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Flüchtlinge 10.400 Schutz suchende Menschen aufgenommen

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Oktober-Bilanz: Zugangszahlen gegenüber Vormonat leicht gestiegen

Hamburg hat im vergangenen Monat 10.437 Flüchtlinge aufgenommen, davon verblieben 2.887 Schutzsuchende in der Hansestadt. Der Unterbringungsbedarf hat erneut deutlich zugenommen.

10.400 Schutz suchende Menschen im Oktober 2015 in Hamburg aufgenommen

Grafik: Flüchtlingszahlen Januar bis Oktober 2015 in Hamburg Grafik: Flüchtlingszahlen Januar bis Oktober 2015 in Hamburg
Im Oktober 2015 suchten 10.437 Menschen in Hamburg Schutz. 2.687 wurden nach dem  Königsteiner Schlüssel in andere Bundesländer verteilt. 2.887 Personen wurden Hamburg zugewiesen, darunter 2.836 mit Unterbringungsbedarf.

Damit hat die Freie und Hansestadt Hamburg in diesem Jahr insgesamt 16.066 Menschen aufgenommen. Insgesamt 14.947 Menschen waren auf eine öffentliche Unterkunft angewiesen. Die monatliche Entwicklung ist der folgenden Tabelle zu entnehmen (Quelle: Einwohner-Zentralamt)

Monat

Schutzsuchende (vor Verteilung)

davon Hamburg zugewiesen

darunter mit Unterbringungs-bedarf

Januar

1.557

924

845

Februar

1.755

1.080

1.004

März

1.811

937

794

April

1.817

844

777

Mai

2.192

985

898

Juni

3.404

1.673

1.407

Juli

5.709

1.725

1.501

August

6.676

2.125

2.070

September

10.100    

2.886

2.815

Oktober

10.437

2.887

2.836

Summe:

45.458

16.066

14.947

Vorjahreszeitraum:

10.150

5.247

4.497

Hauptherkunftsländer

Die im Oktober 2015 Hamburg zugewiesenen Personen stammen u.a. aus folgenden Hauptherkunftsländern:

Staatsangehörigkeit

Zahl der Personen

Syrien

995

Afghanistan

939

Irak

367

Iran

160

Eritrea

143

 Balkanstaaten:

Staatsangehörigkeit

Zahl der Personen

Albanien

65

Mazedonien

35

Serbien

14

Ausbau der Unterbringungskapazität

Grafik: Bestehende und geplante Unterbringungskapazitäten Bestehende und geplante Unterbringungskapazitäten, Stand: 31. Oktober 2015

In 2015 wurden bereits 12.575 Plätze in 34 Standorten neu geschaffen. Nach derzeitiger Planung werden bis zum Jahresende rund 10.750 weitere Plätze in 41 neuen, bereits geplanten Standorten eingerichtet werden können. Darüber hinaus werden bereits weitere Standorte vorbereitet, die 2016 in Betrieb genommen werden können (rund 5.000 Plätze). Eine Vielzahl weiterer Objekte ist in Prüfung, kann in der Realisierung aber noch nicht konkret beurteilt werden.

An 30 Standorten der Zentralen Erstaufnahme gibt es über 18.500 Plätze, teilweise in Notunterkünften. Für die öffentlich rechtliche Unterbringung (Folgeunterkunft) stehen gegenwärtig rund 15.400 Plätze an 83 Standorten zur Verfügung (Anlage 1).

Der Ausbau der Folgeunterkünfte ist dringend erforderlich und erfolgt unter Hochdruck. Bis zum Jahresende 2015 ist die Inbetriebnahme von 17 weiteren Standorten und der Ausbau von fünf bestehenden Standorten geplant, die für eine zusätzliche Kapazität von bis zu 10.737 Plätzen sorgen sollen (Anlage 2).

Information der Nachbarn

Über kurzfristige Maßnahmen wird die Nachbarschaft eines geplanten Standortes per Handzettel, mit Hilfe der Medien und in sozialen Netzwerken informiert.

Alle Informationen rund um das Thema Aufnahme, Versorgung, Gesundheitsversorgung und Integration von Flüchtlingen, sowie die Standorte zur Unterbringung finden Sie transparent auf www.hamburg.de/fluechtlinge.

Rückfragen der Medien:

  • Behörde für Inneres und Sport
    Frank Reschreiter | Pressesprecher
    Johanniswall 4 | 20095 Hamburg
    Tel.: +49 40 428 39 26 73 | pressestelle@bis.hamburg.de
  • Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration
    Marcel Schweitzer | Pressesprecher
    Hamburger Straße 47 | 22083 Hamburg
    Tel.: +49 40 42863 2889 | M +49 160 88 12 567
    pressestelle@basfi.hamburg.de | www.hamburg.de/basfi

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