Leichte Sprache
Gebärden­sprache
Ich wünsche eine Übersetzung in:

Justizvollzug Suizid in der Justizvollzugsanstalt Hahnöfersand

Leichte Sprache
Gebärden­sprache
Ich wünsche eine Übersetzung in:

Suizid Justizvollzugsanstalt Hahnöfersand - Hamburg

In der Nacht von Donnerstag, 18. Februar 2016, auf Freitag, 19. Februar 2016, hat sich in der Justizvollzugsanstalt (JVA) Hahnöfersand ein Untersuchungsgefangener das Leben genommen.

Mitarbeiter der JVA Hahnöfersand fanden den 21-jährigen Diabi J. beim morgendlichen Aufschluss gegen 6:40 Uhr leblos vor. Der herbeigerufene Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen. 

Nach ersten Erkenntnissen hat sich J. mit einem Band an der Gardinenstange vor dem Haftraumfenster erhängt. Der Leichnam wurde – wie in solchen Fällen üblich – zur Obduktion in das Institut für Rechtsmedizin des Universitätsklinikums Eppendorf übergeführt. 

Während der Untersuchungshaft gab es bei J. keine Anzeichen suizidalen Verhaltens. Unmittelbar nach seiner Zuführung wurde bei ihm ein Suizidscreening durchgeführt, das keinen Anlass zu besonderen Sicherungsmaßnahmen gab. 

J. befand sich seit dem 15. Januar 2016 wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz in Untersuchungshaft. 

Justizsenator Dr. Till Steffen: „Mein Mitgefühl gilt den Angehörigen und den Bediensteten, die den Mann gefunden haben.“

Themenübersicht auf hamburg.de

Presseservice