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Zu Gast in Paris Scholz wirbt für den Luftfahrtstandort Hamburg

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Erster Bürgermeister besucht die Paris Air Show

Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz hat heute (16. Juni 2015) bei der 51. Internationalen Luftfahrtmesse in Le Bourget bei Paris für den Luftfahrtstandort Hamburg geworben. „Hamburg ist heute einer der führenden Luftfahrtstandorte weltweit. Über 40.000 hochqualifizierte Beschäftigte aus der Metropolregion Hamburg arbeiten in diesem Bereich“, sagte Scholz bei einem Empfang am Gemeinschaftsstand von Hamburg und Bremen. „Der Erfolg des Luftfahrtstandortes Hamburg ist auf unsere erfolgreiche Clusterpolitik zurückzuführen, bei der Wirtschaft und Wissenschaft Hand in Hand zusammenarbeiten und der internationale Austausch gezielt gefördert wird. Unser Ziel ist es, Hamburgs Know-How auch in Zukunft branchen- und länderübergreifend zu verbinden, weiter auszubauen und Innovationen zu stärken“, betonte Scholz.

Scholz wirbt für den Luftfahrtstandort Hamburg

Hamburg ist weltweit – hinter Seattle und Toulouse – der drittgrößte Standort der zivilen Luftfahrtindustrie. Hamburgs größter Arbeitgeber, Airbus, ist auch in diesem Jahr in Paris vertreten. Zu sehen sind neben technologischen Neuheiten, wie dem neuen Airbus A350 XWB, der Topseller A320 und das Flaggschiff des Hamburger Luftfahrtstandortes, der A380. Seit dem Erstflug des A380 sind weltweit mehr als 80 Millionen Personen damit befördert worden.

Die Lufthansa Technik ist mit rund 8.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der zweitgrößte Arbeitgeber in Hamburg. Auf der Messe zeigt das Unternehmen seine weltweit führende Kompetenz im wachsenden MRO-Markt (Maintenance, Repair and Overhaul). Zudem sind über 20 weitere Unternehmen und Institutionen aus Hamburg und Umgebung vertreten.

Auf dem Messegelände besuchte Scholz neben Airbus und Lufthansa Technik den Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie e.V. (BDLI) sowie die Firmen Diehl Aerospace GmbH und Honeywell Aerospace GmbH.

Bei dem Empfang am norddeutschen Gemeinschaftsstand von Hamburg Aviation e.V., Hanse Aerospace e.V. und des Bremer Luftfahrtverbandes Aviabelt e.V. unterzeichnete Hamburg Aviation mit der japanischen Region Nagoya ein Memorandum of Understanding über die strategische Zusammenarbeit im Wirtschafts- und Wissenschaftstransfer. Gerade die Internationalisierung von Innovations- und Bildungsprozessen gewinnt in der Zusammenarbeit mit anderen starken Regionen zunehmend an Bedeutung. Diesen Weg unterstützt auch die Bundesregierung im Rahmen ihrer Exzellenzinitiative. Erst letzte Woche hat Hamburg Aviation die Förderzusage für eine Innovationskooperation mit dem Luftfahrtnetzwerk Aero Montreal erhalten. Diese Stärkung des transatlantischen Bündnisses unterstützt der Bund mit bis zu vier Millionen Euro über einen Zeitraum von fünf Jahren.

In seiner Rede machte Scholz deutlich, dass der Luftfahrtstandort Hamburg viel vorzuweisen habe. An der Entwicklung und dem Bau des neuen Airbus A350, der täglich am Himmel von Le Bourget kreise, trage der Standort Hamburg einen wesentlichen Anteil: Über die Hälfte aller weltweiten Flugzeuge aus der A320-Familie werde in Hamburg-Finkenwerder gebaut. Mit Lufthansa Technik weise Hamburg einen weiteren Player mit weltweitem Ruf auf. Nicht zu unterschätzen seien auch die 300 kleinen und mittleren Unternehmen und Institutionen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen, die in Hamburg vertreten seien.

„Als Stadt unterstützen wir die Luftfahrtindustrie seit vielen Jahren durch Forschungsprogramme, durch Investitionen in die Infrastruktur und durch unser erfolgreiches Luftfahrtcluster Hamburg Aviation“, sagte Scholz.

Scholz verwies in seiner Rede darauf, dass die Netzwerke gut geknüpft seien. Hamburg Aviation ist auf Bundesebene und auf der EU-Ebene als Best Practice Unternehmen ausgezeichnet und sei somit die Stimme des Luftfahrtstandortes Hamburg.

Meilensteine der Aus- und Weiterbildung seien das Hamburg Centre of Aviation Training, das gemeinsame Zentrum für Angewandte Luftfahrtforschung und der 2016 in Finkenwerder entstehende Open Innovation „Think Tank“.

Zuletzt lobte der Bürgermeister die ausgesprochen gute Zusammenarbeit der norddeutschen Länder, die Bremen und Hamburg am Gemeinschaftsstand vorlebten. „Jeder Gang über die Paris Air Show zeigt, wie hoch professionell sich die Luftfahrtindustrie weltweit weiterentwickelt. Wir Nordlichter wollen und können in Paris mithalten.“

Bei seiner seiner dreitägigen Reise nach Paris ab 15. Juni trifft Bürgermeister Olaf Scholz in seiner Rolle als Bevollmächtigter der Bundesrepublik Deutschland für die deutsch-französische kulturelle Zusammenarbeit auf Vertreter aus Wirtschaft und Politik. 

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Imme Mäder

Pressereferentin

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