Wettbewerbsverfahren Goethe-Schule Harburg wird um ein Naturwissenschaftszentrum, einen Mensa- und Aulabereich sowie eine Sporthalle erweitert

Wettbewerbsverfahren von GMH | Gebäudemanagement Hamburg entschieden

Bis 2019 wird die Goethe-Schule Harburg (GSH) um wichtige Bestandteile ergänzt und erweitert. Eine Wettbewerbsjury hat jetzt als Ergebnis eines durch GMH | Gebäudemanagement Hamburg durchgeführten Wettbewerbsverfahrens den Entwurf des Büros „pfp architekten | prof. friedrich planung“ ausgewählt und zur Umsetzung empfohlen. Der Entwurf ergänzt die Schule um dringend benötigte Räumlichkeiten für den Ganztag, Sportflächen sowie für die Naturwissenschaften. Die GSH ist mit rund 1.650 Schülern und 180 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine der größten Schulen Hamburgs. Der Baubeginn an der Schule ist für das Jahr 2016 vorgesehen, die Gesamtkosten aller Baumaßnahmen werden etwa 22 Millionen Euro betragen.

Goethe-Schule Harburg wird um ein Naturwissenschaftszentrum, einen Mensa- und Aulabereich sowie eine Sporthalle erweitert

Der Standort der GSH an der Eißendorfer Straße und der Kerschensteiner Straße zeichnet sich durch eine in Bezug auf Herkunft, Bildungsstand und Sozialisation sehr heterogene Schülerschaft und einen über die Jahre immer wieder gewachsenen und veränderten Gebäudebestand auf einem eng bebauten Schulgrundstück aus. Unter diesen Voraussetzungen hatten die aufgeforderten Büros die Aufgabe, die Schule um neue Gebäude zu ergänzen, die sich in die vorhandene Architektur einfügen und so sinnvoll ergänzen und erweitern. Für die schulischen Schwerpunkte auf kulturelle und naturwissenschaftliche Themen, die nicht nur zu den regulären Unterrichtszeiten vermittelt werden sondern auch im Ganztag, stehen bisher nicht genügend geeignete Räume zur Verfügung. Um diese Räumlichkeiten sinnvoll zu ergänzen, stand es den Büros frei, einzelne Gebäude auch abzureißen und zu ersetzen.

Ewald Rowohlt, Geschäftsführer GMH | Gebäudemanagement Hamburg: „Mit dem nun entschiedenen Wettbewerb sind wir bei den Planungen für die Goethe-Schule Harburg einen guten Schritt vorangekommen. Der Standort beherbergt nicht nur eine der größten Schulen Hamburgs, sondern soll auch eine Stärkung als Adresse für das gesamte Quartier erfahren. Auf diese Herausforderungen geht der ausgezeichnete Entwurf hervorragend ein.“

Michael Knobloch, Goethe-Schule Harburg: „Die GSH freut sich über die Entscheidung des Preisgerichts, die die Bedürfnisse der Schule sehr gut berücksichtigt. Insbesondere wird durch die neue große Aula das kulturelle Profil der Schule und der Ganztagsbereich gestärkt, mit der neuen Sporthalle unsere Raumnot im Sportbereich gelindert und durch die Konzentration der naturwissenschaftlichen Räume im neuen Fachraumgebäude die erfolgreiche MINT-Orientierung der Schule gefördert.“

Der nun nach einem einstufigen, nicht offenen Verfahren ausgezeichnete Entwurf des Hamburger Büros pfp architekten | prof. friedrich planung sieht vor, sowohl an der Kerschensteiner Straße als auch an der Eißendorfer Straße, die alten, sanierungsbedürftigen Gebäude abzureißen und durch Neubauten zu ersetzen. Der Neubau an der Eißendorfer Straße enthält den Eingangsbereich mit multifunktionaler Mensa, die auch als erweiterte Aula genutzt wird. Im Obergeschoss ist eine Einfeld-Sporthalle vorgesehen, die die vorhandenen zwei Hallen auf dem Gelände ergänzt und auch für den Vereinssport zur Verfügung steht. Der Neubau an der Kerschensteiner Straße enthält die Räume für den Schwerpunkt Naturwissenschaften. Die Neubauten werden mit Aufzügen ausgestattet und erschließen behindertengerecht gleichzeitig die angrenzenden Altbauten.

Das für den Wettbewerb eingesetzte Preisgericht unter Vorsitz der renommierten Architektin Jorúun Ragnarsdottir setzte sich aus Vertretern von GMH | Gebäudemanagement Hamburg, des Bezirksamts und der Bezirksversammlung Harburg, der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt, der Behörde für Schule und Berufsbildung und der Schule zusammen. Es bewertete die eingegangenen Entwürfe der Architekten insbesondere im Hinblick auf gestalterische, funktionale und wirtschaftliche Gesichtspunkte sowie Nachhaltigkeit.

Neben einem ersten Preis wurde dem Büro DFZ Architekten GmbH, ebenfalls Hamburg, ein zweiter Preis zugesprochen, drei weiteren Büros wurden Anerkennungen zugesprochen.

Bildmaterial

Bildmaterial der beiden Preisträger kann unter https://www.dropbox.com/.../20150211_bildmaterial_wettbewerb_gsh.zip?dl=0 heruntergeladen werden. Wir bitten um Berücksichtigung der vermerkten Quellenangaben (Klicken Sie bitte auf den Link).

Kontakt

Claas Ricker

Pressesprecher

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