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Startschuss Dobrindt und Horch geben Startschuss für A7-Tunnelbau in Stellingen

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Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt und Hamburgs Verkehrssenator Frank Horch haben heute den Startschuss für den Bau des Autobahn-Lärmschutztunnels in Stellingen gegeben. Auf rund 900 Meter Länge verschwindet hier die A 7 unter einem Deckel, der den Stadtteil zwischen Kieler Straße und Güterumgehungsbahn von Lärm befreien- und mit neuen Grünflächen bereichern wird. Projektgesellschaft ist die DEGES Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH. Die Bauzeit wird rund vier Jahre betragen.

Dobrindt und Horch geben Startschuss für A7-Tunnelbau in Stellingen

Frank Horch, Hamburger Senator für Wirtschaft, Verkehr und Innovation: „Der neue Tunnel wird die A7 für die künftigen Belastungen vorbereiten und gleichzeitig den Menschen in Stellingen mehr Ruhe und Grünflächen verschaffen. Deswegen ist der Baustart heute ein gutes Signal für Hamburg und die gesamte Metropolregion.“
Der Bereich Stellingen ist mit rund 152.000 Fahrzeugen täglich der meistbefahrene Abschnitt dieser Autobahn. Für das Jahr 2025 wird ein Anstieg auf 165.000 Fahrzeuge prognostiziert. Mit dem erforderlichen Ausbau der A 7 von sechs auf acht Fahrstreifen steigen die Anforderungen an den Lärmschutz entlang der Autobahn.
Zum Schutz der Anwohner vor Lärm wird die Autobahn deshalb teilweise überdeckelt. Insgesamt erstreckt sich der Stellinger Lärmschutztunnel zukünftig über 893 Meter. Für den Tunnel werden ca. 93.000 Kubikmeter Beton und rund 14.000 Tonnen Betonstahl verbaut; Nach Fertigstellung der Tunnelanlage erfolgt die Parkgestaltung oberhalb des Deckels.
Landschaftlich gliedert sich die Parkanlage in drei Teile: im Süden entstehen hauptsächlich Kleingärten, im mittleren Bereich ein Wiesenpark, der Raum für viele Freizeitaktivitäten bietet und nördlich davon ein naturnaher Landschaftspark. Eine breite Promenade über dem Deckel schließt an den Kollauwanderweg an. Zusätzlich minimieren Lärmschutzwände mit einer Höhe zwischen vier und neun Metern vor und hinter dem Tunnel den Verkehrslärm zum Wohle der Anwohner.
Die DEGES plant und baut als Projektmanagementgesellschaft Bundesfernstraßen für ihre Gesellschafter, den Bund und zwölf Bundesländer. Im Auftrag des Bundes und der Freien und Hansestadt Hamburg realisiert die DEGES u.a. den sechs- bzw. achtstreifigen Ausbau der A 7.

Kontakt

Richard Lemloh

Pressesprecher

Freie und Hansestadt Hamburg
Behörde für Wirtschaft und Innovation
Pressestelle
Alter Steinweg 4
20459 Hamburg
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