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Schleswig-Holstein und Hamburg Länderkooperation bei der Flüchtlingsunterbringung

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Gemeinsame Presseerklärung der Innenressorts von Hamburg und Schleswig-Holstein

Die Länder Hamburg und Schleswig-Holstein streben eine Vereinbarung an, mit der Schleswig-Holstein bis zu 1.500 Asylsuchende jeweils für einen befristeten Zeitraum von sechs Monaten aufnimmt. Konkret ist ein Kasernengelände in Bad Segeberg angedacht. Damit unterstützt Schleswig-Holstein Hamburg für die Dauer von zunächst zwei Jahren bei der Erstaufnahme von Asylsuchenden.

Länderkooperation bei der Flüchtlingsunterbringung - Innenbehörde Hamburg - FHH

Hände
Während der Unterbringung ist Schleswig-Holstein für diese Asylsuchenden zuständig. Diese endet mit der Rückverteilung nach Hamburg.

Hamburg und Schleswig-Holstein erarbeiten in enger Abstimmung kurzfristig ein Modell zum Verfahrensbetrieb und zur Kostenerstattung. Beide Länder beabsichtigen, die Vereinbarung noch in der ersten Jahreshälfte 2016 in Kraft treten zu lassen.

Für Hamburgs Innensenator Andy Grote belegt diese Kooperationsvereinbarung die sehr gute Zusammenarbeit der beiden Nordländer: „Ich freue mich, dass wir bei diesem Thema eine pragmatische und zielgerichtete Lösung gefunden haben. Wir schaffen damit eine gewisse Entlastung bei der Unterbringung im Rahmen der Erstaufnahme.“

Schleswig-Holsteins Innenminister Stefan Studt sagte: „Der Schulterschluss zwischen Hamburg und Schleswig-Holstein zeigt, dass wir uns gegenseitig unterstützen, wie es sich für gute Nachbarn gehört.“

Rückfragen der Medien:

Die Behörde für Inneres und Sport im Internet: www.hamburg.de/innenbehoerde

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Frank Reschreiter

Pressesprecher

Freie und Hansestadt Hamburg
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