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Hamm / Borgfelde Senat fördert Neubau des Sportzentrums der Hamburger Turnerschaft von 1816 (HT16)

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Quartiersentwicklung durch Sport in Hamm / Borgfelde

Im Rahmen der Quartiersentwicklung für die Stadtteile Hamm und Borgfelde errichtet die Hamburger Turnerschaft von 1816 ein neues Sportzentrum am Sievekingdamm. Die Gesamtkosten des viergeschossigen Sportzentrums betragen 10,47 Mio. Euro. Die Stadt fördert den Bau mit Zuschüssen im Volumen von insgesamt 6,625 Mio. Euro. Der Verein HT16, der in diesem Jahr sein 200jähriges Vereinsjubiläum begeht, hat für die Finanzierung seines 30%igen Eigenteils u.a. einen Sportförderkredit bei der Investitions- und Förderbank Hamburg aufgenommen, der von der Stadt durch eine Bürgschaft besichert wird.

Neubau Sportzentrum der Hamburger Turnerschaft von 1816 (HT16) - Innenbehörde Hamburg - FHH

Symbolfoto Sport

Im Rahmen der Dekadenstrategie Sport entwickelt die Freie und Hansestadt Hamburg Sport-stätten nachhaltig und inklusiv. Dies gilt sowohl für staatliche wie auch für vereinseigene oder private Anlagen, wenn daraus für die Stadtteil- und Sportentwicklung im jeweiligen Quartier dauerhaft positive Effekte erzielt werden können. Die bisherige 60 Jahre alte Vereinssporthalle an der Schwarze Straße wird abgerissen und für den Bau von rd. 130 Mietwohnungen freigemacht, von denen 30% im sozialen Wohnungsbau gefördert werden. Der Wohnungsbau und die Errichtung des Sportzentrums werden von einem Vorhabenträger, der Vermögensverwaltungsgesellschaft Roggenbuck mbH & Co KG realisiert, das Sportzentrum dabei im Auftrag des Vereins. Die Grundsteinlegung ist im Herbst 2016 vorgesehen, die Inbetriebnahme des Sportzentrums für Ende 2017. Anschließend erfolgen der Abriss der alten Halle und der Bau der Wohnungen. Integriert werden dabei ein Theater und Räume für Arztpraxen und soziale Einrichtungen.

In das neue Sportzentrum werden eine erweitere Einfeldhalle für Schul- und Vereinssport, eine Kindertagesstätte mit Kinderkrippe, eine 14 Meter hohe Kletterhalle, Räume für Fitnesskurse sowie die Vereinsverwaltung integriert. Aus dem Verkaufserlös für das Grundstück der alten Sporthalle fließen 4,2 Mio. Euro an Bauleistungen des Vorhabenträgers in das neue Sportzentrum, die Kinderkrippenplätze werden mit 875.000 Euro aus Bundesmitteln gefördert und das Sondervermögen Schulimmobilen investiert 1,4 Mio. Euro in die Sporthalle. Die benachbarte Schule Hohe Landwehr erhält Nutzungsrechte für den Schulsportunterricht und verzichtet dafür auf den Bau einer eigenen Schulturnhalle.

Sportsenator Andy Grote: „Mit dem Neubau des Sportzentrums erhält Hamm nicht nur eine Sporthalle, sondern auch einen Ort der Begegnung: Das neu entstehende Stadtteilzentrum bietet Wohnungen, Kultur und soziale Einrichtungen unter einem Dach. Durch die integrative Kraft des Sports profitiert hier der gesamte Stadtteil. Ich freue mich über die gute, konstruktive Zusammenarbeit des Unternehmens Roggenbuck, der Hamburger Turnerschaft und der städtischen Dienststellen. Wir erleben mit dem Projekt, was nachhaltige und zukunftsorientierte Stadtentwicklungspolitik schaffen kann.“

Andre Nöbbe, Vorsitzender der HT16: „Die Neuerrichtung unseres Sportzentrums bedeutet einen großen Schritt nach vorne. Als Quartiersverein in Hamburgs Mitte werden wir somit auch in den kommenden Jahren und Jahrzehnten unseren gesellschaftlichen Auftrag besser und umfangreicher denn je leisten können. Ich freue mich darauf, dass wir mit dem Neubau aktiv an der Modernisierung dieses so liebenswerten Stadtteils teilnehmen können und wir unser Sportangebot künftig in modernen Räumlichkeiten anbieten können.“

Christian Roggenbuck, Vermögensverwaltungsgesellschaft Roggenbuck: „Der Stadtteil Hamm ist im Wandel. Das Projekt bringt drei Hauptakteure des Stadtteils an einem zentralen Platz zusammen. Durch die bewusste Mischung der Funktionen aus Sport, Kultur, Soziales und Wohnen entsteht ein neuer lebendiger Ort, der das ihn umgebende städtische Gefüge nachhaltig prägen wird. Die Vermögensverwaltungsgesellschaft Roggenbuck freut sich, dieses Musterbeispiel für integrative Stadtentwicklung realisieren zu dürfen.“

Die Behörde für Inneres und Sport im Internet: www.hamburg.de/innenbehoerde

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