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Vorsicht geboten Blaualgenblüte in der Alster und den Nebengewässern

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In der Binnen- und Außenalster aber auch in kleineren Nebengewässern ist derzeit wieder eine Algenblüte zu beobachten. Aktuell wurden bis ca. 40 Mikrogramm Chlorophyll pro Liter (µg/l) gemessen.

Blaualgen in der Alster Blaualgen in der Alster

Blaualgenblüte in der Alster und den Nebengewässern

Das Umweltbundesamt empfiehlt eine Warnschwelle von 40 μg/l Chlorophyll für Vorsorgemaßnahmen. Vom Baden in belasteten Bereichen ist bei Überschreiten dieses Wertes abzuraten, Kleinkinder und auch Hunde und andere Haustiere sollten von den Uferbereichen fern gehalten werden.

Besonders auffällig sind die intensiv blau-grün schimmernden Algenteppiche derzeit in den Uferbereichen der Außenalster. Die in der Alster vorkommenden Cyanobakterien („Blaualgen“) bilden das so genannte Microcystin, das bei empfindlichen Personen zu Haut- und Schleimhautreizungen, Bindehautentzündungen und Ohrenschmerzen führen kann. Auch allergische Reaktionen sind möglich. Beim massenhaften Verschlucken dieser Algen kann es zu Übelkeit und Erbrechen kommen.

Algen treten zu jeder Jahreszeit in unseren Gewässern auf, vermehren sich aber besonders stark in den Sommermonaten. Kommen dann noch hohe Nährstoffgehalte (z.B. begünstigt durch das Füttern von Wasservögeln) und günstige Witterungsbedingungen (längere Schönwetterphasen) hinzu, kommt es zur Massenvermehrung. Die weitere Entwicklung der Blaualgenblüte ist in erster Linie abhängig von den Witterungsbedingungen und wird weiter überwacht.

 

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