Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen

RISE 1,9 Millionen für das Bürgerhaus Eidelstedt

Hamburger Projektantrag erfolgreich im Bundesprogramm „Nationale Projekte des Städtebaus“

Für den Um- und Ausbau des Bürgerhauses Eidelstedt erhält Hamburg 1,9 Mio. Euro Bundesmittel aus dem Programm „Nationale Projekte des Städtebaus“. Für die Förderung mit einem Gesamtvolumen von 41 Mio. Euro hatten Städte und Gemeinden aus ganz Deutschland 118 Vorschläge eingereicht, von denen 17 ausgewählt wurden. Eidelstedt-Mitte ist seit März dieses Jahres Fördergebiet im Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE).

1,9 Millionen für das Bürgerhaus Eidelstedt

Senatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt: „Der Zuschuss für das Bürgerhaus Eidelstedt kommt genau richtig und ist ein schöner Erfolg für Hamburg, Eimsbüttel und Eidelstedt.  Mit den Bundesmitteln kann das im Herzen des Stadtteils gelegene Bürgerhaus nun so umgebaut werden, dass es zu einem neuen identitätsstiftenden Anziehungspunkt für die Eidelstedterinnen und Eidelstedter wird. An den Planungen werden die Anwohnerinnen und Anwohnern vor Ort intensiv beteiligt.“

Das Gesamtvolumen der Modernisierung des Bürgerhauses beträgt 3,3 Mio. Euro. Durch den Umbau soll das Bürgerhaus Eidelstedt als Treffpunkt im Stadtteil gestärkt werden. Es wird künftig stärker in den Mittelpunkt des von Geschäften und Büros geprägten Zentrums rücken und um neue Angebote erweitert werden. So soll es für die ältere Bevölkerung, zuziehende jüngere Menschen, Migranten und Geflüchtete gleich attraktiv und nutzbar werden.

Neben erweiterten Nutzungsmöglichkeiten im Inneren soll das Gebäude in Richtung des umgebenden Marktplatzes geöffnet werden. Vorgesehen ist auch eine öffentliche Bücherhalle. Damit wird die Entwicklung des Eidelstedter Zentrums unterstützt, das nicht nur zentraler Versorgungsbereich für die umliegenden Quartiere und ein Wohnort ist, sondern auch ein attraktiver Ort für kulturelle und soziale Zwecke bleibt.

Bis 2017 werden in Eidelstedt an den Standorten Hörgensweg und Duvenacker Wohnungen errichtet, die in der Anfangszeit Geflüchteten zur Verfügung stehen sollen. Bei der Integration der neuen Bewohnerinnen und Bewohner in den Stadtteil soll das Bürgerhaus eine Schlüsselrolle einnehmen.

Zum Hintergrund: Das RISE-Fördergebiet Eidelstedt-Mitte

Das neue Fördergebiet Eidelstedt-Mitte ist im März vom Senat beschlossen worden und  umfasst im Wesentlichen den zentralen Bereich um den Eidelstedter Platz und das Wohnquartier „Eisenbahnerviertel“ bis zur Bahntrasse und S-Bahn-Station Elbgaustraße. Nördlich des Eidelstedter Platzes ist das Wohnquartier um Pflugacker/Hörgensweg einbezogen, östlich das Quartier Duvenacker/Steinwiesenweg.

Das Gebiet rund um den Eidelstedter Platz soll als zentraler Versorgungsbereich für das Einkaufen gestärkt werden. Auf dieser Grundlage soll Eidelstedt-Mitte mit Mitteln der Programme „Stadtumbau“ sowie „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ der Bund-Länder-Städtebauförderung unterstützt werden. Neben dem Umbau des Bürgerhauses soll das Eidelstedter Zentrum mit zahlreichen Maßnahmen gestärkt werden. Das angrenzende Wohngebiet, das Eisenbahnerviertel, soll qualitativ verbessert werden, die soziale Infrastruktur und die Grünflächen werden aufgewertet, Spielmöglichkeiten für Kinder verbessert und neue Wohnungen gebaut.

Die weitere Gebietsentwicklung in Eidelstedt-Mitte wird das Bezirksamt Eimsbüttel unter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger gestalten.

 

Rückfragen der Medien:

Dr. Magnus-Sebastian Kutz, Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen,

Tel. 040/42840-2051, 0170/4568794, magnus.kutz@bsw.hamburg.de