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Feier im Rathaus Hamburg liegt bei Einbürgerungen vorn

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Scholz: "Einbürgerungsfeiern gehören zu den schönsten Bürgermeisterterminen"

Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz hat bei der 27. Einbürgerungsfeier die neuen deutschen Staatsbürgerinnen und Staatsbürger begrüßt. Im Großen Festsaal des Hamburger Rathauses sagte Scholz: „Diese Einbürgerungsfeiern gehören für mich persönlich zu den schönsten Terminen, die ich als Bürgermeister wahrnehmen darf. Immer wieder erfahre ich hier berührende Lebensgeschichten, lerne Frauen, Männer und Kinder kennen, die sich mutig auf den Weg in eine oft ungewisse Zukunft gemacht haben – und die sich nun für uns, für Hamburg, für Deutschland und damit in vielen Fällen auch für Europa entschieden haben.“

Hamburg liegt bei Einbürgerungen vorn

Scholz ist „stolz darauf, dass Hamburg nach wie vor – gemessen an der Einwohnerzahl – bundesweit die meisten Einbürgerungen vorweisen kann. Im Jahr 2014 waren es insgesamt 6.492. Seit meinem ersten Brief 2011 an alle Hamburgerinnen und Hamburger, die die Voraussetzungen für einen Antrag auf den deutschen Pass erfüllen, stieg die Zahl der Einbürgerungen um rund 30 Prozent. Gleichzeitig konnte die Bearbeitungsdauer eines Antrages mit jetzt gut fünf Monaten mehr als halbiert werden.“

Hamburg sei eine Ankunftsstadt und stehe für eine moderne Einwanderungspolitik, sagte der Bürgermeister: „Wir wissen, dass unsere Stadt nur deshalb so bunt, kreativ und erfolgreich sein kann, weil Menschen aus aller Welt zu uns kommen und sich hier entfalten können. Dass sie sich hier auch beruflich eine Existenz aufbauen können, finde ich ganz besonders wichtig, und darum haben wir zum Beispiel als erstes Bundesland Berufsabschlüsse aus anderen Ländern anerkannt.“

Er bat die Neubürger, nicht nur das volle Wahlrecht auszunutzen und am Sonntag wählen zu gehen, sondern auch, sich in der Stadt zu engagieren: „Bringen Sie ein, was Sie mitbringen! Mischen Sie sich ein, es gibt viele Möglichkeiten, nicht nur in politischen Parteien, auch in Initiativen vor Ort, in Kindergärten und Schulen, am Arbeitsplatz, in Vereinen und Verbänden. Lassen Sie uns zusammen dafür sorgen, dass Hamburg eine lebendige, liebenswerte und tolerante Metropole bleibt.“

Rund 150.000 Hamburgerinnen und Hamburger hatten ab Dezember 2011 einen Brief des Ersten Bürgermeisters erhalten. In ihm ermunterte Scholz sie, die deutsche Staatsangehörigkeit zu beantragen. Seit Dezember 2011 haben sich rund 20.500 Hamburgerinnen und Hamburger für die Annahme der deutschen Staatsangehörigkeit entschieden. Die meisten kommen aus der Türkei (3640, Summe der Eingebürgerten der Jahre 2012 - 2014), Afghanistan (3190), aus dem Iran (1247) sowie aus Polen (1159). Zur Feier eingeladen waren Neubürgerinnen und Neubürger, die zwischen dem 16. Juli 2014 und dem 30. September 2014 eingebürgert wurden.

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