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Flüchtlinge 5.709 Schutz suchende Menschen aufgenommen

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Juli-Bilanz: Zugangszahlen gegenüber Vormonat deutlich gestiegen

Hamburg hat im Juli 2015 über 5.700 Flüchtlinge aufgenommen. Hiervon verblieben 1.725 Schutzsuchende in der Hansestadt. Der Unterbringungsbedarf bleibt konstant hoch.

Weltkarte

Flüchtlinge 5.709 Schutz suchende Menschen aufgenommen - Pressemitteilung vom 7. August 2015

Im Juli 2015 suchten 5.709 Menschen in Hamburg Schutz. 1.749 wurden nach dem Königsteiner Schlüssel in andere Bundesländer verteilt. 1.725 Personen wurden Hamburg zugewiesen, darunter 1.501 mit Unterbringungsbedarf.

Damit hat die Freie und Hansestadt Hamburg in diesem Jahr insgesamt 8.168 Menschen aufgenommen. 7.226 Menschen waren auf eine öffentliche Unterkunft angewiesen. Darüber hinaus werden gegenwärtig 2.235 Personen in Hamburg betreut, bis eine abschließende Entscheidung über ihre Verteilung nach dem Königsteiner Schlüssel getroffen wird. Allen Flüchtlingen konnte und kann ein Platz zugewiesen werden.

Entwicklung

Monat

Schutzsuchende (vor Verteilung)

davon Hamburg zugewiesen

darunter mit Unterbringungs-bedarf

Januar

1.557

924

845

Februar

1.755

1.080

1.004

März

1.811

937

794

April

1.817

844

777

Mai

2.192

985

898

Juni

3.404

1.673

1.407

Juli

5.709

1.725

1.501*

Summe:

18.245

8.168

7.226*

Vorjahreszeitraum:

6.108

3.050

2.560

*zuzüglich 2.235 Personen, bei denen eine Verteilungsentscheidung noch aussteht.

Hauptherkunftsländer

Die im Juli 2015 Hamburg zugewiesenen Personen stammen unter anderem aus folgenden Hauptherkunftsländern:

Albanien

387

Syrien

330

Afghanistan

301

Eritrea

259

Irak

79

Weitere Balkanstaaten:

Mazedonien

35

Serbien

20

Kosovo

11

Montenegro

0

Bosnien-Herzegowina

16

Ausbau der Unterbringungskapazität

Am 31. Juli verfügte Hamburg über 87 Standorte mit insgesamt 22.769 Plätzen zur Unterbringung von geflüchteten Menschen in Hamburg.

Zentrale Erstaufnahme (ZEA) = 9.068 Plätze, davon 2.948 in Zelten

Öffentlich-rechtliche Unterbringung = 13.701 Plätze, davon rund 2.500 für Wohnungslose

Nach derzeitiger Planung werden bis zum Jahresende rund 6.800 weitere Plätze eingerichtet werden können. Vorübergehend bis Ende September steht zusätzlich die Messehalle B6 mit 1.200 Plätzen zur Verfügung. Hier läuft die Belegung bereits.

Information der Nachbarn

Über kurzfristige Maßnahmen wird die Nachbarschaft eines geplanten Standortes per Handzettel, mit Hilfe der Medien und in sozialen Netzwerken bzw. auf der Internetseite www.hamburg.de/sofortmassnahmen informiert.

Rückfragen der Medien:

Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration
Marcel Schweitzer | Pressesprecher
Hamburger Straße 47 | 22083 Hamburg
Tel.: +49 40 42863 2889 | M +49 160 88 12 567
pressestelle@basfi.hamburg.de | www.hamburg.de/basfi

Behörde für Inneres und Sport
Frank Reschreiter | Pressesprecher
Johanniswall 4 | 20095 Hamburg
Tel.: +49 40 4 28 39 26 73 | pressestelle@bis.hamburg.de

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