Feuerwehr-Bilanz 2014 Auch in 2014 über 250.000 Einsätze für Hamburgs Feuerwehr

Unwetterlagen zu Weihnachten und ein hohes Rettungsdienstaufkommen bescheren neuen Einsatzrekord

Die Unwetterlage zu Weihnachten und ein gestiegenes Rettungsdienstaufkommen bescherten der Hamburger Feuerwehr im Jahr 2014 einen neuen Einsatzrekord. Hamburgs Innensenator Michael Neumann, der Leiter der Feuerwehr Hamburg, Oberbranddirektor Klaus Maurer, und der Landesbereichsführer der Freiwilligen Feuerwehr Hamburg, André Wronski, haben am Donnerstag (28. Mai) im Feuerwehr-Informations-Zentrum (FIZ) die Jahresbilanz der Feuerwehr vorgestellt. 

Feuerwehr-Jahresbilanz für 2014 - Innenbehörde Hamburg - FHH


Zum Jahresende beschäftigte die Hamburger Feuerwehr eine Unwetterlage mit überfluteten Straßen und umgestürzten Bäumen. Weiterhin bewältigte die Feuerwehr Großbrände, wie u.a. ein Dachstuhlbrand in der Bismarckstraße sowie ein Schrottbrand im Hafen, der über 33 Stunden andauerte. Darüber hinaus wurde die Feuerwehr zu Jahresbeginn auch bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus mit 15 verletzten Bewohnern und leider drei Toten Personen gefordert.

Der seit Jahren anhaltende Trend steigender Einsatzzahlen erreichte mit 258.721 (+2,03%) einen neuen Höchststand und bewegt sich damit weiter auf Rekordniveau. Die Zahl der Brandeinsätze lag mit 11.292 (-1,43%) Einsätzen auf Vorjahresniveau. Im Bereich Technische Hilfeleistung sind die Einsatzzahlen rückläufig: 19.587 (-9,94%). Im Jahr 2013 hatte die Feuerwehr Hamburg Einsätze bei den schweren Stürmen „Christian“ und „Xaver“ zu bewerkstelligen.

Die Einsätze im Rettungsdienst stiegen mit 227.842 (+3,39%) ebenfalls auf ein neues Allzeithoch.

Die 87 Freiwilligen Feuerwehren Hamburgs haben 8.679 (-12,69%) Einsätze gefahren. Gerade im Bereich der Technischen Hilfeleistungen sind die Einsatzzahlen im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 1.500 Einsätze gesunken.

Vorstellung der Jahresbilanz 2014 der Feuerwehr Hamburg Stellten die Jahresbilanz vor (von links): Innensenator Michael Neumann, Feuerwehrchef Klaus Maurer und der Leiter der Freiwilligen Feuerwehr, André Wronski.
Hamburgs Innensenator Michael Neumann: „Im Jahr 2014 hatte die Hamburger Feuerwehr täglich im Schnitt über 700 Einsätze zu bewältigen – 14 Einsätze am Tag mehr als im vergangen Jahr.
Der Wechsel des Schutzzieles stellte für alle Einsatzkräfte, sowohl die Kolleginnen und Kollegen der Berufsfeuerwehr, als auch die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr, vor neue Herausforderungen. Diese wurden und werden hervorragend umgesetzt und gemeistert. Dieses zeigte sich nicht nur an Einsatzstellen bei Großschadenlagen, wie zum Beispiel die Feuer in der Bismarckstraße und in der 2. Hafenstraße, sondern auch im täglichen Einsatzalltag. Die Zusammenarbeit wird an den Feuer- und Rettungswachen der Berufsfeuerwehr mit den Freiwilligen Feuerwehren gelebt, trainiert und intensiviert. Gerade das vergangene Jahr hat gezeigt, wie hervorragend die Zusammenarbeit und das Zusammenspiel von der Hamburger Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr funktioniert.“

„Die Feuerwehr blickt auf ein arbeitsreiches Jahr mit weiter gestiegenen Anforderungen zurück. Grundlegende organisatorische Veränderungen im einsatztaktischen Konzept haben wir gut vorbereitet erfolgreich bewältigt. Die Feuerwehr Hamburg ist im zurückliegenden Jahr deutlich effizienter geworden. Im Rettungsdienst stehen auf Basis des Notfallsanitätergesetzes weitreichende Veränderungen ins Haus, die im zurückliegenden Jahr erfolgreich angegangen wurden. Ich danke allen Mitarbeitern und Mitarbeitern für ihren engagierten Einsatz für die Sicherheit unserer Stadt.“ so Klaus Maurer, Leiter der Feuerwehr Hamburg.

Private Rauchwarnmelder sorgten mit insgesamt 1.607 Fehlalarmen ebenfalls für ein erhöhtes Einsatzaufkommen. Trotzdem werden diese Einsätze weiterhin kostenfrei bleiben. Feuerwehrchef Klaus Maurer appellierte in diesem Zusammenhang an die Bürgerinnen und Bürger, insbesondere vor dem Urlaub die Rauchwarnmelder zu warten (Batteriewechsel), da gerade in den Urlaubsmonaten ein signifikanter Anstieg der Fehlalarme zu verzeichnen ist.

Hervorzuheben ist ebenfalls, dass der Kampfmittelräumdienst der Feuerwehr im vergangenen Jahr 21 (+12) große Sprengbomben entschärfen konnte.

Alle Zahlen, Daten und Fakten zur Jahresbilanz und zu den Aufgaben der Feuerwehr finden Sie im Internet unter www.hamburg.de/innenbehoerde und www.feuerwehr.hamburg.de

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