbedingungen für eine mögliche Olympiabewerbung untersucht und auch geschaffen wurden, wurde die Arbeit in den von der Zukunftskommission Sport eingesetzten Arbeitsgruppen mit unvermindertem Engagement fortgesetzt. So konnte in Abstimmung mit sämtlichen Akteuren eine Empfehlungsliste für zukünftige Bewerbungen um Sportveranstaltungen erstellt werden und auch die Stadtteilentwicklung wird mit der Gründung einer Genossenschaft, welche die Nachnutzungsstruktur des Wilhelmsburger  Inselparks für den Sport organisiert, bereichert. Ein wichtiger Meilenstein der Sportentwicklung ist die strategische Verknüpfung der Sportstätten- mit der Schulentwicklungsplanung zu der eine Vereinbarung zwischen den entscheidenden Institutionen geschlossen werden konnte. Sport als Schnittmenge der gesamten Gesellschaft soll allen Bevölkerungsgruppen die Möglichkeit bieten, Sport zu treiben und das Bewusstsein der Menschen für ein Miteinander schärfen. Die Weiterentwicklung des Bereichs Inklusion erfährt aus diesem Grund ebenfalls besondere Aufmerksamkeit.

Mit dem Hamburger Bewerbungskonzept für Olympische und Paralympische Spiele werden viele Ideen des vom IOC angeschobenen Reformprozesses aufgegriffen und der Nachweis erbracht, dass kompakte Spiele in der City umsetzbar sind und dadurch neben dem großen Nutzen für alle Bereiche des Hamburger Sports auch entscheidende Impulse für die weitere nachhaltige Entwicklung der Stadt gesetzt werden können.

Der Dritte Hamburger Sportbericht mit den vielen dargestellten Maßnahmen und Ergebnissen des vergangenen Sportjahres verdeutlich, dass sich der Sport in Hamburg weiterentwickelt hat und die Umsetzung der Dekadenstrategie wiederum ein gutes Stück vorangekommen ist. Der Bericht soll in einem öffentlich tagenden Sportkonvent voraussichtlich Mitte April 2015 diskutiert werden.  

Dr. Michael Beckereit zum Sportjahr 2014 und zum dritten Hamburger Sportbericht: „Die Aufforderung Hamburgs zu einer Olympiabewerbung darf als ein klarer Erfolg der Dekadenstrategie und der konsequenten Arbeit von Senat und Sportorganisationen an ihrer Umsetzung gewertet werden. Aber auch in Hamburg selbst  hat sich eine deutliche Schärfung der Wahrnehmung der Rolle des Sports durch die Dekadenstrategie und nun auch durch die Vorbereitung einer künftigen Olympiabewerbung ergeben.“

Die ZKS-Mitglieder seien sich den hohen Anforderungen, die eine Bewerbung um Olympische und Paralympische Sommerspiele mit sich bringt, bewusst und überzeugt, Hamburg mit dem konsequenten Verfolgen der in der Dekadenstrategie formulierten sportlichen, sozialen und politischen Aspekte auf den richtigen Weg für die Ausrichtung selbst einer Veranstaltung derartiger Größe gebracht zu haben.

Sportsenator Michael Neumann zur Übergabe des dritten Berichts:
„Ich danke den Mitgliedern der Zukunftskommission für die kontinuierliche und erfolgreiche Arbeit an der Umsetzung der Dekadenstrategie. Wir haben gemeinsam in den ersten drei Jahren viel erreicht. Das sichtbarste Zeichen dafür war die an Hamburg gerichtete Bitte des DOSB, Perspektiven einer möglichen Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele zu entwickeln. Dies ist für den Sportstandort Hamburg eine große Auszeichnung, aber auch eine Herausforderung, an der Umsetzung der strategischen Überlegungen konsequent weiter zu arbeiten.“

Die Zukunftskommission setzt sich aus Repräsentanten des Hamburger Sports zusammen:

Dr. Michael Beckereit und Staatsrat für Sport Karl Schwinke (Vorsitzende), Ingrid Unkelbach, Leiterin des Olympiastützpunkts Hamburg/Schleswig-Holstein, Dr. Jürgen Mantell, Präsident des Hamburger Sportbunds und Reinhard Wolf, Syndikus der Handelskammer Hamburg. Die Kommission wird durch Arbeitsgruppen unterstützt, in denen die Akteure des Hamburger Sports, das Landessportamt, Vertreter der Fachbehörden und auch externe Sachverständige mitwirken.  

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Rückfragen der Medien:

Die Behörde für Inneres und Sport im Internet: www.hamburg.de/innenbehoerde

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