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Fischwandertreppe Barrierefrei durch die Stadt schwimmen

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Von der Elbe in die Alster: Umweltsenator eröffnet Fischtreppe

Endlich freie Bahn für Fische:  Die jetzt fertiggestellte Fischwanderhilfe an der Mühlenschleuse am Großen Burstah schafft wieder einen ungehinderten Weg vom Flusssystem Elbe in die Alster und ihre Nebenflüsse. Nach vielen Jahren können erstmals wieder Fische wie Stichlinge, Aale und Meerforellen – später sogar Lachse – in die Alster ziehen, dort Nahrungsbiotope aufsuchen und laichen. Bis 2019 sollen drei weitere Fischtpassagen im Alster-Oberlauf gebaut werden.

Mühlenschleuse Umweltsenator Jens Kerstan bei der Eröffnung der Fischwanderhilfe an der Mühlenschleuse.

Barrierefrei durch die Stadt schwimmen

Umweltsenator Jens Kerstan erklärte bei der Eröffnung der Fischwanderhilfe: „Endlich haben Fische wieder freie Bahn, um von der Elbe in die Alster zu gelangen. Die Mühlenschleuse ist ein wichtiger Baustein in einer Kette von Fischwanderhilfen, die bis jetzt von der Rathausschleuse bis zur Fuhlsbüttler Schleuse reicht. Sie soll in den nächsten Jahren bis zur Wohldorfer Schleuse ausgebaut werden, um die Passierbarkeit für Fische bis in die Oberläufe von Alster und Ammersbek in Schleswig-Holstein zu ermöglichen. Unser Ziel sind naturnahe Flüsse als Grundlage für artenreiche und gewässertypische Lebensgemeinschaften. Ich freue mich sehr, dass mit der Fischtreppe an der Mühlenschleuse ein wichtiger Schritt getan ist.“

Der Bau der Fischpassage wurde vom Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) im Auftrag der Umweltbehörde  übernommen  und hat 1,5 Millionen Euro gekostet. „Der Bau der Fischtreppe war aufgrund der baulichen Enge eine besondere Herausforderung. Gleichwohl ist es gelungen die Fischwanderhilfe im Rahmen der Planungen zu errichten“, sagte Olaf Müller, Geschäftsbereichsleiter des LSBG.

Über die Fischtreppe seitlich der Mühlenschleuse überwinden Fische mehrstufig einen Höhenunterschied von tideabhängig mehr als zwei Metern. Angezogen werden sie von einer Leitströmung, die in die Anlage führt. Durch miteinander verbundene wasserdurchströmte Tröge wandern die Fische aufwärts. Die zwischen den Becken stehenden Schlitzwände sind so angeordnet, dass es innerhalb der Tröge Ruhezonen ohne Wasserwirbel gibt, in denen die Fische rasten können. Bis 2019 sollen die Poppenbüttler Schleuse, die  Mellingburger Schleuse und die Wohldorfer Schleuse für Fische passierbar gemacht werden.

 

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Tel.: 040 / 428 40 - 8006,

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