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Unterbringung von Flüchtlingen CityScope Hamburg: Flächenfindung startet im Mai

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Anfang März hatte Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz angekündigt, in Sachen Flüchtlingsunterbringung in Hamburg neue Wege gehen zu wollen. Hamburgerinnen und Hamburger sollen sich anhand des wissenschaftlichen und interaktiven CityScope-Stadtmodells direkt an der Flächensuche beteiligen können – Anfang Mai startet diese breit angelegte Öffentlichkeitsbeteiligung mit einer Auftaktveranstaltung.

Finding Places

CityScope Hamburg: Flächenfindung startet im Mai

Das CityScope ist ein Datenmodell, an dem interaktiv gearbeitet werden kann. Es wird im CityScienceLab an der HafenCity Universität erstellt. Dieses Modell soll der Stadt Hamburg mittels der Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern Hilfestellung bei der Suche nach geeigneten Flächen für 40.000 Schutzsuchende bieten – das entspricht in etwa der Zahl der 2016 insgesamt in Hamburg erwarteten Flüchtlinge.

An den zwei 2 x 2 Meter großen Modelltischen des City Scopes wird in verschiedene Stadtteile gezoomt, um städtische Grundstücke zu finden, die sich zur Unterbringung von Flüchtlingen eignen könnten. Verschiedene Informationen, die die Nutzung der Flächen einschränken oder ausschließen, werden für jedes Grundstück individuell eingeblendet – so kann das Modell zum Beispiel zeigen, welche der öffentlichen Flächen in Naturschutz- oder Industriegebieten liegen und daher für eine Flüchtlingsunterbringung nicht in Frage kommen. Auch ist zu sehen, in welcher Entfernung sich weitere Unterkünfte für Geflüchtete befinden. Im CityScope wird es möglich sein, Standortvorschläge für neue Flüchtlingsunterbringungen interaktiv zu modellieren: Durch Auswechseln von Datenblöcken lässt sich die Anzahl der Plätze für unterzubringende Schutzsuchende an den jeweiligen Standorten individuell entscheiden.

Derzeit wird in der HafenCity Universität Hamburg (HCU) ein Modell erstellt, an dem bis zu 30 Personen gleichzeitig an der Flächenfindung beteiligt sein können. Sobald das Modell fertiggestellt ist, startet die Öffentlichkeitsbeteiligung mit einer Auftaktveranstaltung, gefolgt von einer Vielzahl öffentlicher Workshops, in denen die Hamburgerinnen und Hamburger eingeladen sind, mit Unterstützung des Modells Flächen zu finden. Ab Mitte April wird die Öffentlichkeit ausführlich über die Arbeitsweise des CityScopes, das Ziel der Beteiligung und über die Termine informiert. Dann startet auch ein Anmeldeverfahren für die Workshops am Modell.
Fragen zum CityScope, zur Flächenfindung und zur geplanten Beteiligung können per Mail an flaechenmodell@steg-hamburg.de gestellt werden – die Anmeldung zu den Veranstaltungen ist jedoch erst ab Mitte April möglich, da die Veranstaltungen noch nicht endgültig terminiert sind.

Rückfragen der Medien:
Jörg Schmoll
Sprecher des Senats
Rathausmarkt 1
20095 Hamburg
Tel.: 040 42831-2243
E-Mail: joerg.schmoll@sk.hamburg.de 

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